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Rezept für Berliner Pfannkuchen

Autor: Ariane
abgelegt in: Rezepte

Wer nun beim lesen Appetit auf den Berliner Pfannkuchen bekommen hat, dem kann mit diesem leckeren Rezept geholfen werden.

Berliner, Pfannkuchen oder Krapfen.

Zutaten:
Für den Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • 40 g Hefe
  • 1/8 L Milch
  • 100 g Zucker
  • Salz
  • 40 g Schweineschmalz (oder Butterschmalz)
  • 1 Zitrone, Schale davon abgerieben
  • 1 Ei, davon etwas Eiweiß zurück behalten

Außerdem:

  • Konfitüre zum Befüllen, zum Beispiel Erdbeer- oder Himbeermarmelade, oder auch Pflaumenmus
  • Puderzucker zum Wenden oder Zucker für einen Zuckerguss



Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln. Hefe und Mehl unter Zugabe von lauwarmer Milch und etwas Zucker zu einem Teig verrühren. Diesen dann an einem warmen Ort zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig dann mit Salz, dem restlichen Zucker, dem zerlassenen Fett, Zitronenschalenabrieb und Ei mischen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den teig dann nochmals an einem warmen Ort gehen lassen, bis die Masse sich verdoppelt hat.

Anschließend wird der Hefeteig mit einem Nudelholz etwa fünf Millimeter dick ausgerollt. Nun werden mithilfe eines Glases oder einer anderen faustrunden Form auf der Hälfte des Teiges Plätzchen markiert- sie werden noch nicht ausgestochen!
Die Hälfte davon wird in der Mitte mit Konfitüre befüllt, die Ränder werden mit Eiweiß bestrichen. Die zweite, unmarkierte Teighälfte wird einfach “übergeklappt”.

Nun die Plätzchen mit dem Glas oder der Form so ausstechen, dass die Konfitüre immer in der Mitte des Plätzchens ist. Die Ränder gut festdrücken und die so entstandenen Pfannkuchen mit Mehl bestäuben. Alles ein weiteres Mal abdecken und eine Weile an einem warmen Ort gehen lassen.

Derweil kann das Fett schon einmal in einen Topf oder eine große Pfanne gegeben und erhitzt werden, bis es flüssig ist.
Die Pfannkuchen werden dann in das siedende Fett gegeben. Sobald sie sich bräunlich färben, die Temperatur herunterdrehen!

Ein hervorragender Berliner Pfannkuchen ist schön gebräunt und hat in der Mitte einen hellen Streifen.
Wenn dies gelungen ist, den Pfannkuchen aus dem Fett nehmen und abtropfen lassen und ihn anschließend in noch heißem Zustand in Zucker wälzen oder mit Zuckerguss überziehen.

Guten Appetit!


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  1. Peter schreibt:

    Und was hätte ich jetzt für eine Freude an einem solchen süßen Prachtstück! Leider werden die Bäcker auch immer schlechter. Soll man denn bald alles selber machen?!

  2. Ariane schreibt:

    Naja, bei selbstgemacht weiss man wenigstens, woran man ist ;-) Aber es stimmt, man muss schon lange suchen, um einen Bäcker zu finden, der einen wirklich wirklich guten Berliner macht :-/

  3. Rezepte schreibt:

    Hmh, also ich esse auch gerne mal einen Berliner. Aber meist habe ich keine Lust diesen selbst zu backen. (Ist ja auch etwas viel Aufwand für nur EINEN Pfannkuchen.)
    Aber wir haben zum Glück um die Ecke einen richtig guten Bäcker bei dem man auch sehr leckere Berliner bekommt. Da fällt die Entscheidung, ob selber machen oder zum Bäcker gehen eigentlich immer ziemlich leicht…. ;-)

  4. Michael Mueller schreibt:

    Ich vermisse bei den Zutaten das Fett, in dem ausgebacken werden soll. Öl, Butterschmalz, oder was sonst und vor allem, wieviel?

  5. Ariane schreibt:

    Nun, welche Art von Fett man verwendet, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Butterschmalz gibt dem ganzen noch eine zusätzliche Geschmacksdimension, aber in der Regel macht sich ein geschmacksneutrales Pflanzenöl am besten.
    Die Menge hängt von dem verwendeten Gefäß ab. Die Pfannkuchen müssen darin schwimmen können und dürfen nicht den Boden des Topfes, der Pfanne oder der Friteuse berühren.

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