Chicoreesalat ist wirklich immer lecker und ruck-zuck zubereitet. Dieses gesunde Gemüse ist extrem vielfältig. Heute möchte ich Euch mein Lieblingsrezept mit Chicoree verraten; Chiroreesalat mit Lachs.
Chicoree muss man nicht zwangsweise waschen, da es zu den Gewächsen gehört die wachsen, ohne dabei die Erde auch nur zu berühren. Man kann also sofort mit der Zubereitung beginnen. Dabei spielt es keine Rolle ob Ihr den Chicoreesalat liebe roh oder gar mögt. Zudem kann man ihn fast eine Woche im Kühlschrank aufbewahren. Eine Freundin von mir hat diesen Salat mit Seeteufel probiert. Ich mag jedoch lieber Lachs und deswegen gibt es heute diese Variante. ![]()

Schon im 19. Jahrhundert nahm der Flusskrebs, auch Edelkrebs genannt, einen hohen Stellenwert in der heimischen Küche Mitteleuropas ein. Das Scherentier gilt natürlich nach wie vor als Delikatesse. Doch Flusskrebse, welche bei uns auf den Mark kommen stammen nur selten aus heimischen Zuchten oder gar Flüssen. Die Meisten werde aus der Türkei, dem Iran und der USA importiert.
Bei der Zubereitung von Flusskrebsen wurde im noch vor Hundert Jahren das Tier lebend serviert. Der Krebs wurde mit starkem Schnaps übergossen und dann angezündet. Dabei wurde der Panzer schön rot und die Tiere lebten noch.
Abgedeckt mit einer Servierglocke wurden die Krebse dann aufgetragen. Sobald der Deckel abgehoben wurde, sprangen die armen Tiere heraus und jeder konnte erkennen, dass sie frisch sind. Erst, wenn alle ihr Amüsement gehabt hatten, warf man sie zur endgültigen Zubereitung in siedendes Wasser.
Heute wird natürlich nicht mehr so erbarmungslos mit den Flusskrebsen umgegangen. Zumal in den Küchen großer Restaurants auch kaum Zeit für ein solches Geplänkel bleibt. Der heutige Krebs kommt frisch aus der Tiefkühltruhe. Doch wie verfahren die Köche mit einem echten frischen Flusskrebs? weiterlesen »
Ein Liebes-Dinner sollte etwas Besonderes sein. Wer seinen Liebsten oder seine Liebste romantisch bekochen will sollte von Nudeln mit Tomatensoße absehen. Lovefood: Liebe geht eben durch den Magen.
Ganz wichtig bei einem Liebes-Dinner ist, dass Ihr leichtverdauliches kocht. Der Magen sollte nicht randvoll sein, sonst wird man nur träge. Außerdem soll ja noch Platz für eine Nachspeise bleiben
Eine der beliebtesten und zugleich umstrittensten Zutaten in der heimischen Küche ist Knoblauch. Geschmacklich, wie ich finde, einfach großartig und immer eine Bereicherung für fast jedes Gericht. Doch des Geruchs wegen stoße ich bis weilen auf vehementen Widerspruch in Bezug auf die Anwendung von Knoblauch. Diese Leute kann vielleicht mit einer Extremkur geholfen werden. Hier heute ein Rezept für Knoblauchsauce.
Ein wesentlicher Bestandteil des Döners oder auch essentiell für Dips ist die Knoblauchsauce. Man kann das Grundrezept ganz einfach nachmachen und je nach Geschmack mit eigenen Kräutern und Gewürzen verfeinern. Besonders gut eignen sich als Basismasse Miracel Wip, normale Mayonnaise kann man aber auch benutzen.
Diese Zutaten sind für die Standard-Knoblauchsauce wichtig:
- 250g Miracel Wip (Balance)
- 250 Joghurt
- 1 Zwiebel
- 1 Esslöffel Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- ein Bündel Lauch
- 1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
Die Zwiebel ganz fein schneiden und ebenfalls den Lauch fein zerhacken. Die Mayonnaise mit dem Joghurt verrühren und die zerkleinerten Kräuter mit in die Masse geben. Den Knoblauch mittels einer Knoblauchpresse zerdrücken und unterrühren. Das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken und ziehen lassen.
