Französische Weihnachtsgerichte sind sehr lecker und völlig anders als typisch deutsche Weihnachtsrezepte. In Frankreich gibt es ein Festmahl, Le reveillon, dass aus unterschiedlichen Köstlichkeiten besteht, wie beispielsweise aus Meeresfrüchten. Anschließend gibt es das klassische französische Weihnachts-Desssert die Bûche de Noël. Für die Ihr heute das Rezept von mir bekommt.
Klassiker unter französische Weihnachtsgerichten sind unter anderem Ente in Orangensauce, Austern, Enten- der Gänseleber, Pasteten, Truthahn, Champagner und gezuckerte Maronen. Das Réveillon ist also als mehrgängiges Festmenü zu verstehen, in dem auf jeden Fall Meeresfrüchte vorhanden sind. Hier habe ich auch netten Artikel darüber gelesen wie wichtig Fisch und Meeresfrüchte in der leichten und gesunden Gourmet-Gastronomie sind. Und da in der Weihnachtszeit natürlich auch Süßes nicht zu kurz kommen darf, hält die französiche Küche in diesem Fall die leckerste Biskuitrolle bereit, die traditionell die Form eines abgesägten Baumstammes hat.
Für die Bûche de Noël, das Dessert par excellence unter den französischen Weihnachtsgerichten, benötigt man Folgendes:
- 5 Eier (Das Eiweiß muss vom Eigeld getrennt werden)
- 5 Esslöffel Wasser
- 100 Gramm Zucker
- 150 Gramm Mehl
- 150 Gramm Schokolade
- 100 Gramm Puderzucker
- 4 Eigelb
- 2 Esslöffel Cognac (wahlweise Rum)
- 250 Gramm Butter (weich)
- 1 Esslöffel gehackte Pistazien
- 1 Prise Salz
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Die Sauce Béchamel oder auch Milchsauce ist eine klassische Grundsauce, die bei vielen Gerichten verwendet wird und unterschiedlich variiert werden kann.
Ihren Namen erhielt die Sauce vermutlich durch den reichen Bankier Louis de Béchamel, der sich den Titel eines Hofmeisters am Hof Ludwig XIV erkauft hatte und eine Vorliebe für die Sauce hatte.
Zutaten:
• 250 ml Vollmilch
• 20 g Butter alternativ auch Butterschmalz
• 20 g (knapp ein EL) Weizenmehl (Type 405)
• frisch geriebene Muskatnuss
• frisch gemahlener Pfeffer
• Salz
Béchamelsauce ist eine helle Sauce aus Milch, Butter und Mehl. Sie wird meist zu Gemüse, Kartoffeln oder Eierspeisen serviert. Als Grundlage dient eine Mehlschwitze: Das Mehl wird zur zerlassenen Butter hinzugegeben und angeschwitzt, ohne das Ganze braun werden zu lassen. Unter ständigem Rühren wird die Milch hinzugeben und zum Kochen gebracht. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch öfter umrühren und mit Salz, Muskat und weißem Pfeffer würzen.
Je nach Belieben und Rezept können noch etwas Sahne, Fleischbrühe, Zitronensaft, feingehackte Zwiebeln, Speck oder Parmesan hinzugefügt werden. Zur Verfeinerung kann man der Sauce auch Kräuter Crème fraîche oder normale Crème fraîche beigeben oder der nicht mehr kochenden Sauce ein Eigelb unterschlagen, danach sollte die Sauce dann nicht mehr erhitzt werden.
Die angegebenen Mengen ergeben eine Sauce mittlerer Konsistenz. Die Konsistenz der Sauce kann man variieren, indem man mehr oder weniger Fett und Mehl hinzugibt. Mit je 15g Mehl und Butter wird die Sauce dünn und kann als Grundlage für Suppen verwendet werden. Mit jeweils 30 g ist sie zum Binden von Gemüse geeignet oder zu kleinen kurz gebratenen Fleischstückchen.
