Viele kennen den Kürbis nur als Schmuck an Halloween vor den Häusern stehen. Ausgehöhlt und mit möglichst fiesen Fratzen, sind sie besonders für Kinder ein schauriges Erlebnis. Man findet ihn vermehrt aber auch im Kochtopf und kann sich an leckereren Kürbisgerichten erfreuen.
Die Kürbissuppe ist wohl das einfachste Gericht, das man von der Frucht machen kann. Besonders in der Herbstzeit ist die würzige, aromatische Suppe ein Highlight.
Man nehme:
• 1kg Kürbis
• 1 mittelgroße Kartoffel
• 1 Stückchen Ingwer
• 1 Chilischote
• 40 g Butter
• 1 L Gemüsebrühe
• 1-2 Tl Zitronensaft
• 1 Tl Salz
• 1 Prise Cayennepfeffer
• 200 g Sahne
Ok, nicht unbedingt zum Nachkochen geeignet, aber für mich als bekennender Ludolf-Fan ein absolutes MUSS. Und irgendwie passt es ja auch in den Blog
Viel Spaß mit Meisterkoch Peter Ludolf und dem Rotkohl!
“Einfaches gut zubereiten” lautet die Maxime des spanischen Drei-Sterne-Kochs Santi Santamaria.
Betont bodenständig ist er, der gebürtige Katalane. Dabei müsste bei dem 51-jährigen eher das Motto gelten “Wehe, wenn er losgelassen!”, denn im Grunde ist Santamaria der geborene Entertainer. Dennoch scheut er die Öffentlichkeit und lässt sich nur zu besonderen Anlässen vor Publikum sehen.
Aber dann…!
Der 1994 mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Koch streut bei Cooking-Demos ein wenig Biographisches ein, philosophiert über die Bedeutung von Schweineschmalz im Leben eines Spaniers und erwähnt sein viertes jüngst eröffnetes Restaurant in Dubai. Gerne vergleicht er seine Art zu Kochen auch mit dem zwischenmenschlichen Akt: Klar, ein paar Techniken habe er sich angeeignet. “Aber dann heißt es Ausleben”, sagt der temperamentvolle und wohlbeleibte Maître. Improvisation ist eben alles, da zeigt sich der wahre Genussmensch!
Santi Santamaria wählte nicht den klassischen, gradlinigen Weg an den Herd.
Er ist Quereinsteiger, ein geborener Autodidakt zugleich.
Mit 15 Jahren ging Santamaria in eine Lehre, jobbte in einer Fabrik, in einem Betrieb der Automobilindustrie, in einer großen Raffinerie.
Als 24-Jährige entdeckte er die Küche - und brachte sich in seinem eigenen Restaurant mal eben das Kochen bei.
Heute zählt Santi Santamaria zu den besten Köchen der Welt.
Sein Restaurant “Can Fabes” bewertete der renommierte Gourmetführer Guide Michelin im Jahr 2000 als bestes Restaurant Spaniens, besternt sind auch drei weitere Restaurants des 51-Jährigen.
Des Lobes nicht genug: Sein “La Cocina de Santi Santamaria” wurde als bestes Kochbuch des Jahres 1999 ausgezeichnet.
Legt Santamaria dann mal los, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Irgendwie erwartet man doch von einem Sterne-Koch etwas Ausgefallenes, etwas Extravagantes. Der Spanier überrascht dann jedoch vielmehr mir klassischen, bodenständigen Gerichten. Gerichten, die zu den typischen Arme-Leute-Essen zählen, ebenso wie die spanischen Klassiker. Er versteht es jedoch, diese so aufzupeppen und durch ausgewählte, herausragende Produkte zu etwas ganz Besonderem zu stilisieren. “Neoklassizistisch” nennt er diesen Kochstil. Oder eben “einfaches, gut zubereitet”.