Schon im 19. Jahrhundert nahm der Flusskrebs, auch Edelkrebs genannt, einen hohen Stellenwert in der heimischen Küche Mitteleuropas ein. Das Scherentier gilt natürlich nach wie vor als Delikatesse. Doch Flusskrebse, welche bei uns auf den Mark kommen stammen nur selten aus heimischen Zuchten oder gar Flüssen. Die Meisten werde aus der Türkei, dem Iran und der USA importiert.
Bei der Zubereitung von Flusskrebsen wurde im noch vor Hundert Jahren das Tier lebend serviert. Der Krebs wurde mit starkem Schnaps übergossen und dann angezündet. Dabei wurde der Panzer schön rot und die Tiere lebten noch.
Abgedeckt mit einer Servierglocke wurden die Krebse dann aufgetragen. Sobald der Deckel abgehoben wurde, sprangen die armen Tiere heraus und jeder konnte erkennen, dass sie frisch sind. Erst, wenn alle ihr Amüsement gehabt hatten, warf man sie zur endgültigen Zubereitung in siedendes Wasser.
Heute wird natürlich nicht mehr so erbarmungslos mit den Flusskrebsen umgegangen. Zumal in den Küchen großer Restaurants auch kaum Zeit für ein solches Geplänkel bleibt. Der heutige Krebs kommt frisch aus der Tiefkühltruhe. Doch wie verfahren die Köche mit einem echten frischen Flusskrebs? weiterlesen »
Mhhh…Linguine. Ein Traum von einer Pasta. Linguine sind sehr vielseitig. Man kann sie aufs Unterschiedlichste zubereiten. Vor allem mit Orangensauce wird Linguine zu einem Geschmackserlebnis der Extraklasse.
Das Gute an Linguine? Sie sind einfach und relativ schnell zubereitet und sie schmecken einfach immer
Wenn Ihr Linguine mit Orangensauce mal ausprobieren wollt dann braucht ihr für 2 Personen:
- 300 Gramm Nudeln (natürlich Linguine!)
- 250 ml Orangensaft
- falls es gerade grünen Spargel gibt: 500 Gramm Spargel
- 50 ml Sahne
- Olivenöl
- zum Würzen Salz und Pfeffer
- etwas Curry, je nach Geschmack so ein bis zwei TL
- ein wenig Safran
- on top: geriebener Parmesan
Qualitätsfanatiker trifft Hobbykoch! Und das nicht zum ersten Mal!
Als Neuauflage des erfolgreichsten vegetarischen Kochbuch Deutschlands von Biolek und Witzigmann ,,Unser Kochbuch – Alternativen zu Fisch und Fleisch“ beweist nun auch das dritte Buch des ungewöhnlichen Kochduos die Qualität und Besonderheiten der vegetarischen Küche.
Schon mit dem Erscheinen ihres ersten Verkaufsschlagers verwunderte das sonderbare Paar ein ganzes Publikum. Der Nobelkoch Eckart Witzigmann und der Fernsehkoch Alfred Biolek schreiben gemeinsam ein Kochbuch? Das wollte auf den ersten und auch auf den zweiten Blick nicht recht zusammen passen. Und genau jenes war auch für die beiden Autoren der Reiz. Das Aufeinanderstoßen zweier ganz verschiedener Kochwelten, das Verbinden von komplett differenziellen Herangehensweisen und Vorstellungen sollte etwas ganz Neues, Aufregendes und Gemeinsames kreieren. Der Überlebenskünstler in der Küche, der auch mal zu Trockengewürzen und Fertigprodukten greift, kocht gemeinsam mit ,,Le chef“, welcher eher zaubert als kocht.
Und genau hier liegt die Faszination für jeden Kochbuchliebhaber. Bodenständige Rezepte kombiniert mit geschickten und wunderbaren Raffinessen bieten für jeden Anlass wortwörtlich eine gelungene Alternative zu Fisch und Fleisch.
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Lust auf asiatische Küche? Die gibt es im Kölner Dom im Taku!
