Das Le Faubourg in München ist ein Restaurant, in welchem echte Feinschmecker voll auf ihre Geschmacksknopsen kommen!
Zugebeben, die Portionen nicht sehr üppig und scheinen genaustens abgezählt zu sein, aber Gourmets werden im Le Faubourg nichts vermissen.
Gehobene, französische Küche im Herzen von München, das Le Faubourg macht möglich, wo andere Restaurants bisher noch nichts zu bieten haben.
Schon von außen ist der Restaurant ein echter Hingucker, hier wird Design mit Architektur stilvoll miteinander kombiniert. Ob Feldsalat mit Ziegenkäse im Speckmantel oder Kaninchen mit diversen Beilagen und als Nachspeise Creme Brulee, kein Wunsch bleibt offen im
.
Preislich bewegt sich das ganze Angebot der traditionellen französischen Küche absolut im akzeptablen Rahmen. Die Vorspeisen fangen bei 10-15 Euro und die Hauptspeisen bei ca. 25 Euro, nach oben hin aber jedoch offen.
Guter Service gehört auch in diesem Edel-Restaurant wie selbstverständlich zum guten Ton und selbstverständlich kamen alle Speisen warm und gleichzeitig zum Tisch. Wir waren 6 Personen, das finde ich in Anbetracht dessen eine wirklich akzeptable Leistung.
Gerichte aus Frankreich in München. Delikate Speisen in einem gehobenen Ambiente zu fairen Preisen und für Fans der französischen Küche sehr zu empfehlen!
Anfahrt:
Restaurant Le Faubourg
Kirchenstraße 5 (Am Max-Weber-Platz)
81675 München
Das Le Fauborg in München ist mit dem Auto ganz bequem zu erreichen, Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe zu finden.
Auch die öffentlichen Verkehrsmittel fahren fast bis vor die Tür, steigen sie an der Haltestelle Max-Weber-Platzaus;
U-Bahn: U4, U5.
Bus: Linien 91, 191, 192.
Straßenbahn: Linien 15, 18, 19, 25.
Öffnungszeiten:
Montag - Samstag: 18.00 – 01.00 Uhr - Warme Küche bis 23.00 Uhr
Sonntag Ruhetag - Im Dezember durchgehend geöffnet
Ab 15 Reservierungen wird sogar Mittags und Sonntag geöffnet. Anrufen (Telefon: 089 / 47 55 33) und vorher nachfragen empfiehlt sich als unbedingt.
Viel Spaß im Münchener Le Faubaourg und Guten Appetitt;-) !
Die Normandie ist ein herrliches Fleckchen Erde und ebenso herrlich sind ihre Delikatessen.
Eine der örtlichen Spezialitäten der Normandie ist das Hühnchen normannische Art - poulet à la normande. Und hier kommt das Rezept:
Zutaten für 4 Personen:
- 1 Hühnchen (in 6 Stücke geteilt)
- 50g Butter
- 10cl angewärmter Calvados
- 2 geschnittene Karotten
- 1 geschnittene Stange Porree
- 1 geschnittene Rübe
- 1 geschnittene Zwiebel
- 1/4 Liter Geflügel-Bouillon
- Salz, Pfeffer
- 1 Eigelb
- 25cl frische Sahne oder Creme fraiche
Zubereitung
Das Hühnchen wird in einer hochwandigen Kasserolle in der Butter angebraten. Sobald sie goldbraun sind, werden sie mit dem warmen Calvados abgelöscht. Anschließend etwas einkochen lassen, dann die Hühnchenteile herausnehmen und warmstellen.
Anschließend das geschnittene Gemüse ungefähr 10 Minuten in der Kasserolle anschwitzen, danach die Stücke vom Hühnchen hinein geben und die Bouillon langsam hinzugeben. Salzen und pfeffern, die Kasserolle bedecken und etwa 45 Minuten auf schwacher Hitze köcheln. Das frische Eigelb mit der Sahne verrühren, in die Kasserolle geben und danach das Essen sofort anrichten.
