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Grünes Thai-Curry: Vorsicht, scharf!

Autor: Nicole
abgelegt in: Rezepte

Rezepte für grünes Thai-Curry gibt es viele. Sie variieren vor allem in der Zugabe von unterschiedlichen Gemüsesorten und sind hierzulande häufig dem europäischen Geschmack angepasst.

Grünes Thai-Curry mit Huhn oder Fisch ©flickr/Charles Haynes

Und das heißt vor allem ein Verzicht auf die übliche Schärfe, denn in Thailand wird gern höllisch scharf gegessen. Das grüne Curry ist hier quasi das Nationalgericht, doch auch das rote Curry ist sehr beliebt. Das gelbe Curry ist übrigens kein typisches Thai-Gericht, sondern kommt aus der indischen Küche. Der Unterschied besteht jedenfalls vor allem in den verwendeten Chilischoten, die gemahlen als Teil der zugrunde liegenden Currypaste ins Gericht kommen. Für das grüne Thai-Curry verwendet man demnach grüne Currypaste, die für den europäischen Gaumen schon recht scharf daherkommt. Wer hier empfindlich ist, muss mit zusätzlich zugegebenen Chilis sparsam sein und kann das Gericht mit mehr Kokosmilch entschärfen.

Das grüne Thai-Curry wird traditionell entweder mit frischem Fisch oder mit Huhn zubereitet und mit Reis serviert. In das Curry gehören eigentlich einheimische Gemüsesorten wie die rundlichen kleinen grünen Thai-Auberginen (Kantakari) und Thai-Erbsen, die man im Asia-Shop bekommt. Wer möchte, kann aber auch Paprikaschoten, Pilze oder anderes Gemüse dazugeben, ebenso kann der traditionell verwendete Palm-Zucker durch einfachen Kristallzucker oder Rohrzucker ersetzt werden.

Grünes Thai-Curry: Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 250 g Reis
  • 800 g Hühnerbrust
  • 8 Thai-Auberginen
  • 200 g grüne (Thai-)Erbsen
  • 500 ml Kokosmilch
  • 2-3 Stängel Zitronengras
  • 1-2 EL grüne Currypaste
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • einige Blätter Koriander oder Thai-Basilikum
  • Salz und Chilipulver oder Chilischoten nach Belieben
  • 1 EL Sesamöl

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanleitung garen und abtropfen. In kleine Schälchen füllen.
  2. Die Currypaste im Öl anrösten, die Kokosmilch dazugießen und alles zu einer cremigen Masse verrühren
  3. Das Hühnchenfleisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. In die Kokoscreme geben und kurz garen.
  4. Die grünen Auberginen waschen und vierteln. Die Erbsen ebenfalls waschen. Beides in das Curry geben.
  5. Vom Zitronengras die äußeren Schichten entfernen und den Rest klein schneiden, dazugeben.
  6. Das Curry köcheln lassen, bis alles gar ist.
  7. Mit Fischsauce und Zucker, gegebenenfalls auch etwas Salz abschmecken. Wem es nicht scharf genug ist, der kann Chilipulver oder klein geschnittene Chilischoten dazugeben.
  8. Schließlich die Kräuter waschen, trocken schütteln, grob hacken und untermengen.
  9. Den Reis auf Teller stürzen und das Curry drumherum anrichten.

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