Laue Sommerabende, eine Party mit Freunden, gute Stimmung, leckere Cocktails, wenn dann auch noch für leckeres Essen gesorgt ist, wird es zu einem unvergesslichen Abend, erstrecht, wenn der Lavasteingrill zum Einsatz kommt.
Neben Holzkohle- und Elektrogrills heizt der Lavasteingrill, wie der Name schon sagt, dem Grillgut ordentlich ein, denn er wird mit hitzespeichernden Lavasteinen und Gas betrieben.
Durch das Gas werden die Lavasteine wunderbar erwärmt, so dass durch diesen Hitzespeicher eine zum Grillen perfekt geeignete und gleichmäßige Temperaturverteilung entsteht. Anders als bei Holzkohle können die Lavasteine mehrmals wiederverwendet werden.
Dank der Steine sowie eines Deckels, das die meisten Grills haben, bleibt die Wärme bestehen, so dass ein schonendes Garverfahren ermöglicht wird, der den Geschmack voll zur Geltung bringt. Damit das Grillgut auch schön saftig bleibt, ist es ratsam, die Wanne ein wenig mit Wasser zu füllen.
Nicht empfehlenswert ist jedoch ein Rost, denn das heruntertropfende Fett zischt jedes Mal, wenn es auf die Steine trifft. Besser wäre daher eine geschlossene Grillplatte aus Gusseisen zum Anbraten und einen Gussrost zum Krossbraten. Hinzu kommt, dass der Grill durch die Fettablagerung mehr Qualm produziert und verstärkt Gerüche absondert. Außerdem ist der Grill extrem teuer und daher nur für leidenschaftliche ‘Outdoor-Köche’ zu empfehlen, die die Grillsaison voll auskosten oder professionell damit arbeiten, z.B. ein Restaurant führen.
Fazit: Der Lavasteingrill stellt bestimmt eine Besonderheit dar, könnte jedoch an einigen Stellen verbessert werden. Daher werden wohl richtige Grillmeister weiterhin mit Holzkohle grillen, denn nur durch diese Variante fühlen sie sich wirklich naturverbunden und voll in ihrem Element.
März 14th, 2010 um 19:36
Ist es richtig, dass man Buchenholzspäne o.ä. -auf Alufolie gelegt- auf die Lavasteine legen sollte, um ein gewisses “Raucharoma” zu erhalten?