England ist ja nicht gerade berühmt für seine Esskultur. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die durchaus schmackhaft sind. So zum Beispiel das Eton Mess.
Dieses typisch englische Dessert verdankt seinen Namen dem Eton College und wird traditionell zum Picknick anlässlich des alljährlichen Cricket-Turniers gegen das Winchester College gegessen. Die Engländer essen es aber gern auch beim Pferdederby, ein klassisches Sommerdessert eben. Eton Mess besteht hauptsächlich aus Erdbeeren, Baiser und Sahne und das Rezept ist schnell und unkompliziert in 15 bis 20 Minuten nachzumachen.
Ohne viel Aufwand etwas leckeres auf den Tisch zu zaubern ist gar nicht so schwierig.
Wer kennt das nicht? Man hatte einen langen Tag und zu Hause wollen die liebsten auch noch gefüttert werden. Da bietet sich ein schnelles und einfaches Rezept an, dass nicht aus der Tüte kommt. Zu meinen Favouriten gehören ja frische Waffeln und vor allem Crepés! Passt im übrigen auch sehr gut zu Weihnachten – fern ab von Ente und Wild.
Crepés - so einfach, so leicht, so lecker 
Für Crepes benötigt man nicht viele Zutaten: Milch, Mehl, Eier, Vanille und Öl reichen schon für einen guten Teig.
Man mischt alle Zutaten zusammen bis man einen dickflüssigen (aber nicht zu dicken) Teig hat. Danach schöpft man eine Kelle ab und verteilt den Teig in der Pfanne und backt das Crepé von beiden Seiten bis es die gewünschte Bräune hat. Die Zubereitung dauert in etwa 15 Minuten, dann hat man ein leckeres Essen auf dem Tisch. Crepé Variationen gibt es so viele wie es Geschmäcker gibt: Ob man es deftig mit Schicken und Käse oder süß mit Zimt und Zucker mag– das bleibt jedem selbst überlassen. Ich esse sie am liebsten mit Zimt und Zucker oder Kirschgrütze
Frische Waffeln - kann sich wer diesem Geruch entziehen? 
Für frische Waffeln braucht es ebenfalls nicht viel Geschick und viel Arbeit. Für das Rezept werden lediglich 500 gr. Zucker, 500 gr. Margarine, 10 Eier, 2 Pck. Vanillezucker, (nach Geschmack 1 Schuss Rum) und 1000 gr. Mehl, 1 Liter Milch und 1 Pck. Backpulver benötigt. Das reicht für etwa 30 Waffen.
Zunächst werden Eiern, Zucker, Backpulver, 1 Pck. Vanillezucker zusammen gerührt bis es einen dickflüssigee Masse ergibt. Danach rührt man am besten Margarine, das Mehl, Milch zusammen bis dies ebenfalls eine glatte Masse gibt. Danach gibt man dann die Eier-Masse zum Teig und rührt beides glatt. Grundregel dabei: Er muss zwar dickflüssig sein, aber noch sachte vom Löffel gleiten können. Wer will, kann dem Teig auch etwas Zitronenaroma dazu geben.
Und nun kann es ans backen gehen! Am besten eignet sich ein Waffeleisen, dann bekommen sie auch ihre typische Form. Garnieren kann man die Waffeln mit Kirschen, Puderzucker oder Vanillieeis. Wer es lieber deftig mag, der kann auch Käse und Schinken drauf legen. Ist eben eine Geschmacksfrage. Mein Favourit ist auch hier wieder Kirschgrütze und viiiiiiiiel Puderzucker ![]()
Lebkuchenherzen, Plätzchen oder doch Dominosteine? In der Weihnachtszeit gibt es allerlei Süßes und viele Ideen zum Backen. Wer dennoch Lust hat auf einen klassischen Kuchen, dem sei das leckere Weihnachtskuchenrezept ans Herz gelegt, das ich hier gleich vorstellen werde.
Weihnachten - Eine Zeit voller Leckereien und intensiver Gewürze. Vor allem Zimt und Nelken gehören zu den typisch weihnachtlichen Geschmäckern und erinnern an Lebkuchen und Spekulatius. Aber auch heißer Apfel und Nüsse reihen sich hier ein. Daraus lässt sich doch hervorragend ein schmackhafter Weihnachtskuchen zaubern.
Zubereitung
Für die Zubereitung des leckeren Weihnachtskuchens benötigt ihr folgende Zutaten:
400 Gramm Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
350 Gramm Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
200 Gramm Margarine
4 Teelöffel Zimt
und ungefähr 3 große Äpfel (am besten eignet sich zum Backen immer Boskop) sowie
etwa 100 Gramm Haselnüsse
Die Zubereitung selbst ist recht einfach und sollte Euch nicht schwer fallen. Plant dafür ungefähr 15 Minuten zum Bereiten des Teiges ein und danach nochmal eineinhalb Stunden für das Backen im Ofen. Und so geht’s: weiterlesen »
Lecker-schmecker, süß und klein….heute soll es mal Ambrasiacreme sein. Dieses süße Dessert wird Sie verzaubern. Es ist wirklich leicht gemacht und Sie benötigen keine großen Starkochqualitäten.
