Französische Weihnachtsgerichte sind sehr lecker und völlig anders als typisch deutsche Weihnachtsrezepte. In Frankreich gibt es ein Festmahl, Le reveillon, dass aus unterschiedlichen Köstlichkeiten besteht, wie beispielsweise aus Meeresfrüchten. Anschließend gibt es das klassische französische Weihnachts-Desssert die Bûche de Noël. Für die Ihr heute das Rezept von mir bekommt.
Klassiker unter französische Weihnachtsgerichten sind unter anderem Ente in Orangensauce, Austern, Enten- der Gänseleber, Pasteten, Truthahn, Champagner und gezuckerte Maronen. Das Réveillon ist also als mehrgängiges Festmenü zu verstehen, in dem auf jeden Fall Meeresfrüchte vorhanden sind. Hier habe ich auch netten Artikel darüber gelesen wie wichtig Fisch und Meeresfrüchte in der leichten und gesunden Gourmet-Gastronomie sind. Und da in der Weihnachtszeit natürlich auch Süßes nicht zu kurz kommen darf, hält die französiche Küche in diesem Fall die leckerste Biskuitrolle bereit, die traditionell die Form eines abgesägten Baumstammes hat.
Für die Bûche de Noël, das Dessert par excellence unter den französischen Weihnachtsgerichten, benötigt man Folgendes:
- 5 Eier (Das Eiweiß muss vom Eigeld getrennt werden)
- 5 Esslöffel Wasser
- 100 Gramm Zucker
- 150 Gramm Mehl
- 150 Gramm Schokolade
- 100 Gramm Puderzucker
- 4 Eigelb
- 2 Esslöffel Cognac (wahlweise Rum)
- 250 Gramm Butter (weich)
- 1 Esslöffel gehackte Pistazien
- 1 Prise Salz
Dieses französische Weihnachtsgericht wird Euch schmecken. Okay, dann mal los. Für den Teig muss man die Eigelb und das Wasser schaumig schlagen. Nach und nach gebt Ihr dann circa ¾ des Zuckers dazu. Man muss es solange schlagen bis die Masse cremig ist. Das Eiweiß separat schnittfest schlagen. Den restlichen Zucker einstreuen. Nun den Eischnee auf die Eigelbcreme geben. Danach wird das Mehl darüber gestreut und alles sanft untergehoben. Auf ein, mit Backpapier belegtes, Blech gebt Ihr dann den Biskuit. Fettet das Papier aber vorher mit Butter ein sonst könnte Euer französisches Weihnachts-Dessert verbrennen. Das lasst Ihr dann 15 Minuten bei 200 Grad (Gas Stufe 3) backen. Bestreut dann die Arbeitsplatte mit Zucker und stürzt die Biskuitplatte darauf. Nehmt ein Tuch zur Hilfe und rollt den Teig auf. Nun könnt Ihr Euch erstmal der Buttercreme zuwenden. Die heiße Schokolade wird schaumig gerührt. Während dessen gebt Ihr nach und nach den Puderzucker, die Eigelb und den Cognac hinzu. Nun kommt stückchenweise die weiche Butter hinzu und auch das Salz. Die Masse muss schaumig und locker geschlagen werden. Um das süße französische Weihnachtsgericht zu vollenden müsst Ihr die Hälfte der Creme auf der Biskuitrolle verteilen. (Also noch mal ausrollen und anschließend wieder zusammenrollen.) Die restliche Buttercreme kommt in einen Spritzbeutel mit Sterntülle für circa 2 Stunden in den Kühlschrank. Ja, ja manche Weihnachtsrezepte haben es eben in sich. Aber es lohnt sich. Also weiter geht’s. Wenn die Zeit um ist wird die Creme nebeneinander, in Streifen, als Rinde aufgespritzt. Um es authentischer zu gestalten kann man mit einer Gabel die Furchen der Rinde nachahmen. Nun muss die Bûche de Noël wieder gekühlt werden, circa 3 Stunden. Zum Schluss werden die gehackten Pistazien und der Puderzucker darüber gestreut. Et Voilà! Das Highlight der französischen Weihnachtsgerichte ist vollendet.
Bon Appetite et Joyeux Noel!
März 14th, 2010 um 19:46
Hallo!
Ich bin Französin und habe ein ganz anderes Rezept von Bûche au chocolat. Die Form ist auch anders. Aber mit Cognac und Pistazien, ist es eine andere gute Variante.
Oft findet man die Bûche de Noël auch mit Praline Geschmack.
Schmeck auf alle Fälle super lecker und kommt jede Weihnachten immer wieder auf den Tisch!