“Jeder isst, was er kocht” , das ist das Motto von Room To Cook, einem völlig neuen Konzept, das eine Mischung aus Restaurant und Kochschule darstellt.
Room To Cook verbindet die Vorteile einer Kochschule und eines Restaurants. Das erste Room To Cook startete jetzt in der Klosterstraße 34 in der Düsseldorfer Innenstadt. Spaß am Kochen, das Lernen und Ausprobieren von neuen Rezepten und das gemeinsame Erlebnis stehen im Vordergrund.
Sieben Tage in der Woche finden bei Room To Cook tagsüber und abends Sessions zu verschiedenen Themen statt, die von wechselnden Profi-Köchen begleitet werden. Die Kurse tragen Namen wie Heimat, Tifosi, Weltklasse, Gastmahl oder Chefsache und drehen sich um typisch deutsche oder italienische Küche, exotische Rezepte oder auch schnelle Küche für Überraschungsgäste.
Ein Profi-Koch steht bei allen Arbeitsschritten zur Seite und verrät wertvolle Tipps und Tricks. Alle Arbeitsschritte, Geräte und Zutaten sind so ausgesucht, dass man die Speisen im Alltag problemlos nachkochen kann und der Lerneffekt nicht bloß Theorie bleibt. Die Preise für die Koch-Sessions Preislich liegen zwischen 18,- Euro und 60,- Euro.
Auf der Internetseite www.roomtocook.de können Interessierte außerdem ein Wunschgericht angeben, das in einer der nächsten Sessions angeboten werden soll. Und wer am Ende so richtig auf den Geschmack gekommen ist, für den stehen bei Room To Cook im integrierten Shop käuflich zu erwerbende Dinge rund ums Kochen bereit: Witzige Accessoires, tolle Kochbücher und außergewöhnliches Geschirr. Das gibt es in keinem Restaurant.
Heinz Winkler ist einer der erfolgreichsten Spitzenköche Deutschlands und ebenso erfolgreich ist sein Restaurant in Aschau.
Früher einmal hieß die Schlossanlage “Hotel Post”, bis der Spitzenkoch Heinz Winkler sie 1989 erwarb und zu der nach ihm benannten Residenz umbaute. Mitten in Bayern liegt sie, zwischen Alpen und Chiemsee.
Seine Ausbildung zum Koch erhielt Heinz Winkler in Bozen. Danach war er von 1979 bis 1991 als Nachfolger von Eckart Witzigmann Küchenchef im Münchner Restaurant Tantris. 1979 wurde Winkler vom Guide Michelin zum „Koch des Jahres“ erklärt und erhielt seinen ersten Michelin-Stern, 1981 wurde er zum jüngsten Drei-Sterne-Koch überhaupt ernannt. weiterlesen »
Christian Jürgens aus Unna hat den Titel “Koch des Jahres 2008″ ergattert.
Verliehen hat ihn das Gourmetmagazin “Der Feinschmecker”, das Zentralorgan der Freunde der Spitzengastronomie in Deutschland.
Seit Juli kocht Jürgens mit seinen zehn Kollegen im Restaurant „Überfahrt” am Tegernsee.
Das Lokal gehört zum gleichnamigen 5-Sterne-Hotel in Rottach-Egern.
Umso überraschter ist er, bereits nach so kurzer Zeit in seinem Restaurant einen solchen Titel verliehen zu bekommen.
Seinen Kochstil umschreibt Jürgens selbst mit “Mut zum weglassen”. Wenig Schnickschnack liegt auf den Tellern, es gibt grundsätzlich nur eine Beilage. Seit Oktober öffnet der 40jährige sein Restaurant schon mittags, die Nachfrage sei bei lediglich 35 Plätzen ansonsten nicht zu bewältigen. Um einen Tisch in dem Lokal zu erobern, sollte man besser mindestens drei Wochen im Voraus reservieren.
Prominenz ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten: Edmund Stoiber, Boris Becker und Paul Breitner schlemmten bereits.
Gelernt hat Jürgens sein Handwerk bei Starköchen wie Eckart Witzigmann oder Heinz Winkler.
Hier verschmelzen verschiedene nationale Kochstile und was dabei raus kommt, verführt zum Nachmachen.
Karl und Rudolf Oberauer sind Brüder und stammen aus dem für seine kulinarischen Spezialitäten bekannten Salzburger Land. Einfallsreich, innovativ und charmant zeigen sie in ihrem Buch den Umgang mit exotischen Zutaten und Aromen, kombinieren arabisch mit alpin oder böhmisch und entwerfen so ihren ganz eigenen Stil zu kochen.
Der besondere Reiz dieses Kochbuchs liegt weniger in der strikten Einhaltung von Zubereitungsanleitungen als vielmehr im Wissen um reizvolle Zutatenkombinationen und Gartechniken.
Die beiden Autoren versuchen sich nicht an einer Kochschule, sondern machen mit Kreativität und Leidenschaft Lust auf mehr. Hierzu findet der Leser Infos und Warenkunde der Köche zu jedem Kapitel, bevor er in die Rezepte eintauchen kann.
