Steckrübeneintopf ist ein Gericht der deutschen Küche, das heute vor allem in Norddeutschland verbreitet ist.
Ich als gebürtiges Nordlicht zähle es sogar zu meinen Lieblingsgerichten und freue mich jedesmal, wenn ich eine Steckrübe in meiner Biokiste finde.
Traditionell isst man als Einlage im Steckrübeneintopf Kasseler, Rindfleisch, Schweinebacke; meine Mutter nimmt dazu bis heute konsequent nur Entenbrust. Da jedoch der Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt sind und der Steckrübeneintopf sehr variabel ist, kann man auch problemlos beispielsweise Würstchen, Hackfleisch (angebraten oder als Hackbällchen) oder auch Tofu nehmen.
Hier ein Grundrezept für den Eintopf, die Einlage einfach nach Geschmack hinzugeben!
Die Rübe schälen und in Stücke schneiden. Die Petersilie waschen und grob hacken. Die Kartoffel waschen, schälen, halbieren und in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen (damit diese nicht dunkel werden).
Wasser und gewünschte Brühe zum Kochen bringen, Thymian und ggfs. Fleisch-Einlage zugeben.
Nach 30 Minuten Rübe und Kartoffeln der Brühe zugeben, kräftig würzen.
Ggfs. nach ca. 40 Minuten das Fleisch herausnehmen.
Die Butter in den Eintopf geben und auflösen, kräftig umrühren. Die Petersilie dazu geben, ggfs. das Fleisch aufschneiden und wieder zum Eintopf geben. Abschmecken, evt. nachwürzen und servieren.
Variation:
Nach der gesamten Kochzeit den Topf abgießen, aber die Kochflüssigkeit aufheben. Das Gemüse zurück in den Topf geben. Mit einem Gemüsestampfer, den Inhalt grob stampfen und die Butter unterrühren. Die Petersilie zugeben und unterarbeiten. Das Fleisch aufschneiden und dazu servieren. Sollte der Eintopf zu dick geraten, etwas Brühe vorsichtig angießen.
Abschmecken und eventuell nachwürzen, dann servieren.
Besonders gut schmeckt der Eintopf übrigens am zweiten Tag, wenn er nochmals aufgewärmt wird. ![]()
März 26th, 2008 um 22:08
Jammi, das ist genau das Richtige für mich Suppenkasper
Ich glaub, ich koch mir morgen einen richtig feinen leckern Eintopf.