Die Sauce passt gut zu gemischtem Salat, als Dipp zu Brot und Fleisch, zur Pilzpfanne, zu Fisch (Krabben), zu gefüllten Pitataschen und natürlich zum Döner. Guten Appetit!
Lecker-schmecker, süß und klein….heute soll es mal Ambrasiacreme sein. Dieses süße Dessert wird Sie verzaubern. Es ist wirklich leicht gemacht und Sie benötigen keine großen Starkochqualitäten.
Um das Menü perfekt zu machen empfehle ich vorab einen Krabbencocktail. Ich finde, dass Meeresfrüchte als Hauptgang und Ambrosiacreme als Dessert wunderbar miteinander harmonieren. Also könnten Sie auch eine Hummersuppe dazu machen. ![]()

Mhhh…Linguine. Ein Traum von einer Pasta. Linguine sind sehr vielseitig. Man kann sie aufs Unterschiedlichste zubereiten. Vor allem mit Orangensauce wird Linguine zu einem Geschmackserlebnis der Extraklasse.
Das Gute an Linguine? Sie sind einfach und relativ schnell zubereitet und sie schmecken einfach immer
Wenn Ihr Linguine mit Orangensauce mal ausprobieren wollt dann braucht ihr für 2 Personen:
- 300 Gramm Nudeln (natürlich Linguine!)
- 250 ml Orangensaft
- falls es gerade grünen Spargel gibt: 500 Gramm Spargel
- 50 ml Sahne
- Olivenöl
- zum Würzen Salz und Pfeffer
- etwas Curry, je nach Geschmack so ein bis zwei TL
- ein wenig Safran
- on top: geriebener Parmesan
Nicht jeder ist ein Freund von Bohnen. Die unangenehme Folgen nach dem Verzehr gerade der roten Hülsenfrüchte sind hinlänglich bekannt. Und für manche sind Bohnen einfach fade und langweilig. Doch das stimmt nicht immer, denn man kann zum Beispiel auch zu einem Mus verarbeiten und je nach Geschmack mit anderem Gemüse oder Kräutern mischen.
Am weitesten verbreitet sind wohl die Gartenbohne, mit ihrer länglichen Form und grünen Farbe, sowie die Rote Bohne, eher dicklich und (wie der Name schon sagt) von roter Farbe.

Die grüne Garten Bohne stammt aus Amerika und wurde erst nach der Entdeckung dieses Kontinents bei uns bekannt. In der Volksheilkunde soll sie in pulverisierter Form die Haut reinigen, in Form von Bohnenwasser gut tuend für die Augen sein und man verwendete sogar Bohnenschalen zur Behandlung von Diabetes. Grundsätzlich wichtig ist aber, das diese Bohnenart mindestens 15 Minuten gar gekocht werden müssen um ein enthaltenes giftiges Eiweiß auszukochen. Dieses zerfällt nach der angegebenen Kochzeit. Ansonsten kann es zu sehr schweren Magen-Darm-Beschwerden oder schlimmstenfalls zum Tode führen.
Die rote Bohne oder auch Kidneybohnen wird ohne Hülse zubereitet und im europäischen Raum meist schon fertig in Konservendosen angeboten. Sie eignen sich außerdem perfekt für die Zubereitung von Bohnenmus. Hierzu sollte man die Bohnen vorher mit kaltem Wasser abwaschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die gewaschenen Bohnen dann einfach pürieren und in eine Schüssel geben. Je nach Geschmack lassen sich Tomaten, Paprika und anderes Gemüse dazugeben. Verfeinert mit leckeren Gewürze und Knoblauch zaubern Sie so eine mediterrane Beilage.
Angerichtet auf ein paar Scheiben Ciabattabrot wird der exquisite Brotaufstrich zu einem leckeren Canapé. Eingerollt in mexikanische Tortilias und fein gewürzt mit etwas Tabasko-Sauce kreieren wir eine authentische, mexikanisches Delikatesse.