“Taku” ist japanisch und heißt soviel wie “Gasthaus”. Im Kölner Taku wird traditionelle, asiatische Kochkunst mit Gastfreundschaft vereint. Ein Restaurant zum erleben, genießen und zum entdecken asiatischer Delikatessen.
Die handverlesene Speisekarte und auch die vorzügliche Weinkarte zeugen vom guten Geschmack, welchen man im “Taku” zweifelsohne vorfindet.
Auch die Einrichtung ist sehr elegant und stilvoll mit typischen asiatischen Elementen ausgestattet. Ein Highlight ist der in den Fußboden eingelassene Fluss, bestückt mit Koi-Karpfen.
Minimalistisch, dennoch nicht kühl, sondern mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.
Die
stammen aus dem gesamten Asiatischen Kontinent und versprechen kulinarischen Genuss. Dazu ein vorzüglicher Wein und ein jeder Gourmet wird feststellen, dass der Besuch im Kölner Taku sein Geld wert war.
Von japanischen Gerichten bis hinzu thailändischen Spezialitäten wird in diesem Restaurant jeder Geschmack bedient.
Es ist also keine Frage, dass man hier auch das echte, japanische Sushi serviert bekommt. Wenn man mag, darf man sogar dem Meister des Sushis bei der Herstellung von selbigen über die Schulter schauen. Die Bedienung im Taku in Köln ist, wie das ganze Restaurant, traditionell asiatisch.
Asiatisches Restaurant am Kölner Dom:
TAKU
Domplatz/ Tankgasse 1-5
50667 Köln
Telefon: 0221 / 270 39 09
Telefax: 0221 / 270 33 33
Öffnungszeiten des Restaurants:
Montag bis Sonntag: 12.00 bis 15.00 Uhr & 18.00 bis 24.00 Uhr
Öffnungszeiten der Küche:
Montag bis Sonntag: 12.00 bis 14.30 Uhr & 18.30 bis 22.30 Uhr
Es wird übrigens gebeten, vorher Tische zu reservieren!
Viele Leute scheuen sich, Austern zu essen oder gar selbst zuzubereiten- weil sie schlicht nicht wissen, wie man es richtig macht. Dem kann abgeholfen werden.
Der Mensch wird eben nicht mit allen Gourmet-Kenntnissen geboren, manche muss man erst erwerben
Und dazu gehört ganz sicher das Wissen rund um die Auster.
Austern gehören zur Gattung der Muscheln. Der Name stammt vom Lateinischen ostreum bzw. aus dem Griechischen ostéon und bedeutet soviel wie “Knochen”. Austern gehören seit Menschengedenken zu den kulinarischen Highlights und Delikatessen und das sowohl in Europa als auch in Asien, wo der pro-Kopf-Verzehr bis heute am höchsten ist.
Austern wird seit Jahrtausenden eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. So heißt es in der griechischen Mythologie beispielsweise, dass die Liebesgöttin Aphrodite einer Auster entsprungen ist. Und der weltberühmte Casanova verspeiste nach eigenen Angaben bis zu 50 der Meeresfrüchte am Tag, um seine Manneskraft zu stärken. Wissenschaftlich ist eine solche Wirkung nicht nachgewiesen, aber höchstwahrscheinlich hat alleine das sinnliche Schlürfen eine erotisierende Wirkung, ähnlich dem Placebo-Effekt.
Die in Deutschland erhältlichen Austern stammen fast immer aus Frankreich und in den meisten Fällen handelt es sich um die Pazifische Felsenauster (Crassostrea gigas). Austern sollten beim Kauf nicht älter als zehn Tage sein. Rein technisch können Austern zwar wegen der fest verschlossenen Schale bis zu 14 Tage außerhalb des Wassers überleben, ohne auszutrocknen, man muss diese Spanne jedoch nicht unbedingt ausreizen. Ein seriöser und guter Händler kann grundsätzlich immer das Datum der Austernernte nennen, denn dieses wird bei der Austernlieferung mitgesandt.
