In Marokko bekommt man sie in fast jedem Geschäft und auf jedem Markt, in Deutschland sieht es dagegen düster aus.
Also macht man sich diese marokkanische Spezialität am besten einfach selbst!
Das hat noch einen weiteren Vorteile, denn die eingelegten Zitronen sehen in einem entsprechenden Glas bildhübsch aus und eignen sich daher auch perfekt als Geschenk.
Das Wichtigste: die Zitronen müssen so dünnschalig wie nur möglich sein, denn Früchte mit dicken Schalen sind leider nicht zu verwenden.
Eingelegte Zitronen
Zutaten:
- 10 Stück unbehandelte Bio-Zitronen, mit so dünner Schale wie nur möglich
- Zitronensaft
- Salz
- Wasser
Zubereitung:
Die Zitronen mit der Wurzelbürste in heißem Wasser ordentlich abbürsten und trockenreiben, dann mit einem Kreuzschnitt von zwei Seite einschneiden, ohne die Früchte durchzuschneiden; sie müssen in einem Stück erhalten bleiben.
Die Zitronen leicht öffnen und mit je 1 TL Salz einreiben und wieder fest zusammendrücken, bis etwas Saft läuft. Den Saft auffangen.
Die Zitronen nun in einem Einmachglas mit Schraubdeckel (gibts z.B. günstig bei Ikea) dicht an dicht einlegen, evt. etwas andrücken.
Wenn das Glas voll ist, alles mit etwas Zitronensaft und Wasser auffüllen und verschließen.
Die im Glas eingelegten Zitronen einem dunklen, kühlen Ort für etwa 30 Tage aufbewahren und reifen lassen.
Die eingelegten Zitronen passen zu allen Fleisch- und Geflügelgerichten. Bei Verwendung der Zitronen muss das Gericht nicht mehr stark gesalzen werden, da die Zitronen das Ganze schon sehr salzig schmecken lassen.
Meist wird von den Zitronen nur die Schale gegessen, denn das Fruchtfleisch wird durch den Vorgang des Einsalzens bitter.
Wer es bitter mag, der kann die Zitronen in Scheiben schneiden und für die letzten Minuten der Garzeit des jeweiligen Gerichtes mit beigeben.
Als Variante kann man das Ganze auch mal mit Limonen probieren.
Das französisch-italienische Autorenduo Christophe Moret und Francesco Berardinelli aus dem Hause Ducasse teilt eine große Leidenschaft: Pasta.
Christophe Moret ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Mitarbeiter von Alain Ducasse und ist seit 2004 ist Chefkoch im berühmten 3-Sterne-Michelin-Restaurant Plaza Athenee in Paris. Francesco Berardinelli, ein italienischer Koch, stammt ursprünglich aus der Toscana und eröffnete sein erstes Restaurant 1994. Beide können also auf eine lange Laufbahn als renommierte Köche zurück blicken und wissen, was dem anspruchsvollen Gourmet schmeckt.
Mehr als 160 außergewöhnliche Rezepte für jeden Anlass, vom leichten Sommergericht bis hin zur feierlichen Dinnerparty, gibt es in diesem Buch zu entdecken. Dabei werden alte und beliebte Klassiker wie Lasagne neu interpretiert und völlig neue Kreationen wie zum Beispiel Riccoli mit kleinen karamellisierten Kartoffeln, schwarze Spaghetti mit Lobster-Sauce, Schokoladenravioli oder Rigatoni in Zuppa Inglese werden vorgestellt. Für jede Gelegenheit, als Aperitif, Vorspeise, Hauptgericht und Dessert ist etwas dabei.
Die meisten Rezepte sind relativ einfach nachzukochen und schnell vorzubereiten, wenn auch die Fantasie manchmal gefragt ist, denn so manche Zutat gibt es nicht so ohne Weiteres auf dem deutschen Markt zu kaufen. Für die deutsche Auflage wurde extra ein Kapitel angehängt, indem erklärt wird, wie man selbst hochwertigen Nudelteig herstellt. Ein Glossar und ein Rezeptregister runden das Buch ab.
Marzipankugeln kann man dank der Vielseitigkeit der Rohmasse in vielen verschiedenen Variationen selbst herstellen.
Sie sind nicht nur lecker, sondern auch ideal als kleines Präsent.
Hier kommen nun ein paar der weltweit beliebtesten Rezepte für die kleine Delikatesse aus Marzipan.
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Hier verschmelzen verschiedene nationale Kochstile und was dabei raus kommt, verführt zum Nachmachen.
Karl und Rudolf Oberauer sind Brüder und stammen aus dem für seine kulinarischen Spezialitäten bekannten Salzburger Land. Einfallsreich, innovativ und charmant zeigen sie in ihrem Buch den Umgang mit exotischen Zutaten und Aromen, kombinieren arabisch mit alpin oder böhmisch und entwerfen so ihren ganz eigenen Stil zu kochen.
Der besondere Reiz dieses Kochbuchs liegt weniger in der strikten Einhaltung von Zubereitungsanleitungen als vielmehr im Wissen um reizvolle Zutatenkombinationen und Gartechniken.
Die beiden Autoren versuchen sich nicht an einer Kochschule, sondern machen mit Kreativität und Leidenschaft Lust auf mehr. Hierzu findet der Leser Infos und Warenkunde der Köche zu jedem Kapitel, bevor er in die Rezepte eintauchen kann.