Um das Menü perfekt zu machen empfehle ich vorab einen Krabbencocktail. Ich finde, dass Meeresfrüchte als Hauptgang und Ambrosiacreme als Dessert wunderbar miteinander harmonieren. Also könnten Sie auch eine Hummersuppe dazu machen. ![]()

Eine sommerliche Verführung aus Baiser und Vanillecreme belegt mit frischen Früchten – schon beim Anblick läuft jedem Leckermäulchen das Wasser im Mund zusammen. Perfekt für jedes Familienfest! Auch ich konnte schon mehrere Male mit diesem frischem, leichten und einfach super leckeren Geheimrezept die gesamte Sippe begeistern – heute wird das Geheimnis entlüftet.
Zutaten für ca. 16 Stücke
5 Eiweiß
200g Zucker
400ml Sahne
50g Puderzucker
1 Vanilleschote
100g Haselnüsse, ganz oder gehackt
Früchte nach Wahl (idealerweise Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeere und Weintrauben)
Zubereitung weiterlesen »
Baiser ist ein köstlicher, einfacher Geheimtipp, der Hingucker auf jeder Party und perfekt für den schmalen Geldbeutel – denn alles was man braucht ist steif geschlagenes Eiweiß und Zucker. Baiser (franz. baiser = Kuss) selber zu machen kann eine knifflige, verzwickte Angelegenheit werden, folgende Tipps jedoch garantieren den Erfolg des süßen Vergnügens.
1. Trotz der enormen Beliebtheit des französischen Kusses gibt es viele natürliche Feinde des chiacchiera (ital.), derer man sich unbedingt bewusst sein muss. Die gefährlichsten sind NASSE und FETTIGE Küchenutensilien, sowie EIGELB. Den Küchengeräten am besten vorher ein kochend heißes Vollbad geben. Beim Trennen der Eier penibel darauf achten, dass sich kein Eigelb dazwischen schummelt.
2. Der beste Freund des Eischnees ist der Streuzucker. Achtung Klümpchengefahr! Dem Zucker am besten vorher die Wanderung durch ein Sieb erlauben. Finger weg von Kristall- oder braunem Zucker! Jegliche Verkupplungsversuche dieser Art würden kläglich in einem in sich zusammen fallendem Desaster enden.
3. In der Schüssel wartet das Eiweiß darauf kräftig durch geschüttelt zu werden und Sie
wissen nicht mehr wie viele Eier sie getrennt haben? weiterlesen »
Zu Ostern backt und kocht man viel mit Eiern und auch Eierlikör erlebt dann seine beste Zeit.
Bei diesem Torten-Rezept kommt beides vor und daher ist sie ideal für Ostern.
Zutaten für 16 Stück:
3 Eier
120g + 2 EL Zucker
50g Mehl
25g Kakaopulver
25g Speisestärke
1 1/2 TL Backpulver
4 Blatt Gelatine
250g Mascarpone
250 ml + 5 EL Eierlikör
550g Schlagsahne
100g Schokoraspel (zartbitter)
1 Päckchen Vanillin-Zucker
12 Schokoladeneier
50g gehackte Pistazienkerne
Fett für die Form
Zubereitung:
Die Eier werden getrennt und danach das Eiweiß mit 3 EL eiskaltem Wasser steif geschlagen. Dann streut man langsam 120g Zucker dazu und rührt ganz langsam das Eigelb unter.
Backpulver, Mehl, Kakao und Stärke werden vermischt und dann nach und nach in die Ei-Menge gesiebt und untergerührt.
Diese Masse füllt man dann in eine zuvor eingefettete Springform mit etwa 26cm Durchmesser.
Bei etwa 200 Grad bzw. 175 Grad Umluft wird der Boden für 20 Minuten gebacken.
Dann aus dem Ofen nehmen, den Kuchen vom Rand der Springform lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Derweil die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Die Mascarpone mit 250ml Eierlikör verrühren und dann noch 2 EL Zucker unterrühren.
Die Gelatine ordentlich ausdrücken und dann in einem Topf schmelzen.
3 EL von der Mascarponecreme dazu geben und verrühren. Wenn die Masse geschmeidig ist, die restliche Creme hinzu geben. Die ganze Menge dann kalt stellen, bis sie beginnt, zu gelieren.
Nun 200g Sahne steif schlagen und immer im Wechsel mit Schokoladenraspeln unter die Mascarponecreme heben.
Den Tortenboden waagerecht halbieren und dann um den unteren Boden einen Tortenring legen.
Den Tortenboden mit der Mascarponemasse bestreichen, dann die andere Tortenbodenhälfte darauf legen. Alles für mind. 3 Stunden kalt stellen.