Im Groben können Gewürzkräuter in holzige und weiche Kräuter eingeteilt werden, wobei sie sich vor allem in der Anwendung unterscheiden. Im Folgenden werden die beliebtesten weichen Kräuter genannt und verraten wie, wo und wann sie am besten eingesetzt werden sollten.
Weiche Kräuter sind in der Regel nicht so kräftig wie holzige Kräuter – sie können unverarbeitet in Salaten gegessen oder direkt über das Gericht gestreut werden. Getrocknete weiche Kräuter verlieren ihren wunderbaren Geschmack meist, also versuchen Sie immer mit frischen zu arbeiten.
Basilikum: Basilikum ist ein unglaublich aromatisches Kraut. Feine Nasen freuen sich besonderes des Geruches, welcher irgendwo zwischen Anis, Zimt, Zitrone und Pfeffer liegt. Basilikum wird in ganz Südeuropa und dem fernen Osten, wo vor allem Thaibasilikum eine Schlüsselzutat für viele Gerichte ist, verwendet. Basilikum macht sich toll in Salaten, schmeckt wunderbar zu Lachs, ist die Grundlage eines leckeren Pesto und es ist der absolut beste Freund von Tomaten.
Der würzige und edle Duft ist auch für den Namen verantwortlich – Basilikum kommt aus dem Griechischen und bedeutet ,,königlich“.
Kerbel: Kerbel ist dem Estragon sehr ähnlich, nur im Geschmack nicht ganz so kräftig. Die Kerbelpflanze besitzt sehr delikate Blätter und macht sich besonders gut im Salat oder ein einer leichten, cremigen Suppe. Köche lieben es mit Kerbel zu dekorieren, denn das Auge ist ja bekanntlich mit und Kerbel gibt dem ganzen ein gewisses i-Tüpfelchen.
Kerbel ist einer der sieben Kräuter der berühmten Frankfurter Grünen Sauce.
Schnittlauch: Der Schnittlauch ist mit der Zwiebel verwandt, was auch der scharfe Geschmack verrät. Es wird meistens klein geschnitten verwendet und für Präsentation und extra Geschmack über Gerichte, wie Suppen oder Salate verteilt. Außerdem versteht sich der Schnittlauch sehr gut mit Eiern und gekochten Kartoffeln.
Schnittlauch kann auch ganz anders verwendet werden und einer lustigen Beilage dienen: ,,
Polizisten sind wie Schnittlauch. Grün, hohl und treten nur im Bündel auf“
Koriander: Koriander ist ein wohlriechendes Kraut mit einem Geschmack, den die Leute entweder lieben oder hassen. Es hat vor allem in der fern östlichen Küche einen festen Stammplatz erhalten, wie zum Beispiel in asiatischen und thailändischen Salaten, vietnamesischen Suppen oder indischen Currys. Koriander passt super zu Chilli, Limetten und Kreuzkümmelsamen.
Koriander ist unter sehr verschiedenen Namen bekannt: Arabische Petersilie, Chinesische Petersilie, Asiatische Petersilie, Schwindelkorn, Wanzendill, Wanzenkümmel sind nur einige von vielen.
–> Lesen Sie hier den ersten Teil unserer kleinen Kräuterkunde zu Lorbeer, Majoran und Oregano!
–> Lesen Sie hier den zweiten Teil unserer kleinen Kräuterkunde zu Rosmarin, Salbei und Thymian.
Obatzda bedeutet so viel wie „Vermischter oder Zusammengedrückter“. Dahinter verbirgt sich ein Käsegericht aus verschiedenen Käsesorten, dass man zur Brotzeit reicht. Einfach, schnell, deftig und lecker. Machen Sie ganz leicht aus Ihren Käseresten einen Obatzda.