Dazu werden frisches Baguette oder gebackene Kartoffeln gereicht und gerne ein Glas Cidre getrunken.
Schweinebraten kann, richtig zubereitet, ein Gaumenschmaus sein.
Bei diesem Rezept erfolgt die Zubereitung nach normannischer Art.
Zutaten:
- 1,2 kg frischer Schweinebraten
- 50g Butter
- 300g Champignons (frisch und weiss)
- 1 gr. Zwiebel (fein geschnitten)
- 1 Apfel (fein gewürfelt ohne Schale und Kerngehäuse)
- 30g Creme fraiche
- 25 cl Apfelsaft
- 12 cl trockener Weisswein
- 1/2 Stange Sellerie
- Thymian, Meersalz, Pfeffer
Zubereitung
Den Schweinebraten abwaschen und trockentupfen, danach in der Butter goldbraun anbraten. Sobald der Braten von allen Seiten eine goldbraune Farbe hat, die fein geschnittene Zwiebel hinzugeben und anbräunen lassen. Den Weisswein hinzufügen und den Braten gut verschlossen 60 bis 75 Minuten bei mittlerer Hitze im Ofen garen.
Dann den Braten herausnehmen und warm stellen. Die geschnittenen Pilze für etwa 3 Minuten in Butter anschwitzen.
Die Creme fraiche, den Apfelsaft, 1/2 TL gehackten Thymian, die fein geschnittene halbe Stange Sellerie und die Champignons in den Bräter geben.
Alles gut durchmischen und unter schwacher Hitzer zum Kochen bringen. Nun den Braten hinzu geben und weitere 15 Minuten geschlossen im Ofen lassen.
Dazu werden Kartoffelkroketten, Röstis oder Salzkartoffeln gereicht.
Dieses typisch normannische Gericht ist frisch, fruchtig und lässt die Geschmacksknospen explodieren!
Der französische Name für dieses Gericht aus der Normandie lautet “Magrets de Canard aux pommes et au cidre”. Nicht nur Frankreich-Fans werden dieses Rezept lieben!
Zutaten für 6 Personen:
- 3 Entenbrüste
- 6 mittelgroße Äpfel
- 1/2 Liter Cidre
- 3 ELHonig
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in je 4 Stücke teilen. In einer Kasserolle die Apfelstücke goldgelb anschwitzen und danach warm stellen. Die Haut der Entenbrüste mehrfach in verschiedene Richtungen diagonal einritzen, sodass Rhomben entstehen.
Danach die Entenbrust gründlich auf der dicken Hautseite in einer Pfanne anbraten bis sich eine zarte, rostbraune Färbung zeigt. Dann die Brust kurz wenden, um auch die andere Seite anzubraten.
Die Entenbrust aus der Pfanne nehmen, einige Minuten ruhen lassen und escaloper (Scheiben von ungefähr 5mm von Dicke) schneiden.
Salzen, pfeffern und abgedeckt warm stellen.
Etwas vom flüssigen Fett in eine Pfanne geben, mit dem Cidre beziehungsweise Apfelwein ablöschen und einkochen lassen. Honig hinzufügen und leicht köcheln lassen.
Die warmen Äpfel und je eine halbe Entenbrust in Scheiben auf einem Teller anrichten und anschließend mit der Sauce aus Cidre und Honig beträufeln.
Dazu wird frisches Baguette und Cidre serviert.
Das französisch-italienische Autorenduo Christophe Moret und Francesco Berardinelli aus dem Hause Ducasse teilt eine große Leidenschaft: Pasta.
Christophe Moret ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Mitarbeiter von Alain Ducasse und ist seit 2004 ist Chefkoch im berühmten 3-Sterne-Michelin-Restaurant Plaza Athenee in Paris. Francesco Berardinelli, ein italienischer Koch, stammt ursprünglich aus der Toscana und eröffnete sein erstes Restaurant 1994. Beide können also auf eine lange Laufbahn als renommierte Köche zurück blicken und wissen, was dem anspruchsvollen Gourmet schmeckt.