Gordon Ramsey ist mit seinen Kochkünsten weltweit sehr anerkannt und hat es mit seinem Restaurant in London in die Top 10 der teuersten Lokale der Welt gebracht.
Der schottische Starkoch hat sich unter anderem mit seinen TV Shows wie beispielsweise „Hells Kitchen“ - im deutschen Fernsehen „In Teufels Küche“ einen Namen gemacht. Man bekommt einen Einblick in seine Kochwelt, auch wenn es im Ton sehr ungehalten zugehen mag. Die Angestellten bekommen seine starken Hang zur Perfektion zu spüren und sind manchmal total überfordert.
Im Alter von 26 Jahren war er bereits Küchenchef in einem Londoner Restaurant, das unter seiner Leitung 2 Auszeichnungen bekam. Die insgesamt 12 erhaltenen Michelinsterne (Auszeichnungen für besonders gute Küche), die er in Dubai, Japan, USA und in Großbritannien in seinen insgesamt 15 Restaurants zugesprochen bekam. Die großteils französische Küche bietet den Gästen Zum Beispiel Jacobsmuscheln, Entenbraten und eine erlesene Weinkarte.
SlowFood ist das Kontrastprogramm zu unserer Fastfood-Gesellschaft, in der alles immer schnell und billig sein muss. SlowFood ist für Genießer und solche, die es werden wollen.
“Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen.
Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt.
Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben.”
(Carlo Petrini, “Buono, pulito e giusto”)
Dieses Zitat prangt zu oberst auf der Vereinsseite der deutschen SlowFood e.V.
Bei SlowFood handelt es sich um “weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.” So entnimmt man es zumindest der Website. Der Verein sieht sich als eine “non-profit”-Organisation und als ein weltweites Netzwerk.
Verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen, Landwirtschaft und Viehzucht steht dabei genauso im Vordergrund wie FairTrade und die Qualität der Nahrungsmittel und deren GENUß.
Bei SlowFood erhält man allerlei wissenswerte Informationen, ein Manifest, Rezepte und vieles vieles mehr. Auch gibt es die “Arche des Geschmacks”, wo es darum geht, jene Lebensmittel und Tierarten zu retten, also zum Beispiel unpopuläre Gemüse, die vom Aussterben auf der Speiseliste bedroht sind.
Es gibt ein eigenes SlowFood-TV, einen Marktplatz zum Kaufen oder Verkaufen und einen eigenen SlowFood-Shop.
Die Mitgliedschaft gibt es bereits ab 75,-Euro/ Jahr und für junge Leute unter 26 Jahren sogar ab 30,-Euro!
Längst gelten sie nicht mehr nur als Geheimtipp: die Restaurants, in denen man in völliger Dunkelheit sein Dinner genießen kann. FALLS man es denn genießen kann, denn für manchen wird das Erlebnis doch zur bitteren Erkenntnis. Oder auch zur Erleuchtung.
Ob nun das “Nocti Vagus” in Berlin, die “Dunkelbar” in Wiesbaden, die “Unsicht-Bar” in Hamburg: Dunkelrestaurants gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der deutschen Erlebnisgastronomie.
Das Konzept ist simpel: Die Gäste speisen in absoluter Dunkelheit. Auf diese Weise soll ihnen zum einen die Welt der Nicht-Sehenden näher gebracht werden, zum anderen wird es zum Test für alle Sinne. Tasten, Riechen, Schmecken- alles ist anders, wenn das Auge zur Abwechslung mal nicht mit isst. Eine Freude für den echten Feinschmecker.
Im Eingangsbereich des Restaurants werden potenzielle Lichtquellen, Uhren mit Leuchtziffern, Handys, Feuerzeuge und Zigaretten, abgegeben. Dort wird auch ein Menu (nur die Fleischrichtung) zur Auswahl gestellt. Den eigentlichen, völlig abgedunkelten, Speiseraum erreicht man über eine Schleuse, sodass andere Gäste nicht gestört werden. Damit wird sichergestellt, dass der Raum stets absolut dunkel bleibt.
Geführt und bedient wird man normalerweise von blinden und sehbehinderten Kellnern, jedoch gibt es auch Restaurants, in denen sehende Kellner Infrarotgeräte tragen.
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Er ist einer der derzeit weltweit angesagtesten Köche und Autoren. In seinen Berichten beschreibt er indiskret, dafür aber sehr unterhaltsam, was sich in der Welt des Kochens hinter den Kulissen der Restaurants abspielt. Und wenns sein muß, probiert er dafür auch mal Krokodilsaugen.
Bevor er sein Leben, wie er sagt, in den Griff bekam,
war er Junkie und acht Jahre lang in einem Methadonprogramm, bis er clean war. Mittlerweile betreibt er sein eigenes Lokal, die Brasserie “Les Halles” in New York.
Nunja, zumindest drei Monate im Jahr. Die anderen neun Monate ist er auf Reisen oder schreibt.