Bekannt ist Obatzda aus dem Süden Deutschlands, aus Bayern. Dort bekommt man es häufig im Biergarten zusammen mit einer guten Brezel. Doch auch zu Hause kann man diese Käsecreme einfach zubereiten. Alles was Sie brauchen ist:
- Käse
Mischen Sie was Sie möchten. Ob Camembert oder Gauda.
Auf jeden fall sollten es um die 500 Gramm Käse werden (am besten natürlich Weichkäse)
- 2 Zwiebeln
- 50 Gramm Butter
- 4 EL Weißbier (zur Not tut es auch ein Pils)
- ca. 450 Gramm Sahnequark
- Salz, Pfeffer und Paprikapulver
-1TL Kümmel (Wenn sie kein Kümmel-Liebhaber sind lassen sie ihn weg. Klassisch jedoch wird er mit Kümmel zubereitet)
Nachdem Sie Ihre Zwiebeln geschält und klein gehackt haben zerquetschen Sie den Camembert (oder Ihren persönliches Lieblingsweichkäse). Um daraus ein Obatzda zu machen brauchen Sie nur noch Ihr „Zerdrücktes“ mit dem Quark, dem Bier und der Butter vermengen. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken. Wenn alles wie eine homogene Masse aussieht, also alles vermischt ist, streuen Sie den Kümmel oben drüber. Sie können natürlich auch frischen Schnittlauch oder Ähnliches verwenden. Ganz wie Ihre Geschmacksknospen die deutsche Spezialität Obatzda wollen
Sie mögen es deftiger? Kein Problem. Greifen Sie einfach zu Limburger und fügen sie Ihrem Obatzda einen Schuss Wein hinzu. Und noch ein kleiner Tipp: Verbrauchen Sie Ihre Käsecreme recht bald. Denn die Zwiebeln sorgen dafür, dass Ihr Obatzda bitter schmeckt wenn er älter als 2 Tage ist. Wenn Sie dies vermeiden möchten greifen Sie zu Röstzwiebeln bei der Zubereitung.
Und nun: Guten Hunger…mein Obatzda wartet schon ![]()
Eine gute Soße ist wie die rechte Hand des Sonntagsbratens - ohne leckeren Bratenjus kann das Fleisch noch so perfekt sein, irgendetwas fehlt! Ob als i-Tüpfelchen zum Fleisch, köstlicher Zusatz zu den Kartoffeln oder einfach nur zum Tunken - die Bratensoße ist ein absolutes Muss auf dem Teller. Dieses Rezept verspricht eine super einfache Zubereitung und Genuss pur!
Für 4 Portionen benötigen Sie:
20ml pflanzliches Öl oder Bratensaft frisch vom Braten entnommen
3-4 große weiße Zwiebeln
Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Malzessig
50g Butter
50g Mehl
300ml Rinderfond
Nehmen Sie eine große Pfanne und stellen Sie die Hitze sehr hoch. Gießen Sie das Öl oder Fett in die Pfanne. Schubsen Sie die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln dazu. Verwöhnen Sie die Zwiebeln mit ein wenig Salz und Pfeffer. Beim Anschwitzen der Zwiebeln ständig umrühren. Das Essig dazu gießen und noch einmal gut umrühren. Jetzt für ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Zwiebeln ein wenig Farbe bekommen haben. Ruhen Sie ihren Arm aus, denn wenn Ihnen eben schon das Rühren aufgefallen ist, staunen Sie jetzt! Nun die Butter unterrühren, bis diese geschmolzen ist. Das Mehl ebenfalls unterrühren und für ungefähr 5 Minuten weiter rühren. Zum Schluss den Rinderfond dazu geben. Da Sie im Umrühren mittlerweile so geübt sind, können wir getrost eine Schwierigkeitsstufe höher gehen und Sie kratzen jetzt beim Umrühren gleichzeitig das abgelagerte Mehl vom Boden der Pfanne. Dieses ist nämlich voll von Geschmack und wird die Sauce andicken. Zum Kochen bringen und nochmals 6-7 Minuten kochen lassen, dabei - Raten Sie! - ständig umrühren! Zu guter Letzt - nein, nicht mehr rühren - einfach nur noch genießen.