Für manch einen wirkt er altbacken, doch kaum ein Gericht gehört so sehr zu Weihnachten wie der Gänsebraten. Doch auf die Zubereitung kommt es an, wenn er ein wirkliches Highlight werden soll!
Die Tradition, zu Weihnachten einen Gänsebraten zu verspeisen, geht zurück auf den katholischen Brauch der Martinsgans. Diese wird seit Jahrhunderten traditionell vor Beginn der adventlichen Fastenzeit gegessen. Das Ende der Fastenzeit wird dann wiederum am Heiligabend mit einem Gänsebraten eingeläutet. Vielerorts wird statt Gans aber auch gerne mal Ente zubereitet.
Traditionell isst man zum Gänsebraten Rotkohl und Klöße, aber diese Tradition kann man natürlich je nach Gusto ändern
Zutaten für die Gans:
- 1 Gans (ca. 4kg)
- 200g Maronen
- Beifuß
- 2 Zwiebeln
- 2 Äpfel
- 100g Rosinen
- Tomatenmark
- 500ml trockener Rotwein
- Geflügelfond
- 300g Johannisbeergelee
- 100g Preiselbeeren
- Honig
- Bier
Zubereitung:
Die Gans auswaschen, trocken tupfen und von innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben.
Die Maronen mit dem Zwiebeln, dem Beifuß, den Äpfeln und den Rosinen kleinschneiden, vermengen und in die Gans füllen.
Diese dann mit Küchengarn zubinden und auf der Brustseite in einen Bräter legen. Den Geflügelfond dazugeben und alles bei 200 Grad rund 45min im Ofen schmoren lassen. Dann die Gans umdrehen und noch einmal rund 1,5 Stunden weiterschmoren lassen. Alle 20min mit weiterem Geflügelfond übergießen, damit das Fleisch nicht austrocknet.
Danach die Gans auskühlen lassen und ausbeinen, dabei den Fond auffangen.
Für die Sauce die Knochen in Öl und Tomatenmark anrösten und dann mit Fond ablöschen und mit Wasser und Rotwein auffüllen. Die Sauce muss dann mindestens eine Stunde einkochen, danach passieren. Das Johannisbeergelee, die Gewürze und die Preiselbeeren dazu geben und abschmecken. Mit etwas Stärke die Sauce andicken und nochmals passieren.
Das ausgelöste Gänsefleisch in eine Auflaufform setzen. Bier, Honig und Gänsefett miteinander vermischen und damit die Haut einpinseln. Bei 170 Grad noch einmal alles für rund 20 Minuten im Ofen erhitzen. Wenn die Haut schön knusprig werden soll, empfiehlt es sich, in den letzten Minuten den Grill einzuschalten.
Für eine recht fettarme Gans sollte der Braten mehrmals mit einer Fleischgabel eingestochen werden, sodass überschüssiges Fett austreten kann.