350g Sahne steif schlagen und mit dem Vanillezucker und 4 EL Eierlikör vermengen. Davon dann 8 EL Sahne abnehmen und in einen Spritzbeutel füllen (am besten mit einer Sterntülle)-
Nun die Torte aus dem Ring lösen und rundum mit der Eierlikör-Sahne bestreichen. Obenauf einige Sahnetuffs spritzen (soviele, wie Stücke vorgesehen sind). Über die Tuffs kann man noch etwas Eierlikör träufeln und auf jeden Tuff ein Schoko-Osterei setzen. Zum Abschluss noch den Rand mit Pistazien bestreuen und fertig ist die perfekte Oster-Torte!
In Südtirol herrscht das perfekte Walnuss-Klima. Kein Wunder, dass also viele Rezepte der Region mit Walnüssen verfeinert werden.
Walnusstorte ist eine typische Tiroler Spezialität. Wer sich also ein Stück Tirol in die Heimat holen möchte, sollte unbedingt mal dieses traditionelle Rezept versuchen.
Zutaten:
210g Zucker
6 frische Eier
70g Zartbitter-Schokolade ( im Wasserbad geschmolzen)
210g geriebene Walnüsse
1 EL Rum
70g Biskuitbrösel
Butter
Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestreuen
Marillenkonfitüre zum Bestreichen
40g gehackte Walnüsse
250 ml Sahne
Zubereitung:
Zucker und Eigelb schaumig rühren, dann nach und nach die lauwarme Schokolade und den Rum untermischen.
Das Eiweiß steif schlagen, Walnüsse und Brösel unter die Schokoladen-Eigelb-Masse rühren.
Diese dann in eine eingefettete und bemehlte Tortenform füllen, zum Tortenrand etwas hochstreichen und bei 180°C für rund 45 Minuten backen.
Die Torte nach der Backzeit aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
Mit der Konfitüre bestreichen und dann mit den gehackten Walnüssen bestreuen.
Dazu wird dann die Sahne serviert.
Christian Kolb ist Bio-Koch aus Leidenschaft. Kein Wunder bei dem langen Umweg, den er genommen hat.
Denn bevor Christian Kolb Koch wurde, begann er erst ein Jura- und BWL-Studium, arbeitete dann im elterlichen Betrieb im Bereich Zeitarbeit und Konfektion und erlernte erst nach einer Weltreise im Alter von 28 Jahren im „Mönchs Parkhotel“ in Bad Herrenalb das Handwerk des Kochs. Heute kann Kolb sich mit 14 Gault-Millau-Punkten und diversen Auszeichnungen, unter anderem vom Gourmet-Magain “Der Feinschmecker” rühmen und zählt zweifellos zu Deutschlands Spitzenköchen.
Hier kommt nun ein leckeres Dessert-Rezept aus dem Repertoire Christian Kolbs.
Zutaten (für vier Personen)
160 g Maismehl
200 g Dinkelvollkornmehl
2 Eigelb
2 Eiweiß
4 Äpfel
100 g Rosinen weiterlesen »
Im Deutschen werden Eclairs auch gerne Liebesknochen genannt. Wörtlich übersetzt bedeutet Eclair jedoch “Blitz”- womöglich, weil dieses köstliche Gebäck ebenso überrascht und einschlägt
Eclairs sind ein tolles Dessert und nachmittägliches Gebäck.
Klassische Eclairs bestehen aus Brandteig (französisch Pâte â choux) gefüllt mit Sahne, aprikotiert und überzogen mit einer Schokoladenglasur.
Die Füllung kann sowohl aus einer schlichten Sahnecreme bestehen, aber auch aus Schokoladen-, Himbeer- oder Vanillecreme.
Grundrezept für eine schwere Pâte â choux:
2dl Flüssigkeit (Wasser oder auch Milch, empfehlenswert ist eine 50:50- Mischung)
15g Zucker
3g Salz
120g Butter
180g Mehl
4 bis 5 große Eier
Zubereitung:
Die Butter, Zucker, Salz und die Flüssigkeit aufkochen, dann das Mehl untermischen. Nun kommt der knifflige Teil, das sogenannte Abrösten: Auf kleiner Flamme wird der Teig unter ständigem Umrühren erhitzt, damit die Flüssigkeit verdampft. Danach den Teig in eine Schüssel geben und nach und nach die Eier unterrühren. Zwischendurch immer wieder den Teig glattrühren! Der Teig sollte weder zu weich noch zu fest sein!
Den Teig in einen Füllsack geben und mit einer 20-22mm Tülle ungefähr 15 Linien auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ziehen.
Dann bei etwa 200 Grad backen, bis die Oberfläche schön goldgelb ist.
Etwas abkühlen lassen und aufschneiden. Nun kommt die Füllung.
Diese kann schlicht aus steig geschlagener Sahne bestehen oder aber auch aus Schoko-, Vanille- oder Himbeercreme. weiterlesen »