Als Tipp für eine leckere Abwandlung nehme man 40 g Schinkenwürfel und 1 gewürfelte Zwiebel und dünste alles an. Mit 1/4 l Milch und 1/4 l Gemüsebrühe ablöschen. Serviert mit gehackten Kräutern, Schnittlauch oder Tomaten zu Eiern, Gemüse und Gratins wird sich jeder Gourmet die Finger danach lecken.
Kaninchenragout kann man auf vielfältige Weise zubereiten, meist wird das Karnickel-Gulasch traditionsgemäß mit Kartoffeln und einer herzhaften Bratensoße angerichtet, doch es geht auch anders. Mit mediterranen Kräutern, Knoblauch und Oliven bekommt das Kaninchenragout gleichen einen ganz anderen südländischen Geschmack.
Das aus dem französischen stammende Ragout ist ein Würzfleisch aus geschmorten oder gedünsteten kleinen Fleischstücken. In den meisten Fällen wird Geflügel, Wild oder auch Fisch für die Zubereitung benutzt. In einer pikanten, sämigen Soße angereichert mit weiteren Zutaten nach Geschmack wird das Ragout als herzhaftes Hauptgericht serviert.
500 g Gnocchi alla romana
30 g Parmesan
6 Kaninchenkeulen (ca. 1,3 kg)
2 Zwiebeln
6 junge Knoblauchzehen
100 g grüne Oliven
60 g getrocknete Tomaten (in Öl)
200 g Kirschtomaten
20 g Butter
1 El Olivenöl
200 ml Weißwein
500 ml Geflügelfond
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren
2 Zweige Rosmarin
1 Bund Thymian
1 El Speisestärke
Salz und Pfeffer
1. Für die Gnocchi 500 ml Wasser mit 1 Tl Salz aufkochen und die Gnocchi zum kochen hinzugeben. Nach 15 bis 20 Minuten auf die Bissfestigkeit prüfen und anschließend Abgießen.
2. Für das Ragout das Kaninchenfleisch von den Knochen schneiden und in 2 cm groß Stücken zerteilen. Danach die Zwiebeln würfeln, den Knoblauch in Scheiben schneiden, die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und halbieren und die Kirschtomaten gründlich abwaschen.
3. Butter und Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und dünsten. Mit Weißwein wird alles abgelöscht und vollständig eingekocht. Geflügelfond, Lorbeer, Wacholder, Rosmarin und Thymian zugeben und bei milder Hitze 20 Minuten zugedeckt kochen lassen.
5. Speisestärke mit wenig Wasser glatt rühren, zum Ragout geben und aufkochen lassen. Die Kirschtomaten, getrockneten Tomaten und Oliven zugeben, danach das Ragout mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken und gegebenen Falls die übrig gebliebenen Kräuterstiele von Rosmarin und Thymian entfernen.
Nun ist unser Kaninchenragout fertig und kann mit den Gnocchi alla romana servieren werden. Mit den restlichen Gewürzzweigen kann der Teller noch nett verziert werden und nun, Guten Appetit!
Das Le Faubourg in München ist ein Restaurant, in welchem echte Feinschmecker voll auf ihre Geschmacksknopsen kommen!
Zugebeben, die Portionen nicht sehr üppig und scheinen genaustens abgezählt zu sein, aber Gourmets werden im Le Faubourg nichts vermissen.
Gehobene, französische Küche im Herzen von München, das Le Faubourg macht möglich, wo andere Restaurants bisher noch nichts zu bieten haben.
Schon von außen ist der Restaurant ein echter Hingucker, hier wird Design mit Architektur stilvoll miteinander kombiniert. Ob Feldsalat mit Ziegenkäse im Speckmantel oder Kaninchen mit diversen Beilagen und als Nachspeise Creme Brulee, kein Wunsch bleibt offen im
.
Preislich bewegt sich das ganze Angebot der traditionellen französischen Küche absolut im akzeptablen Rahmen. Die Vorspeisen fangen bei 10-15 Euro und die Hauptspeisen bei ca. 25 Euro, nach oben hin aber jedoch offen.