Mehr als 160 außergewöhnliche Rezepte für jeden Anlass, vom leichten Sommergericht bis hin zur feierlichen Dinnerparty, gibt es in diesem Buch zu entdecken. Dabei werden alte und beliebte Klassiker wie Lasagne neu interpretiert und völlig neue Kreationen wie zum Beispiel Riccoli mit kleinen karamellisierten Kartoffeln, schwarze Spaghetti mit Lobster-Sauce, Schokoladenravioli oder Rigatoni in Zuppa Inglese werden vorgestellt. Für jede Gelegenheit, als Aperitif, Vorspeise, Hauptgericht und Dessert ist etwas dabei.
Die meisten Rezepte sind relativ einfach nachzukochen und schnell vorzubereiten, wenn auch die Fantasie manchmal gefragt ist, denn so manche Zutat gibt es nicht so ohne Weiteres auf dem deutschen Markt zu kaufen. Für die deutsche Auflage wurde extra ein Kapitel angehängt, indem erklärt wird, wie man selbst hochwertigen Nudelteig herstellt. Ein Glossar und ein Rezeptregister runden das Buch ab.
Ziegenkäse kann tatsächlich für fast jedes Rezept eine Verfeinerung sein und die Geschmacksknospen so richtig verführen. Heute gibt es mal die Variante “Flammkuchen mit Ziegenkäse”. Und bloß nicht den Thymian vergessen, erst der macht das Geschmackserlebnis perfekt!
Guten Appetit!
Die Zutaten reichen aus, um ein Backblech Flammkuchen zu zaubern:
Zubereitung:
Das Mehl und die Hefe vermischen.
Salz und Zucker zugeben und so viel Milch nehmen, dass ein glatter fester Teig entsteht. Wenn die Milch zuvor leicht angewärmt wurde, beschleunigt das übrigens den Gärprozess! Aber wirklich nur anwärmen, nicht erhitzen!
An einem warmen Ort 30 min ruhen lassen. In dieser Zeit sollte der Teig schön aufgegangen sein. Jetzt nochmals kräftig durchkneten, ausrollen und auf das Blech verteilen. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Öl, Quark, Sauerrahm, Eigelb mit Pfeffer, salz verrühren und auf dem Teig verteilen. Die in Scheiben geschnittene Zwiebeln darüber verteilen und mit Pinienkernen und Thymian, nach Belieben bestreuen. Solange backen bis der Flammenkuchen schöne, braune Flecken bekommt. Das dauert ca. 15 -20 Minuten.
Die Duxelles ist eine Farce aus Pilzen und Schalotten, meist mit unterschiedlichen Kräutern gewürzt. Die Purée-artige Masse wird zum Verfeinern von Fleisch- und Gemüsegerichten, etwa des Filet Wellington oder des Gratin Savoyarde, verwendet, kann aber auch zur eigenständigen Sauce erweitern werden. Sie verleiht Gerichten einen würzigen, aromatischen Pilzgeschmack und taucht besonders in der klassischen französischen Küche häufig auf.
Zur Herstellung sollten etwa 200-250g Champignons so fein wie möglich gehackt werden. Fein heißt, wirklich fein: entsetzlich fein. Ich nehme dazu meist einen elektrischen Mixer. Anschließend wiederholen Sie den Vorgang mit zwei bis drei Schalotten. Das entstehende Pilz-Gehacksel ist sehr feucht. Die Feuchtigkeit können Sie aber nicht gebrauchen. Wickeln Sie die Pilz in ein sauberes Handtuch, und wringen Sie es aus - gründlich! Sie werden erstaunt sein, wieviel Flüssigkeit Sie herauspressen können. Braten Sie die Schalotten kurz in einer kleinen, schweren Pfanne in Butter an. Wenn die Pilze gut entwässert sind, schmoren Sie sie, ebenfalls in Butter (!). Da die trockenen Pilze das Fett aufsaugen, werden Sie womöglich mehrfach Butter nachgeben müssen.
