Essblumen sind für viele Gourmets echte Delikatessen, da sie mit ihren Aromen für viele Geschmacksnuancen sorgen. Im Handel werden mittlerweile sogar Samenmischungen essbarer Blumen angeboten.
Um ein Gericht mit Essblumen zu bereichern, werden z. B. Blüten von Veilchen, Gänseblümchen, Ringelblumen und einigen Rosenarten darüber verteilt. Zu beachten ist, dass von Korbblütern wie Ringelblumen und Chrysanthemen nur die äußeren Blütenblätter geeignet sind.
Idealerweise erntet man die essbaren Blumen am Morgen, wenn sie noch nicht der prallen Sonne ausgesetzt waren, da die Aromastoffe dann am intensivsten sind.
Die Blumen reinigt man unter kaltem Wasser und tupft sie anschließend mit einem Küchentuch vorsichtig ab. Die so genannten Staubblätter, den Stempel und die grünen Teile sind behutsam zu entfernen.
Nicht zum Verzehr geeignet sind u. a. Christrose, Akelei, Eisenhut, Maiglöckchen, Tollkirsche und Steinklee. Auch Herbstzeitlose und Goldregen sollten aufgrund ihrer toxischen Inhaltsstoffe gemieden werden.
Zu beachten ist bei der Zubereitung, dass die Blüten nicht erhitzt werden, sondern nur über das fertige Gericht gestreut werden. Im Besonderen eignen sie sich für Salate.
Das Kandieren von Blüten ist eine besonders raffinierte Variante der Zubereitung und stellt eine nette Alternative zu den üblichen Süßwaren dar.
Die Zubereitung erfolgt durch Bestäuben mit Zucker oder dem Eintauchen in flüssigen Zucker. Außerdem kann man die Blüten in flüssige Schokolade tauchen, wobei Zartbitterschokolade am besten geeignet ist, da sie den Eigengeschmack der Blüten nicht zu sehr überdeckt.
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