Guter Service gehört auch in diesem Edel-Restaurant wie selbstverständlich zum guten Ton und selbstverständlich kamen alle Speisen warm und gleichzeitig zum Tisch. Wir waren 6 Personen, das finde ich in Anbetracht dessen eine wirklich akzeptable Leistung.
Gerichte aus Frankreich in München. Delikate Speisen in einem gehobenen Ambiente zu fairen Preisen und für Fans der französischen Küche sehr zu empfehlen!
Anfahrt:
Restaurant Le Faubourg
Kirchenstraße 5 (Am Max-Weber-Platz)
81675 München
Das Le Fauborg in München ist mit dem Auto ganz bequem zu erreichen, Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe zu finden.
Auch die öffentlichen Verkehrsmittel fahren fast bis vor die Tür, steigen sie an der Haltestelle Max-Weber-Platzaus;
U-Bahn: U4, U5.
Bus: Linien 91, 191, 192.
Straßenbahn: Linien 15, 18, 19, 25.
Öffnungszeiten:
Montag - Samstag: 18.00 – 01.00 Uhr - Warme Küche bis 23.00 Uhr
Sonntag Ruhetag - Im Dezember durchgehend geöffnet
Ab 15 Reservierungen wird sogar Mittags und Sonntag geöffnet. Anrufen (Telefon: 089 / 47 55 33) und vorher nachfragen empfiehlt sich als unbedingt.
Viel Spaß im Münchener Le Faubaourg und Guten Appetitt;-) !
Die Normandie ist ein herrliches Fleckchen Erde und ebenso herrlich sind ihre Delikatessen.
Eine der örtlichen Spezialitäten der Normandie ist das Hühnchen normannische Art - poulet à la normande. Und hier kommt das Rezept:
Zutaten für 4 Personen:
- 1 Hühnchen (in 6 Stücke geteilt)
- 50g Butter
- 10cl angewärmter Calvados
- 2 geschnittene Karotten
- 1 geschnittene Stange Porree
- 1 geschnittene Rübe
- 1 geschnittene Zwiebel
- 1/4 Liter Geflügel-Bouillon
- Salz, Pfeffer
- 1 Eigelb
- 25cl frische Sahne oder Creme fraiche
Zubereitung
Das Hühnchen wird in einer hochwandigen Kasserolle in der Butter angebraten. Sobald sie goldbraun sind, werden sie mit dem warmen Calvados abgelöscht. Anschließend etwas einkochen lassen, dann die Hühnchenteile herausnehmen und warmstellen.
Anschließend das geschnittene Gemüse ungefähr 10 Minuten in der Kasserolle anschwitzen, danach die Stücke vom Hühnchen hinein geben und die Bouillon langsam hinzugeben. Salzen und pfeffern, die Kasserolle bedecken und etwa 45 Minuten auf schwacher Hitze köcheln. Das frische Eigelb mit der Sahne verrühren, in die Kasserolle geben und danach das Essen sofort anrichten.
Dazu werden frisches Baguette oder gebackene Kartoffeln gereicht und gerne ein Glas Cidre getrunken.
Schweinebraten kann, richtig zubereitet, ein Gaumenschmaus sein.
Bei diesem Rezept erfolgt die Zubereitung nach normannischer Art.
Zutaten:
- 1,2 kg frischer Schweinebraten
- 50g Butter
- 300g Champignons (frisch und weiss)
- 1 gr. Zwiebel (fein geschnitten)
- 1 Apfel (fein gewürfelt ohne Schale und Kerngehäuse)
- 30g Creme fraiche
- 25 cl Apfelsaft
- 12 cl trockener Weisswein
- 1/2 Stange Sellerie
- Thymian, Meersalz, Pfeffer
Zubereitung
Den Schweinebraten abwaschen und trockentupfen, danach in der Butter goldbraun anbraten. Sobald der Braten von allen Seiten eine goldbraune Farbe hat, die fein geschnittene Zwiebel hinzugeben und anbräunen lassen. Den Weisswein hinzufügen und den Braten gut verschlossen 60 bis 75 Minuten bei mittlerer Hitze im Ofen garen.
