Fusion Food ist nur einer der neuen Trends in der Küche, mit denen Gourmets und Hobby-Köche Fast Food und Co. den Kampf ansagen wollen.
So gibt es neben der mittlerweile recht weit verbreiteten Slow-Food-Bewegung, welche sich auf den bewussten und vor allem gemütlichen Genuss von Lebensmitteln besinnt, und dem Fusion Food, das nach ungewöhnlichen Kombinationen verschiedener Traditionen strebt, auch Trends, die sich ganz auf die Optik oder die Wirkung von bestimmten Zutaten oder Zubereitungsvarianten konzentrieren. Die im Folgenden vorgestellten Varianten sind nur einige von vielen, und bestimmt arbeiten irgendwo hinter den Kulissen schon einige findige Köpfe daran, unsere Geschmacksknospen mit weiteren Trends herauszufordern.
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Der Szegediner Gulasch, auch Krautgulasch oder Krautfleisch genannt, ist eine Abwandlung des klassischen Gulaschs, bei der Sauerkraut und Sauerrahm zur Anwendung kommen.
So wird der Gulasch reichhaltiger und erhält eine zusätzliche interessante Geschmackskomponente. Die deutsche Bezeichnung Szegediner Gulasch für diese Spezialität, die zumindest in den östlichen Gebieten der Republik Vielen noch aus Omas Küche ein Begriff sein dürfte, ist ein wenig irreführend, denn Überlieferungen nach hat diese Hauptspeise mit der ungarischen Stadt Szeged wenig zu tun. Vielmehr soll es auf den Schriftsteller József Székely zurückgehen, weshalb der Gulasch im Ungarischen auch den Namen Székely gulyás trägt.
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Linsen spielten bislang vor allem eine Rolle bei bodenständigen Gerichten, doch nun avancieren die kleinen Hülsenfrüchte zum Liebling vieler Gourmets und Sterneköche.
Linsen zählen zu den ältesten Lebensmitteln der Menschheit und wurden bereits vor 10.000 Jahren in Ägypten und Asien angebaut. Die kleinen Hülsenfrüchte gibt es in zahlreichen Varianten, zu denen beispielsweise rote Linsen, Champagnerlinsen oder Belugalinsen gehören. Neben verschiedensten Geschmackserlebnissen bieten Linsen aber auch enorm viele Nährstoffe wie zum Beispiel einen extrem hohen Eiweiß- und Eisenanteil, was besonders für Vegetarier eine gute Alternative zu Fleisch darstellt. Aber auch Mangan, Phosphor, Zink, Folsäure und B-Vitamine machen Linsen zu einem wahren Kraftpaket.
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Neujahrsgebäck gibt es in verschiedenen Variationen, doch der Zweck ist immer derselbe: Als kleine Geschenke sollen sie Glück und Wohlstand im neuen Jahr verheißen und in Form von Kränzen die Verbundenheit von Freunden und Familien verdeutlichen.
Oft besteht Neujahrsgebäck aus einem Hefeteig, wie der Neujahrsbopp aus dem Rheinland oder die süßen Neujahrsbrezeln, die vor allem im Schwabenland verbreitet sind und hier meist ungelaugt auf den Tisch kommen. Es sind aber auch andere Variationen möglich, Neujährchen beispielsweise sind zu Hörnchen aufgerollte dünne Waffeln, die in Baden-Württemberg traditionell zum 01. Januar gereicht werden. In Frankreich verzehrt man am ersten Sonntag des neuen Jahres Blätterteig-Teilchen, in Griechenland werden Münzen in den traditionellen Neujahrskuchen eingebacken. Zum Verschenken und gemeinsamen Genießen eignen sie sich aber alle, die Auswahl ist daher neben der Fortführung althergebrachter Traditionen eine reine Geschmacksfrage.
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Gemüse aus dem Backofen ist nicht nur gesund, da die Nährstoffe nicht verloren gehen, sondern auch noch leicht und super lecker.
Seit ungefähr einem Monat gibt es bei mir mindestens einmal die Woche Gemüse aus dem Backofen. Der Vorteil dabei ist, man kann alles vorbereiten, es schmeckt wahnsinnig lecker und ist dazu noch einfach und gesund. Die Gemüseschiffchen kann man im Sommer auf dem Grill machen, doch jetzt wo der Winter kommt, muss und kann der Backofen dafür herhalten.