Mittlerweile sind mehrere Kochbücher, aber auch Krimis von ihm erschienen.
Er veröffentlicht fast jedes Jahr ein neues Buch, das aktuelle heißt “Kleine Schweinerein” (Heyne Verlag 2007, 8,95 Euro).
Alle seine Bücher haben gemeinsam, dass sie in der Kochszene spielen und dass in ihnen die Geheimnisse des Kochens entmysthifiziert werden. Protagonisten sind halbkriminelle Köche und sadistische Küchenchefs.
Außerdem hat Bourdain eine eigene Fernsehsendung auf dem amerikanischen Travel-Channel (in Deutschland werden die Folgen mit dem Titel “Eine Frage des Geschmacks” auf dem Sender DMAX ausgestrahlt).Die Serie ist inhaltlich an seinen zweiten Bestseller, “Ein Küchenchef reist um die Welt” (2002), angelehnt.
Wo auch immer er auftaucht, wird er von Fans und Presse umlagert, ob das nun im Fünf-Sterne-Restaurant ist oder an der Currywurstbude mitten in Berlin.
Edellokale und Nobeletablissements habe er satt, so Bourdain und verlangte in Berlin nach “the real wurst”. Die bekommt er natürlich auch- Bourdain bekommt fast alles, was er will.
Mario Ziervogel, Betreiber des Berliner Traditionsimbisses, bringt Bourdain nach der Wurst noch eine Bulette. Die begeistert ihn. “The wurst is delicious, but the bulette is great.”
Bourdain hasst nach eigener Aussage Fernsehköche wie Jamie Oliver, bewundert jedoch die einfachen Imbissköche, die “in fettigen Küchen schuften, eng und gefährlich wie schrottreife U-Boote” und die am Tag “lautlos 250 Essen rausdrücken”.
Und er hasst noch etwas: wenn die Dinge nicht so laufen wie er es will. So schreit er auch schonmal seine Mitarbeiter, die sich weigern, Fleisch zu essen, vor laufenden Kameras an: “You man get down! Eat this working class food! Thats real”.
In regelmäßigen Abständen erstellt Gustav Volkenborn die Hitliste der besten Restaurants. Grundlage hierfür sind die Bewertungen der wichtigsten überregionalen Gourmetführer, aus denen er einen Mittelwert errechnet.
Gustav Volkenborn aus Köln, Gourmet aus Leidenschaft, ist EDV-Fachmann im Ruhestand.
Vor mehr als 30 Jahren begann er mit dem Erstellen von Ranglisten für seine Lieblingsrestaurants, damals jedoch in Form einer reinen Zettelwirtschaft, auf der er seine persönlichen Eindrücke festhielt. Aus den zahlreichen Zetteln erstellte er im Laufe der Jahre eine Datenbank, die er nach seiner Pensionierung dann auch in das Internet einspeiste.
Zunächst vor allem von Freunden und Bekannten genutzt, wurde die Volkenborn-Restaurant-Hitliste (VRH) rasch ein Geheimtipp unter Kennern und verzeichnete mehr und mehr Nutzer.
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Mein Kochbuch (1):
„Kochschule für Anspruchsvolle“ von Wolfram Siebeck
Wenn man diesen Titel in einer Konversation erwähnt, sollte man anschließend sofort die Hände hochreißen und eine beschwichtigende Geste machen; es empfiehlt sich, mit einem „Aber jeden Tag geht das natürlich nicht, da habe ich ja gar keine Zeit für.“ zu beschwichtigen. Auch, wenn man’s nicht so meint. Viele Menschen (und in Deutschland immer noch ein paar mehr) sehen bis heute nicht ein, wieso man mit Vergnügen Geld und Zeit in gutes Essen investieren sollte.
Siebecks Rezepte sind teilweise aufwendig und nicht selten schwierig – „Anspruchsvoll“ meint eben nicht nur solche, die gerne gut essen, sondern auch jene, denen die feine, ehrgeizige Küche am Herzen liegt. Und ihnen ist Siebecks Buch eine Offenbarung. Dabei will der Autor gar nicht mit unbekannten oder exotischen Gerichten trumpfen: Seine Küche ist bürgerlich, französisch, erlesen; er erklärt verschiedene Suppen, Gratins, Cassoulet, Tartes, und auch Fasan, Hammel, Kalb. Schon die Beschreibung der Duxelles ist ein Genuss; seine konsequente Missachtung aller gesundheitlichen Prämissen (er erwähnt nebenbei einen Koch, der seine Purée zur Hälfte mit Butter zubereitete…) ist ein Vergnügen.
Das ist überhaupt der Trumpf der „Kochschule“ – ihre Lesbarkeit. Siebeck ist, neben einem grandiosen Verführer zu besserer Esskultur, ein Stilist. Gelegentlich eingestreute Anekdoten veredeln den Text, der – glücklicherweise – viel Ironie und wenig Spott bietet.
Nicht unbedingt ein Standardkochbuch, aber eine wundervolle Verführung zur feinen Küche.