Der Handelsname der Austern sagt übrigens nichts über ihre Qualität, sondern nur über die Herkunft aus. Da gibt es beispielsweise die Fines de claire, die wochenlang in sauberen Klärbecken gelegen haben und deswegen einen besonders reinen Geschmack aufweisen; Huîtres sauvages, die besonders groß sind, zum Schlürfen ungeeignet und speziell zum Kochen vorgesehen; Gillardeau-Austern, die besonders wertvoll und teuer sind oder auch Belon-Austern, die im Schlick leben, entsprechend keine Felsenaustern sind wie die vorher genannten und bei Gourmets als “Gipfel der Genüsse” gelten. weiterlesen »
Die Molekularküche ist in aller Munde- im wahrsten Sinne des Wortes. Für Kochanfänger und solche, die sich erstmals selbst an der Molekularküche versuchen wollen, ist es nicht ganz einfach, Rezepte zu finden, die auf Anhieb umsetzbar sind.
Folgendes Rezept aus der Molekularküche stammt von Spitzenkoch Heiko Antoniewicz (der 1988 übrigens “Deutscher Lachsmeister” war) und eignet sich ideal für Anfänger, die sich an dieser speziellen Art der Essenszubereitung versuchen möchten.
Zutaten:
200g Duart Lachs
1 TL Limonenöl ( z.B. von Agrieverde)
1 Prise Maldon Salz
1 TL Räucheröl Hickory Smoke
10 ml Traubenkernöl von Fargano
Rote Bete Kugeln:
2 gestrichene Löffel Algizoon
40 ml Fischfond
80 ml Rote-Bete-Saft
1 erbsengroßes Stück Wasabi
5 gestrichene Löffel Calazoon, in 130 ml Wasser vollständig aufgelöst
Essiggelee:
150 ml Fischfond
4 TL asiatischer Reisessig nach Geschmack
1 TL Mirin
1 Blatt Gelatine in kaltem Wasser eingeweicht weiterlesen »
Kaum etwas lässt die Geschmacksknospen derart explodieren wie ein guter, zarter Braten vom Wild. Und ganz besonders Wildschweinbraten kann eine Delikatesse sein- wenn er richtig zubereitet ist.
Gutes Wildfleisch muss nicht immer nur vom Reh kommen, auch Wildschwein ist ein Genuß für Gourmets.
Eigentlich isst man Wildschwein vor allem im Herbst, doch mancherorts gibt es auch jetzt das köstliche Wild und ansonsten- der nächste Herbst kommt bestimmt!
Ganz wichtig bei diesem Rezept ist der Barolo: Bitte nicht am falschen Ende sparen, denn dieses Gericht steht und fällt mit dem Wein und deswegen sollte unbedingt ein gute verwendet werden.
Zutaten:
1kg Wildschweinschulter
3 EL Olivenöl
50g Butter
1 EL Tomatenmark
1 schwarzer Pfeffer aus der Mühle weiterlesen »
Der Verband der Köche Österreichs zeichnet jedes Jahr einen österreichischen Koch aus, der im Ausland arbeitet und so die österreichische Kochkunst bekannt macht.
Im vergangenen Jahr war Sarah Wiener die Preisträgerin, in diesem Jahr nun ist es Starkoch Eckart Witzigmann, der die Goldene Cloche erhält.
Eine Cloche ist die Abdeckhaube, die in Gourmet-Kreisen verwendet wird, um die Speisen abzudecken und bekanntlich verbirgt sich unter der Cloche so manche Köstlichkeit.
Eckart Witzigmann absolvierte von 1957 bis 1960 seine Ausbildung zum Koch und machte dann Station bei vielen weltberühmten Köchen, um von ihnen zu lernen. Unter anderem war er Schüler von Roger Verge und auch von Paul Bocuse. Sein Aufstieg in der deutschen Spitzengastronomie begann ab 1971, als er Chefkoch des berühmten Münchner Restaurants Tantris wurde. 1979 erhielt er als erster deutschsprachiger Koch ganze drei Sterne des Guide Michelin für sein Münchner Restaurant Aubergine, das er 1978 eröffnet hatte. Er war überhaupt erst der dritte nicht-französische Koch, dem diese Ehre zuteil wurde.