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Milchshake selber zu machen, gehört zu den einfachsten Aufgaben in der Küche. Eigentlich braucht es hier nur ein wenig Phantasie und vielleicht ein paar Grundrezepte, die dann nach Lust und Laune dem eigenen Geschmack angepasst werden können.
Ein erfrischender Milchshake tut an warmen Tagen besonders gut, hier macht er sich zum Beispiel hervorragend als Dessert anstelle eines großen Eisbechers oder eines schweren Stück Torte. Die Zusammenstellung von frischer Milch und Obst ist dabei nicht nur lecker, sondern auch gesund, so dass man gerade seinen Kindern öfter einen solchen Drink mixen kann, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Vorausgesetzt natürlich, man verzichtet auf großartige Zuckerzusätze und hält sich lieber an die natürliche Süßkraft von Früchten – der enthaltene Fruchtzucker ist wahrlich süß genug.
Ein leckerer Dip oder eine cremige Sauce zu Fleisch und Gemüse machen das Grillvergnügen erst so richtig komplett. Aber auch zu Fingerfood gehören diese schmackhaften Kleinigkeiten unbedingt dazu.
Für einen Dip braucht es meist gar nicht viele Zutaten, sondern nur etwas Phantasie und Kreativität. Vor allem aus Frischkäse oder püriertem Gemüse in Kombination mit frischen Kräutern und ein paar Gewürzen lassen sich blitzschnell leckere Dips und Saucen zaubern, die jedes Grill- oder Partybuffet aufpeppen. Die Möglichkeiten sind unendlich, und die hier ausgesuchten Rezepte sollen mehr als Anregung dienen, unerschrocken einmal selbst mit den Zutaten zu experimentieren.
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Eistee bietet gerade an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung, doch in gekauften Getränken ist oftmals viel zu viel Zucker. Dabei lässt sich Eistee ohne großen Aufwand selber machen, und hinein kommt nur, was man selber auswählt.
Ein fruchtiger Eistee ist schnell gemacht. Die Basis ist natürlich Tee einer beliebigen Sorte, der stark aufgebrüht und mit Hilfe von Eiswürfeln in kurzer Zeit abgekühlt wird. Das erhält sowohl die Farbe als auch das Aroma – und außerdem muss man weniger lange auf sein erfrischendes Getränk warten. Im günstigsten Fall besteht ein großer Teil der Eiswürfel bereits aus früher gebrühtem Tee oder Fruchtsäften, so können sie im Glas bleiben, ohne das Getränk zu verwässern. Zum Süßen eignet sich vor allem Honig, aber auch Säfte, Sirup oder einfacher Zucker können hier natürlich verwendet werden. Mit weiteren Zutaten und Gewürzen kann man schließlich aus jedem Eistee die persönliche Lieblingsnote herausholen, das macht den Genuss erst perfekt.
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Boeuf Stroganoff ist ein klassisches Rezept, das sich in vielen Teilen der Erde großer Beliebtheit erfreut. Wahrscheinlich wurde es nach dem Sieg in einem St. Petersburger Kochwettbewerb bekannt, wie genau das Gericht zu seinem Namen kam, darüber wird jedoch noch immer gestritten.
Oft wird die Anleitung in dem Kochbuch von Elena Molokhovets, das im 19. Jahrhundert erschien, als das erste schriftlich festgehaltene Rezept für Boeuf Stroganoff angesehen. Dieses beschrieb das scharfe Anbraten von Rindfleisch und die Zubereitung einer Sauce aus saurer Sahne beziehungsweise Sauerrahm und Senf. Von Pilzen, Zwiebeln, Möhren, Gewürzgurken oder den anderen Zutaten, die sich heute in vielen Variationen des Boeuf Stroganoff befinden, war hier wohl noch nicht die Rede.
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Bami Goreng ist ein Gericht, dass hauptsächlich aus gebratenen Nudeln – meist chinesischen Eiernudeln oder südostasiatischen Mie-Nudeln, die aus Weizen hergestellt werden – und verschiedenen Gemüsesorten besteht. Fleisch findet vorwiegend in Form von Geflügel oder Rind, ab und an auch als Hackfleisch seinen Weg in das Gericht.
Die asiatische Küche findet hierzulande immer mehr Anhänger und gerade die an jedem Asia-Imbiss erhältlichen Bratnudel-Gerichte sind besonders beliebt. Einfach, schnell zuzubereiten und doch lecker präsentieren sich solche Gerichte auf vielfältige Weise. Wir zeigen heute mit unserer Bami Goreng Rezept-Variante, wie man ein solches ganz einfach nachkochen kann.