Wer sich nach einem gelungenen Mahl gern mit einem guten Trunk zurücklehnt und zu spannender Lektüre greift, für den habe ich heute einen kulinarisch-literarischen Buchtipp: “„Gefüllte Siebenschläfer. Ein Carozzi-Krimi“” von Christoph Wagner.
Speisen sollte man wirklich, bevor man zu diesem Krimi greift, denn die zahlreichen, liebevoll aufbereiteten Rezepte könnten unter Umständen den Appetit eines ungesättigten Lesers über die Maße anregen
Der Autor Christoph Wagner ist in seiner Heimat Österreich kein Unbekannter. Dort veröffentlichte er bereits mehrere Kochbücher und zahlreiche Restaurantkritiken. Dies hier ist nun sein zweiter Roman um den Archäologen und Genießer Mario Carozzi. Zugegeben, die eigentliche Krimi-Handlung ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, um beim Kochjargon zu bleiben, aber dies wird allemal wettgemacht von den liebevoll recherchierten, traditionellen norditalienischen Gerichten, mit denen das Buch gespickt ist. Dazu einen schönen italienischen Wein und der Abend ist gerettet.
Als Kostprobe dient an dieser Stelle der klassische Klappentext mit einer freundlicherweise vom Verlag genehmigten Leseprobe:
Mario Carozzi, Archäologe und nach mehrjährigem Mexikoaufenthalt Maya-, Azteken- und vor allem Chiliexperte, kehrt nach Europa zurück, wo er sich mit Gelegenheitsjobs in Heimatmuseen über Wasser hält. In der adriatischen Inselstadt Balaor bewirbt er sich nun als Leiter des dortigen Lapidariums.
Carozzi soll diese bislang unscheinbare Sammlung antiker römischer Grabsteine in ein Profit-Center verwandeln. Und will dort – gemeinsam mit der befreundeten Köchin Gilda – Gerichte nach den Rezepten des altrömischen Feinschmeckers Apicius servieren. Doch sein Aufenthalt auf der Insel wird begleitet von mysteriösen Todesfällen und seltsamen Ereignissen, die ihn allmählich selbst in arge Bedrängnis bringen…
Der zweite Kriminalroman des bekannten Restaurantkritikers und Gastrosophen Christoph Wagner glänzt durch die lebendige Schilderung der Küstenlandschaft zwischen Grado und Rovinj mit all ihrer verzaubert-abgründigen Atmosphäre ebenso wie durch tiefschwarzen Humor und scharfzüngige Beobachtungsgabe – und verführt mit höchst ausgefallenen Rezepten.
Christoph Wagner, geboren 1954, lebt als Autor, Publizist und Gastrosoph in Wien, Linz und Kindberg. Er studierte Germanistik, Anglistik und Kulturelles Management. Seit über 25 Jahren schreibt Wagner Gourmetkolumnen und Restaurantkritiken. Zahlreiche Bücher zu kulinarischen und kulturhistorischen Themen wurden von ihm verfasst, außerdem 2002 „Schattenbach“, der erste Kriminalroman rund um Doktor Carozzi.
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Schokolade macht glücklich, gar keine Frage. Vor allem Ihre Gäste, wenn Sie sie mit diesem tollen Mousse au Chocolat- Kuchen zum Dessert überraschen!
Zutaten:
Zubereitung:
Die Himbeeren lassen sich selbstverständlich, je nach Jahreszeit und Vorlieben, auch durch anderes erfrischendes Obst und durch Früchte ersetzen.
Pro Portion hat dieses Dessert in etwa 340 Kalorien und 13 Gramm Fett.
Dazu eignet sich hervorragend ein reifer Rotwein.
Guten Appetit!
Wer nun beim lesen Appetit auf den Berliner Pfannkuchen bekommen hat, dem kann mit diesem leckeren Rezept geholfen werden.
Zutaten:
Für den Hefeteig:
Außerdem:
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln. Hefe und Mehl unter Zugabe von lauwarmer Milch und etwas Zucker zu einem Teig verrühren. Diesen dann an einem warmen Ort zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig dann mit Salz, dem restlichen Zucker, dem zerlassenen Fett, Zitronenschalenabrieb und Ei mischen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den teig dann nochmals an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Masse sich verdoppelt hat.
Anschließend wird der Hefeteig mit einem Nudelholz etwa fünf Millimeter dick ausgerollt. Nun werden mithilfe eines Glases oder einer anderen faustrunden Form auf der Hälfte des Teiges Plätzchen markiert- sie werden noch nicht ausgestochen!
Die Hälfte davon wird in der Mitte mit Konfitüre befüllt, die Ränder werden mit Eiweiß bestrichen. Die zweite, unmarkierte Teighälfte wird einfach “übergeklappt”.
Nun die Plätzchen mit dem Glas oder der Form so ausstechen, dass die Konfitüre immer in der Mitte des Plätzchens ist. Die Ränder gut festdrücken und die so entstandenen Pfannkuchen mit Mehl bestäuben. Alles ein weiteres Mal abdecken und eine Weile an einem warmen Ort gehen lassen.
Derweil kann das Fett schon einmal in einen Topf oder eine große Pfanne gegeben und erhitzt werden, bis es flüssig ist.
Die Pfannkuchen werden dann in das siedende Fett gegeben. Sobald sie sich bräunlich färben, die Temperatur herunterdrehen!
Ein hervorragender Berliner Pfannkuchen ist schön gebräunt und hat in der Mitte einen hellen Streifen.
Wenn dies gelungen ist, den Pfannkuchen aus dem Fett nehmen und abtropfen lassen und ihn anschließend in noch heißem Zustand in Zucker wälzen oder mit Zuckerguss überziehen.
Guten Appetit!