1993 verlor Witzigmann aufgrund einer Kokain-Affäre seine Restaurant-Konzession. Dennoch wurde er nur ein Jahr darauf vom Gault-Millau zum “Koch des Jahrhunderts” ernannt. Außer ihm tragen weltweit nur drei weitere Köche diese Auszeichnung, nämlich Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet.
26 Kochbücher hat Eckart Witzigmann bislang veröffentlicht, außerdem den Witzigmann-Preis begründet. Als Berater steht er verschiedenen Projekten zur Seite. Zudem betrieb er jahrelang das Restauranttheater “Witzigmann Palazzo”, bis er Ende 2005 gemeinsam mit Roncalli-Erfinder Bernhard Paul den “Witzigmann & Roncalli Bajazzo” gründete. Seit 2007 ist Witzigmann Präsident der Deutsche Akademie für Kulinaristik.
Witzigmann nimmt die Goldene Cloche am 6. März 2009 im Rahmen der Galanacht der Wiener Gastronomie entgegen.
“Maulfreude”, so derbe klingt Amuse Gueule ins Deutsche übersetzt. Dabei handelt es sich um kleine, mundgerechte und appetitanregende Häppchen, die meistens vor der Vorspeise gereicht werden.
Doch die Amuse Gueule kämpfen sich langsam frei von dem Ruf als Vor-Vorspeise.
Amuse Gueule-Menüs liegen voll im Trend.
Dabei kann es aufgrund der Größe der Häppchen bis zu 36 Gänge geben, jeder einzelne davon liebevoll zubereitet und ansprechend dekoriert. Auf diese Weise kann man viele verschiedene Köstlichkeiten probieren, ohne sich zu überessen.
Neben vielen tollen Rezepten bietet das Kochbuch von Markus Plein auch jede Menge Deko-Tipps und Motto-Ideen für Parties und besticht durch ganz hervorragende Fotografien. Für jeweils drei Amuse Gueule hat der Autor je eine Überkategorie gebildet, versehen mit Titeln wie “Friedhof der Krustentiere” oder “Wolle du Lamm?”. Von klassisch über exotisch bis deftig ist wirklich für jeden Geschmack eine passende “Maulfreude” enthalten, sowohl Känguruhfleisch aus der Jakobsmuschel als auch Currywursthäppchen mit Pommes Frites.
Wer also tolle Ideen für seine nächste Party sucht und seinen Gästen etwas wirklich schmackhaftes servieren möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.
Markus Plein
Amuse Gueule: Die Explosion ultimativen Genusses
ISBN-10:3867380201
29,95 Euro
Die Restaurants, die an die Hyatt Hotels angeschlossen sind, haben allesamt ein Niveau der Spitzenklasse und sind daher gute Adressen für Feinschmecker.
Nun gibt es den Hyatt Gourmet Club und der bringt seinen Mitgliedern eine Menge Vorteile: Preisvergünstigungen beim Essen in den hoteleigenen Restaurants, Übernachtungsgutscheine oder unvergessliche Exklusivveranstaltungen, um nur einige zu nennen.
In Deutschland gibt es derzeit vier Hyatt-Hotels, nämlich in Hamburg (Park Hyatt), Berlin (Grand Hyatt), Mainz (Hyatt Regency) und Köln (Hyatt Regency).
Wer derzeit eine Mitgliedschaft abschließt, erhält konkret folgendes:
- 12 kostenlose Essen
- 1 kostenlose Übernachtung im Mitgliedshotel
- 5 Gutscheine für exklusive Zimmerrraten in den Hyatt Hotels in Deutschland und Warschau
- 1 Gutschein für eine Flasche Champagner
- Exklusive Veranstaltungen oder Kochkurse mit dem Küchenchef
- Attraktive Vorteile in den Hyatt Hotels außerhalb von Deutschland
Der Preis für die Mitgliedschaft beträgt derzeit 235,00 Euro im Jahr.
Unter www.gourmetclub.de erhält man nicht nur weitere Infos zur Mitgliedschaft und findet das Antragsformular, sondern bekommt auch alle exklusiven Veranstaltungen der nächsten Zeit präsentiert. Und die können sich sehen lassen!