Dann den Braten herausnehmen und warm stellen. Die geschnittenen Pilze für etwa 3 Minuten in Butter anschwitzen.
Die Creme fraiche, den Apfelsaft, 1/2 TL gehackten Thymian, die fein geschnittene halbe Stange Sellerie und die Champignons in den Bräter geben.
Alles gut durchmischen und unter schwacher Hitzer zum Kochen bringen. Nun den Braten hinzu geben und weitere 15 Minuten geschlossen im Ofen lassen.
Dazu werden Kartoffelkroketten, Röstis oder Salzkartoffeln gereicht.
Dieses typisch normannische Gericht ist frisch, fruchtig und lässt die Geschmacksknospen explodieren!
Der französische Name für dieses Gericht aus der Normandie lautet “Magrets de Canard aux pommes et au cidre”. Nicht nur Frankreich-Fans werden dieses Rezept lieben!
Zutaten für 6 Personen:
- 3 Entenbrüste
- 6 mittelgroße Äpfel
- 1/2 Liter Cidre
- 3 ELHonig
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in je 4 Stücke teilen. In einer Kasserolle die Apfelstücke goldgelb anschwitzen und danach warm stellen. Die Haut der Entenbrüste mehrfach in verschiedene Richtungen diagonal einritzen, sodass Rhomben entstehen.
Danach die Entenbrust gründlich auf der dicken Hautseite in einer Pfanne anbraten bis sich eine zarte, rostbraune Färbung zeigt. Dann die Brust kurz wenden, um auch die andere Seite anzubraten.
Die Entenbrust aus der Pfanne nehmen, einige Minuten ruhen lassen und escaloper (Scheiben von ungefähr 5mm von Dicke) schneiden.
Salzen, pfeffern und abgedeckt warm stellen.
Etwas vom flüssigen Fett in eine Pfanne geben, mit dem Cidre ablöschen und einkochen lassen. Honig hinzufügen und leicht köcheln lassen.
Die warmen Äpfel und je eine halbe Entenbrust in Scheiben auf einem Teller anrichten und anschließend mit der Sauce aus Cidre und Honig beträufeln.
Dazu wird frisches Baguette und Cidre serviert.
Das französisch-italienische Autorenduo Christophe Moret und Francesco Berardinelli aus dem Hause Ducasse teilt eine große Leidenschaft: Pasta.
Christophe Moret ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Mitarbeiter von Alain Ducasse und ist seit 2004 ist Chefkoch im berühmten 3-Sterne-Michelin-Restaurant Plaza Athenee in Paris. Francesco Berardinelli, ein italienischer Koch, stammt ursprünglich aus der Toscana und eröffnete sein erstes Restaurant 1994. Beide können also auf eine lange Laufbahn als renommierte Köche zurück blicken und wissen, was dem anspruchsvollen Gourmet schmeckt.
Mehr als 160 außergewöhnliche Rezepte für jeden Anlass, vom leichten Sommergericht bis hin zur feierlichen Dinnerparty, gibt es in diesem Buch zu entdecken. Dabei werden alte und beliebte Klassiker wie Lasagne neu interpretiert und völlig neue Kreationen wie zum Beispiel Riccoli mit kleinen karamellisierten Kartoffeln, schwarze Spaghetti mit Lobster-Sauce, Schokoladenravioli oder Rigatoni in Zuppa Inglese werden vorgestellt. Für jede Gelegenheit, als Aperitif, Vorspeise, Hauptgericht und Dessert ist etwas dabei.
Die meisten Rezepte sind relativ einfach nachzukochen und schnell vorzubereiten, wenn auch die Fantasie manchmal gefragt ist, denn so manche Zutat gibt es nicht so ohne Weiteres auf dem deutschen Markt zu kaufen. Für die deutsche Auflage wurde extra ein Kapitel angehängt, indem erklärt wird, wie man selbst hochwertigen Nudelteig herstellt. Ein Glossar und ein Rezeptregister runden das Buch ab.
