Rezepte für grünes Thai-Curry gibt es viele. Sie variieren vor allem in der Zugabe von unterschiedlichen Gemüsesorten und sind hierzulande häufig dem europäischen Geschmack angepasst.
Und das heißt vor allem ein Verzicht auf die übliche Schärfe, denn in Thailand wird gern höllisch scharf gegessen. Das grüne Curry ist hier quasi das Nationalgericht, doch auch das rote Curry ist sehr beliebt. Das gelbe Curry ist übrigens kein typisches Thai-Gericht, sondern kommt aus der indischen Küche. Der Unterschied besteht jedenfalls vor allem in den verwendeten Chilischoten, die gemahlen als Teil der zugrunde liegenden Currypaste ins Gericht kommen. Für das grüne Thai-Curry verwendet man demnach grüne Currypaste, die für den europäischen Gaumen schon recht scharf daherkommt. Wer hier empfindlich ist, muss mit zusätzlich zugegebenen Chilis sparsam sein und kann das Gericht mit mehr Kokosmilch entschärfen.
Das grüne Thai-Curry wird traditionell entweder mit frischem Fisch oder mit Huhn zubereitet und mit Reis serviert. In das Curry gehören eigentlich einheimische Gemüsesorten wie die rundlichen kleinen grünen Thai-Auberginen (Kantakari) und Thai-Erbsen, die man im Asia-Shop bekommt. Wer möchte, kann aber auch Paprikaschoten, Pilze oder anderes Gemüse dazugeben, ebenso kann der traditionell verwendete Palm-Zucker durch einfachen Kristallzucker oder Rohrzucker ersetzt werden.
Zutaten
Zubereitung