Soweit die Grundlagen. Was jetzt folgt, braucht nicht streng befolgt zu werden, sondern soll eher zu Variationen anregen. (Die wenigsten Köche halten sich an ein Rezept, oder?) Häufig wird die Duxelles mit ein bis zwei Messerspitzen Tomatenmark verfeinert, ferner Zitronensaft (wenig) und Zucker. Petersilie, Knoblauch, - im Prinzip alle Gewürze, auf die Sie Lust haben - können dem Geschmack eine aromatische Note hinzufügen. Aber übertreiben Sie es nicht: Der unverfälschte Pilzgeschmack sollte in jedem Fall erhalten bleiben.
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Die Bruderschaft der Ritter der Blutwurst
Tim Burtons Verfilmung des „Sweeney Todd“-Musicals kommt demnächst in deutsche Kinos. Da darf man auch mal etwas, sagen wir, spezielleren Lebensmitteln Beachtung schenken. „Die Bruderschaft der Ritter der Blutwurst“ ist eine exklusive Verbindung von französischen Blutwurstmetzgern. Die Internetpräsenz der Gourmets ist in appetitlichem Blassrosa gehalten; Fotos vergangener Wettbewerbe zeigen endlose Tischreihen voller Blutwürste.
Wettbewerbe? – Aber ja! Darum geht’s der „Confrérie des Chevaliers du Goûte Boudin“ nämlich besonders: In jährlichen Veranstaltungen wird die beste Blutwurst in verschiedenen Kategorien ermittelt. Die Bruderschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der französischen Küche im Allgemeinen und die der Blutwürste im Speziellen zu bewahren. Ein ehrenhaftes Ziel.
Mein Kochbuch (1):
„Kochschule für Anspruchsvolle“ von Wolfram Siebeck
Wenn man diesen Titel in einer Konversation erwähnt, sollte man anschließend sofort die Hände hochreißen und eine beschwichtigende Geste machen; es empfiehlt sich, mit einem „Aber jeden Tag geht das natürlich nicht, da habe ich ja gar keine Zeit für.“ zu beschwichtigen. Auch, wenn man’s nicht so meint. Viele Menschen (und in Deutschland immer noch ein paar mehr) sehen bis heute nicht ein, wieso man mit Vergnügen Geld und Zeit in gutes Essen investieren sollte.
Siebecks Rezepte sind teilweise aufwendig und nicht selten schwierig – „Anspruchsvoll“ meint eben nicht nur solche, die gerne gut essen, sondern auch jene, denen die feine, ehrgeizige Küche am Herzen liegt. Und ihnen ist Siebecks Buch eine Offenbarung. Dabei will der Autor gar nicht mit unbekannten oder exotischen Gerichten trumpfen: Seine Küche ist bürgerlich, französisch, erlesen; er erklärt verschiedene Suppen, Gratins, Cassoulet, Tartes, und auch Fasan, Hammel, Kalb. Schon die Beschreibung der Duxelles ist ein Genuss; seine konsequente Missachtung aller gesundheitlichen Prämissen (er erwähnt nebenbei einen Koch, der seine Purée zur Hälfte mit Butter zubereitete…) ist ein Vergnügen.
Das ist überhaupt der Trumpf der „Kochschule“ – ihre Lesbarkeit. Siebeck ist, neben einem grandiosen Verführer zu besserer Esskultur, ein Stilist. Gelegentlich eingestreute Anekdoten veredeln den Text, der – glücklicherweise – viel Ironie und wenig Spott bietet.
Nicht unbedingt ein Standardkochbuch, aber eine wundervolle Verführung zur feinen Küche.