Ziegenkäse kann tatsächlich für fast jedes Rezept eine Verfeinerung sein und die Geschmacksknospen so richtig verführen. Heute gibt es mal die Variante “Flammkuchen mit Ziegenkäse”. Und bloß nicht den Thymian vergessen, erst der macht das Geschmackserlebnis perfekt!
Guten Appetit!
Die Zutaten reichen aus, um ein Backblech Flammkuchen zu zaubern:
Zubereitung:
Das Mehl und die Hefe vermischen.
Salz und Zucker zugeben und so viel Milch nehmen, dass ein glatter fester Teig entsteht. Wenn die Milch zuvor leicht angewärmt wurde, beschleunigt das übrigens den Gärprozess! Aber wirklich nur anwärmen, nicht erhitzen!
An einem warmen Ort 30 min ruhen lassen. In dieser Zeit sollte der Teig schön aufgegangen sein. Jetzt nochmals kräftig durchkneten, ausrollen und auf das Blech verteilen. Backofen auf 250 Grad vorheizen. Öl, Quark, Sauerrahm, Eigelb mit Pfeffer, salz verrühren und auf dem Teig verteilen. Die in Scheiben geschnittene Zwiebeln darüber verteilen und mit Pinienkernen und Thymian, nach Belieben bestreuen. Solange backen bis der Flammenkuchen schöne, braune Flecken bekommt. Das dauert ca. 15 -20 Minuten.
Die Duxelles ist eine Farce aus Pilzen und Schalotten, meist mit unterschiedlichen Kräutern gewürzt. Die Purée-artige Masse wird zum Verfeinern von Fleisch- und Gemüsegerichten, etwa des Filet Wellington oder des Gratin Savoyarde, verwendet, kann aber auch zur eigenständigen Sauce erweitern werden. Sie verleiht Gerichten einen würzigen, aromatischen Pilzgeschmack und taucht besonders in der klassischen französischen Küche häufig auf.
Zur Herstellung sollten etwa 200-250g Champignons so fein wie möglich gehackt werden. Fein heißt, wirklich fein: entsetzlich fein. Ich nehme dazu meist einen elektrischen Mixer. Anschließend wiederholen Sie den Vorgang mit zwei bis drei Schalotten. Das entstehende Pilz-Gehacksel ist sehr feucht. Die Feuchtigkeit können Sie aber nicht gebrauchen. Wickeln Sie die Pilz in ein sauberes Handtuch, und wringen Sie es aus - gründlich! Sie werden erstaunt sein, wieviel Flüssigkeit Sie herauspressen können. Braten Sie die Schalotten kurz in einer kleinen, schweren Pfanne in Butter an. Wenn die Pilze gut entwässert sind, schmoren Sie sie, ebenfalls in Butter (!). Da die trockenen Pilze das Fett aufsaugen, werden Sie womöglich mehrfach Butter nachgeben müssen.
Soweit die Grundlagen. Was jetzt folgt, braucht nicht streng befolgt zu werden, sondern soll eher zu Variationen anregen. (Die wenigsten Köche halten sich an ein Rezept, oder?) Häufig wird die Duxelles mit ein bis zwei Messerspitzen Tomatenmark verfeinert, ferner Zitronensaft (wenig) und Zucker. Petersilie, Knoblauch, - im Prinzip alle Gewürze, auf die Sie Lust haben - können dem Geschmack eine aromatische Note hinzufügen. Aber übertreiben Sie es nicht: Der unverfälschte Pilzgeschmack sollte in jedem Fall erhalten bleiben.
Was Sie, nach kurzer Schmorzeit, mit der Duxelles anfangen, bleibt Ihnen überlassen. Gelegentlich wird Sie als eigenständige Beilage gebraucht; manchmal werden Aufläufe und Gratins damit ergänzt; Sie können Tomaten, Paprika etc. damit füllen und in den Ofen schieben oder Fleisch mit der Duxelles verkrusten. Daneben lässt sie sich selbstverständlich mit etwas Bratenfond und Weißwein zu einer ausgezeichneten Sauce erweitern - bon appetit!