Aller guten Dinge sind drei? Nein, in diesem Fall sind es vier, genauer gesagt das vierte Kürbis-Rezept in unserer kleinen Kürbis-Serie. Diesmal ein leckeres, herbstliches Dessert, das sicher alles andere als gewöhnlich ist.
Zutaten für 2 Personen:
Krokant
25 g Kürbiskerne, grob gehackt
1/2 EL Zucker
1/2 EL flüssiger Honig
Kürbis-Apfel-Püree
250 g Kürbis, in Stücken
1/2 Apfel, in Stücken
1 EL Zucker
0,75 dl Apfelsaft
1 TL Zitronensaft
Creme
90 g Creme Fraiche
75 g Mascarpone
1/2 EL Apfelsaft weiterlesen »
Kürbis ist nicht nur eine hübsche Deko und eignet sich nicht nur hervorragend für Suppen. Auch Hauptspeise, Nachspeisen und sogar Kuchen lassen sich mit diesem köstlichen und flexiblen Gemüse zaubern!
Zutaten (für eine 18er Springform): weiterlesen »
Dieses Gericht ist ein perfekter Hauptgang eines herbstlichen Mahles, vielleicht sogar im Rahmen eines mehr-Gänge-Kürbis-Menüs?
In jedem Fall eine schöne Ergänzung zur beliebten Kürbissuppe.
Zutaten für 4 Personen: weiterlesen »
Viele kennen den Kürbis nur als Schmuck an Halloween vor den Häusern stehen. Ausgehöhlt und mit möglichst fiesen Fratzen, sind sie besonders für Kinder ein schauriges Erlebnis. Man findet ihn vermehrt aber auch im Kochtopf und kann sich an leckereren Kürbisgerichten erfreuen.
Die Kürbissuppe ist wohl das einfachste Gericht, das man von der Frucht machen kann. Besonders in der Herbstzeit ist die würzige, aromatische Suppe ein Highlight.
Man nehme:
• 1kg Kürbis
• 1 mittelgroße Kartoffel
• 1 Stückchen Ingwer
• 1 Chilischote
• 40 g Butter
• 1 L Gemüsebrühe
• 1-2 Tl Zitronensaft
• 1 Tl Salz
• 1 Prise Cayennepfeffer
• 200 g Sahne
Ok, nicht unbedingt zum Nachkochen geeignet, aber für mich als bekennender Ludolf-Fan ein absolutes MUSS. Und irgendwie passt es ja auch in den Blog
Viel Spaß mit Meisterkoch Peter Ludolf und dem Rotkohl!
“Einfaches gut zubereiten” lautet die Maxime des spanischen Drei-Sterne-Kochs Santi Santamaria.
Betont bodenständig ist er, der gebürtige Katalane. Dabei müsste bei dem 51-jährigen eher das Motto gelten “Wehe, wenn er losgelassen!”, denn im Grunde ist Santamaria der geborene Entertainer. Dennoch scheut er die Öffentlichkeit und lässt sich nur zu besonderen Anlässen vor Publikum sehen.
Aber dann…!
Der 1994 mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Koch streut bei Cooking-Demos ein wenig Biographisches ein, philosophiert über die Bedeutung von Schweineschmalz im Leben eines Spaniers und erwähnt sein viertes jüngst eröffnetes Restaurant in Dubai. Gerne vergleicht er seine Art zu Kochen auch mit dem zwischenmenschlichen Akt: Klar, ein paar Techniken habe er sich angeeignet. “Aber dann heißt es Ausleben”, sagt der temperamentvolle und wohlbeleibte Maître. Improvisation ist eben alles, da zeigt sich der wahre Genussmensch!
Santi Santamaria wählte nicht den klassischen, gradlinigen Weg an den Herd.
Er ist Quereinsteiger, ein geborener Autodidakt zugleich.
Mit 15 Jahren ging Santamaria in eine Lehre, jobbte in einer Fabrik, in einem Betrieb der Automobilindustrie, in einer großen Raffinerie.
Als 24-Jährige entdeckte er die Küche - und brachte sich in seinem eigenen Restaurant mal eben das Kochen bei.
Heute zählt Santi Santamaria zu den besten Köchen der Welt.
Sein Restaurant “Can Fabes” bewertete der renommierte Gourmetführer Guide Michelin im Jahr 2000 als bestes Restaurant Spaniens, besternt sind auch drei weitere Restaurants des 51-Jährigen.
Des Lobes nicht genug: Sein “La Cocina de Santi Santamaria” wurde als bestes Kochbuch des Jahres 1999 ausgezeichnet.
Legt Santamaria dann mal los, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Irgendwie erwartet man doch von einem Sterne-Koch etwas Ausgefallenes, etwas Extravagantes. Der Spanier überrascht dann jedoch vielmehr mir klassischen, bodenständigen Gerichten. Gerichten, die zu den typischen Arme-Leute-Essen zählen, ebenso wie die spanischen Klassiker. Er versteht es jedoch, diese so aufzupeppen und durch ausgewählte, herausragende Produkte zu etwas ganz Besonderem zu stilisieren. “Neoklassizistisch” nennt er diesen Kochstil. Oder eben “einfaches, gut zubereitet”.