Champagner: Exklusive Ansprüche an die Rohstoffe und eine aufwendige Herstellung machen ihn zum König aller Schaumweine. Das wohl edelste aller Getränke steht für Lebensfreude und Luxus pur.
Nur aus einer einzigen Region Frankreichs, der Champagne, dürfen die Trauben für den besonderen Tropfen stammen. Das zugelassene Terrain im Nord-Osten des Landes wurde im Jahr 1927 festgelegt. Hier findet man die Rebsorten Spätburgunder (Pinot Noir), Schwarzriesling (Pinot Meunier) und Chardonnay, denn fast ausschließlich diese drei Trauben werden für die Champagner-Herstellung verwendet.
Jahre dauert es von der Traubenlese bis zum fertigen Champagner. Mindestens sind es zwei bis drei, doch es gibt auch Schaumweine, die fünf bis acht Jahre oder sogar noch viel länger lagern. So verwundern die zum Teil sehr hohen Preise für eine Flasche nicht.
Die teuersten Luxuschampagner werden zum Beispiel von dem französische Getränkeriese Pernod Ricard verkauft. Rund 1000 Euro kostet eine Flache Cuvée Belle Epoque, die wahrlich nur etwas für Gourmets und Liebhaber sein wird. Doch das ist noch gar nichts gegen den edlen Tropfen der Firma Perrier-Jouët. Nur 100 Kisten mit je zwölf Flaschen Champagner sind auf dem Markt und eine Kiste hat den stolzen Preis von 50.000 Euro!
Kürzlich wurde eine Flasche des 1893er Veuve Clicquot in Schottland gefunden. Sein Preis wird auf unbezahlbar beziffert. Jetzt steht er im Besucherzentrum von Veuve Clicquot im französischen Reims und kann von allen Interessierten besichtigt werden.
Doch natürlich gibt es auch Champagner in niedrigeren Preisklassen. So bieten ihn deutsche Lebensmitteldiscounter bereits ab 14 Euro pro Flasche an.