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Szegediner Gulasch: Rezept für würziges Krautfleisch

Autor: Nicole
abgelegt in: Rezepte

Der Szegediner Gulasch, auch Krautgulasch oder Krautfleisch genannt, ist eine Abwandlung des klassischen Gulaschs, bei der Sauerkraut und Sauerrahm zur Anwendung kommen.

Szegediner Gulasch: Rezept für würziges Krautfleisch ©flickr/Manfred Morgner

So wird der Gulasch reichhaltiger und erhält eine zusätzliche interessante Geschmackskomponente. Die deutsche Bezeichnung Szegediner Gulasch für diese Spezialität, die zumindest in den östlichen Gebieten der Republik Vielen noch aus Omas Küche ein Begriff sein dürfte, ist ein wenig irreführend, denn Überlieferungen nach hat diese Hauptspeise mit der ungarischen Stadt Szeged wenig zu tun. Vielmehr soll es auf den Schriftsteller József Székely zurückgehen, weshalb der Gulasch im Ungarischen auch den Namen Székely gulyás trägt.

Szegediner Gulasch: Rezept für 3-4 Personen

Zutaten

  • 300 g Schweinefleisch
  • 300 g Rindfleisch
  • 600 g eingelegtes Sauerkraut
  • 2 große Zwiebeln
  • 150 g Crème fraîche oder saure Sahne
  • 20 g Schweineschmalz
  • 1 ½ EL Tomatenmark
  • 800 ml Fleischbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Wacholderbeeren
  • ¼ TL Kreuzkümmel
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung

  1. Fleisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Zwiebeln abziehen und würfeln. Im Schmalz etwas anschwitzen, dann das Fleisch dazugeben und kräftig anbraten.
  3. Das Tomatenmark einrühren, alles mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und wenige Minuten schmoren lassen.
  4. Die Brühe angießen und alles eine halbe Stunde auf kleiner Flamme garen.
  5. Das Sauerkraut abtropfen lassen, durch leichtes Auseinanderziehen lockern und zum Fleisch geben. Mit Lorbeer, Wacholder und Kümmel weitere 20 Minuten garen, gegebenenfalls noch etwas mehr Brühe oder den Sauerkrautsud angießen.
  6. Die Crème fraîche unter das fertig gegarte Gulasch rühren, noch einmal alles mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken und servieren.

Dazu passen am besten Salzkartoffeln, aber auch Pellkartoffeln, Klöße oder Kartoffelpüree. Wer es etwas kräftiger mag, kann einen Teil des Fleisches auch durch Kasseler ersetzen. Die Mischung aus Schweine- und Rindfleisch sorgt dafür, dass das Gulasch nicht ganz so fett wird wie mit purem Schweinefleisch. Wer die Kalorienzahl trotzdem noch weiter reduzieren und außerdem die Garzeit verkürzen möchte, kann es auch einmal mit Putenfleisch probieren.


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