Für so ziemlich jede größere Stadt gibt es einen Restaurantführer, sei es München, Berlin, Hamburg oder beispielsweise auch Ulm. Aber es gibt auch Einen für ganz Deutschland, der die Restaurants mit anerkannten Sternen auszeichnet.
Dabei werden die Sterne von Michelin ausgegeben. Die Sterne erhalten nicht die Köche und nicht der Restaurantbesitzer. Der Restaurantführer vergibt seine Sterne in aller Regel an das Restaurant. Nur der Chefkoch de la Cuisine bekommt eine Auszeichnung und darf sich Sterne-Star-Koch nennen.

Drei Sterne bedeutet, dass das Restaurant eine Reise wert ist.
Der Michelin-Gastroführer wurde schon im Jahre 1900 - aber nur für Frankreich - herausgegeben und seit 1964 auch für Deutschland. Seit 2007 wird sogar Japans Küche erforscht.
Mit insgesamt 85 Gourmets arbeitet Michelin jedes Jahr an der Herausgabe ihrer Restaurantführer, welche maximal drei Sterne vergeben.
Den ersten Stern bekommt man für eine sehr gute Küche, “welche die Beachtung des Lesers verdient”, wie es in dem Führer heißt. Der zweite Stern - so die Herausgeber - “verdient einen Umweg” für die “hervorragende Küche” und den finalen, den dritteb Stern erhalten Restaurants, die “eine Reise wert” sind. Drei-Sterne-Restaurants zählen damit zu den “besten Küchen” - dafür lohnt sich dann auch ein Urlaub in Deutschland.
Die dieses Jahr ausgezeichneten Gastro-Betriebe können hier nachgelesen werden. Bleibt mir nur noch zu sagen: Bon Appetite!