Dieses Gericht ist ein perfekter Hauptgang eines herbstlichen Mahles, vielleicht sogar im Rahmen eines mehr-Gänge-Kürbis-Menüs?
In jedem Fall eine schöne Ergänzung zur beliebten Kürbissuppe.
Zutaten für 4 Personen: weiterlesen »
In der Artischocke liegt eine wahre Delikatesse verborgen, die sich erst im siedenden Wasser offenbart. Denn die Artischocken müssen gekocht sein, um sie delikat genießen zu können. Die Artischocken werden mit Mehl, Zitrone und Petersilie gekocht und unter einem feuchten Tuch abgekühlt. Dann werden die schuppenähnlichen Blütenblätter der Knospe abgezogen und abgepellt, und die dünne Schicht Fleisch in eine Vinaigrette eingetaucht und mit den Zähnen abgezogen. Ein wahrlich köstlicher und auch gesunder Genuss. Aber die Artischocken sollten frisch genossen werden, um die Geschmacksknospen zu beleben. Insbesondere der innere Blütenboden, der weich und fest sowie bitter und sauer ist, soll einen besonderen Genuss bringen.
Ziegenkäse kann tatsächlich für fast jedes Rezept eine Verfeinerung sein und die Geschmacksknospen so richtig verführen. Heute gibt es mal die Variante “Flammkuchen mit Ziegenkäse”. Und bloß nicht den Thymian vergessen, erst der macht das Geschmackserlebnis perfekt!
Guten Appetit!
Die Zutaten reichen aus, um ein Backblech Flammkuchen zu zaubern:
Zubereitung:
Das Mehl und die Hefe vermischen.
Salz und Zucker zugeben und so viel Milch nehmen, dass ein glatter fester Teig entsteht. Wenn die Milch zuvor leicht angewärmt wurde, beschleunigt das übrigens den Gärprozess! Aber wirklich nur anwärmen, nicht erhitzen!
An einem warmen Ort 30 min ruhen lassen. In dieser Zeit sollte der Teig schön aufgegangen sein. Jetzt nochmals kräftig durchkneten, ausrollen und auf das Blech verteilen. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Öl, Quark, Sauerrahm, Eigelb mit Pfeffer, salz verrühren und auf dem Teig verteilen. Die in Scheiben geschnittene Zwiebeln darüber verteilen und mit Pinienkernen und Thymian, nach Belieben bestreuen. Solange backen bis der Flammenkuchen schöne, braune Flecken bekommt. Das dauert ca. 15 -20 Minuten.
Spaghetti kochen kann jeder, aber irgendwann sind Käsesauce und Bolognese ja mal langweilig. Und sonderlich delikat sind sie ja auch nicht unbedingt. Darum gibt es heute mal ein etwas anderes Spaghetti-Gericht: südländisch, exotisch, lecker!
Und dank des Safrans und des Parmaschinkens sicherlich nicht langweilig oder gar 08/15.
Um ein Kilogramm Safran zu gewinnen, benötigt man etwa 80.000 bis 150.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 1000 Quadratmetern. Die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft ungefähr 60 bis 80 Gramm am Tag. Und weil die Ernte so mühsam ist, zählt Safran auch zu den teuersten Gewürzen der Welt. Im Handel zahlt man zwischen 4 und 14 Euro pro Gramm!
Noch heute ist das Fälschen von Safran aufgrund des kostbaren Wertes weit verbreitet, man sollte ihn deshalb grundsätzlich nie gemahlen kaufen! Es ist nicht ausgeschlossen, dass man dann nur eine überteuerte Kurkuma-Mischung erwirbt.
Orangen-Safran-Spaghetti mit Parmaschinken
Wasser in einen Topf geben und den Orangensaft, Safran und das Salz dazugeben und erhitzen. Die Spaghetti in den Topf geben und bissfest kochen (bitte die Angabe auf der Verpackung beachten - nichts ist bei diesem Gericht schlimmer als verkochte Spaghetti
).
Die Schalotten derweil in Olivenöl zart anschwitzen, auf keinen Fall bräunen! Die Orangenfilets hinzu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, reichlich Basilikum hinzufügen. Die Spaghetti, wenn sie al dente sind, zu den Schalotten geben und durchschwenken.
Aus dem Parmaschinken (das Auge isst schließlich mit) schöne Rosen formen: In dem man zwei Stücke aneinander legt und zur Rose aufdreht, ist das schnell gemacht.
Als Dessert eignet sich beispielsweise eine leichte Limonen-Joghurt-Creme.
Guten Appetit!
Nach drei Teilen “Fluch der Karibik” wirds Zeit für den karibischen, nein, Entschuldigung, kreolischen Segen
Seezunge mit Creolensauce
Diese pikante Tomatensauce kann zu fast allen Gerichten serviert werden.
Creolensauce:
Die Fischfilets in den Limonensaft legen, salzen, wenden und eine Stunde kalt stellen. In einer Pfanne das Öl erhitzen, Paprika und Zwiebel weich dünsten.
Die geschälten Tomaten etwas zerkleinern und mit den restlichen Zutaten in die Pfanne geben. Unter gelegentlichen Rühren aufkochen lassen und bei reduzierter Hitze 15 bis 20 min köcheln lassen.
Die Filets aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen, mit Mehl bestäuben.
Filets in heißem Öl auf jeder Seite ca. 6 min anbraten. Überschüssiges Öl auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit der Creolensauce anrichten. Dazu Reis servieren.