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Eine kleine Kräuterkunde Teil I

Autor: Anne
abgelegt in: Warenkunde

Im Groben können Gewürzkräuter in holzige und weiche Kräuter eingeteilt werden, wobei sie sich vor allem in der Anwendung unterscheiden. Im Folgenden werden die beliebtesten holzigen Kräuter genannt und verraten wie, wo und wann sie am besten eingesetzt werden sollten.

Holzige Kräuter sind meist zu kräftig um sie roh essen zu können. Normalerweise werden sie mitgekocht und dem Gericht vor dem Verzehr entnommen. Holzige Kräuter lassen sich prima trocknen und auch wenn sie nicht ganz den Geschmack von frischen Kräutern übertrumpfen können, sind sie es auf alle Fälle wert genutzt zu werden. Nebenbei können Kräuter auch ganz lustige und interessante Geschichten bereithalten.

Lorbeer:

Bereits der deutsche Schriftsteller Otto Julius Bierbaum (1865-1910) sagte: ,,Ein gutes Kraut/ Für die Saucenköche;/ Wer’s als Kopfbedeckung wünscht,/ Wisse, daß es steche.” Lorbeer ist ein kleiner Baum mit dicken, glänzenden, grünen Blättern. Lorbeerblätter geben vor allem Fleisch, Brühen und Eintöpfen eine wunderbare Note, aber auch Füllungen nehmen einen aromatischen Geschmack an. Wer Lorbeer mal ganz anders nutzen will, spießt beim nächsten Grillabend abwechselnd Fleisch und Lorbeer auf einen Spieß und lässt das Fleisch von allen Seiten gut grillen. Das Fleisch ist danach absolut lecker!

Majoran:
Majoran wird oft als kleiner Bruder des Oreganos bezeichnet. Um sie auseinander halten zu können einfach die Blätter anschauen - Majoran hat dünnere, filigranere Blätter, welche sich eher rund als spitz formen. Dieses Kraut ist vorallem in der nordeuropäischen Küche beliebt und ist sehr gut befreundet mit Roter Beete, Karotten, Backfisch oder Schweinefleisch. Obwohl Majoran ein sehr herbes Kraut ist, ist es gerade noch mild genug um es roh zu essen.
Im alten Griechenland war Majoran ein Symbol der Glückseligkeit, daher war es typisch frisch verheirateten Paaren einen Kranz aus Marjoran um den Hals zu legen.

Oregano:
Im Mittelalter wurde die Oreganopflanze zur Hexenbekämpfung und Teufelsaustreibung genutzt. Oregano trägt auch den Namen Wohlgemut und soll Kummer verschwinden lassen, Lebensfreude bereiten und die Menschen fröhlich stimmen.

Oregano ist eine kleine Pflanze mit dicken, haarigen Blättern und wächst in ganz Südeuropa. In der italienischen, französischen und griechischen Küche hat es einen festen Stammplatz gefunden. Oregano verträgt sich besonders mit Lamm, Tomaten, Paprika oder gegrilltem Fisch. Weltbekannt ist Oregano wohl auf Pizza und Nudelgerichten.

–> Lesen Sie hier den zweiten Teil unserer kleinen Kräuterkunde zu Rosmarin, Salbei und Thymian.


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  1. Kräuter | Geschmacksknospen schreibt:

    […] Lesen Sie hier den ersten Teil unserer kleinen Kräuterkunde  zu Lorbeer, Majoran und […]

  2. Lebensfreude und Glückseligkeit durch Kräuter | Fleur de Sel Kampagne Blog schreibt:

    […] Fleur de Sel ist bei einem geschmackvollen Essen nicht wegzudenken. Doch welche weiteren Gewürzen gibt es. Anne nimmt Sie im Blog “Geschmacksknospen” mit zur Reise durch Geschichte, Poesie, Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen der Gewürze Lorbeer, Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei und Tymian. Majoran beispielsweise galt in Griechenland als Symbol der Glückseligkeit. Oregano soll Lebensfreude verbreiten. Bekannt ist Oregona vor allem durch den Einsatz auf Pizza. Sind Italiener vielleicht deshalb so lebensfroh? Mehr lesen Sie  hier. […]

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