Geschmacksknospen

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Spaghetti kochen kann jeder, aber irgendwann sind Käsesauce und Bolognese ja mal langweilig. Und sonderlich delikat sind sie ja auch nicht unbedingt. Darum gibt es heute mal ein etwas anderes Spaghetti-Gericht: südländisch, exotisch, lecker!

Und dank des Safrans und des Parmaschinkens sicherlich nicht langweilig oder gar 08/15.

Um ein Kilogramm Safran zu gewinnen, benötigt man etwa 80.000 bis 150.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 1000 Quadratmetern. Die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft ungefähr 60 bis 80 Gramm am Tag. Und weil die Ernte so mühsam ist, zählt Safran auch zu den teuersten Gewürzen der Welt. Im Handel zahlt man zwischen 4 und 14 Euro pro Gramm!
Noch heute ist das Fälschen von Safran aufgrund des kostbaren Wertes weit verbreitet, man sollte ihn deshalb grundsätzlich nie gemahlen kaufen! Es ist nicht ausgeschlossen, dass man dann nur eine überteuerte Kurkuma-Mischung erwirbt.

Spaghetti machen gute Laune

Orangen-Safran-Spaghetti mit Parmaschinken

  • 500 g Spaghetti
  • 1 l Orangensaft
  • 1 Prise Safran
  • 3 Orangen, geschält und filetiert
  • 3 Schalotten, geschält und in feine Würfel geschnitten
  • 1 Bund Basilikum, Blätter abgezupft
  • 8 EL Olivenöl
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • Salz und Pfeffer
  • Wasser in einen Topf geben und den Orangensaft, Safran und das Salz dazugeben und erhitzen. Die Spaghetti in den Topf geben und bissfest kochen (bitte die Angabe auf der Verpackung beachten - nichts ist bei diesem Gericht schlimmer als verkochte Spaghetti ;-) ).
    Die Schalotten derweil in Olivenöl zart anschwitzen, auf keinen Fall bräunen! Die Orangenfilets hinzu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, reichlich Basilikum hinzufügen. Die Spaghetti, wenn sie al dente sind, zu den Schalotten geben und durchschwenken.
    Aus dem Parmaschinken (das Auge isst schließlich mit) schöne Rosen formen: In dem man zwei Stücke aneinander legt und zur Rose aufdreht, ist das schnell gemacht.

    Als Dessert eignet sich beispielsweise eine leichte Limonen-Joghurt-Creme.

    Guten Appetit!


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    Nach drei Teilen “Fluch der Karibik” wirds Zeit für den karibischen, nein, Entschuldigung, kreolischen Segen :-)

    Fruchtige Tomaten sind die Grundlage dieser Sauce ©saital/Flickr

    Seezunge mit Creolensauce

    Diese pikante Tomatensauce kann zu fast allen Gerichten serviert werden.

    • 4 mittelgroße Seezungenfilets oder anderes festes weißes Fischfilet
    • Limonensaft
    • Salz
    • Mehl zum Bestäuben
    • Fritieröl
    • Limonenscheiben zum Garnieren

    Creolensauce:

    • 75 ml Olivenöl
    • 2 grüne Paprika, entkernt , fein gehackt
    • 1 Zwiebel, fein gehackt
    • 1 große Dose geschälte Tomaten
    • 50 ml Weißwein
    • 1 TL schwarzer Pfeffer
    • ½ TL Salz
    • 1 TL getrockneter Thymian
    • 1 TL getrocknetes Basilikum
    • 1 TL Chilischote, fein gehackt

    Die Fischfilets in den Limonensaft legen, salzen, wenden und eine Stunde kalt stellen. In einer Pfanne das Öl erhitzen, Paprika und Zwiebel weich dünsten.
    Die geschälten Tomaten etwas zerkleinern und mit den restlichen Zutaten in die Pfanne geben. Unter gelegentlichen Rühren aufkochen lassen und bei reduzierter Hitze 15 bis 20 min köcheln lassen.

    Die Filets aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen, mit Mehl bestäuben.
    Filets in heißem Öl auf jeder Seite ca. 6 min anbraten. Überschüssiges Öl auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit der Creolensauce anrichten. Dazu Reis servieren.


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