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Chili: Von mild bis höllisch scharf

Autor: Babette
abgelegt in: Warenkunde

Schärfe verleiht einem Essen oftmals den letzten Kick. Besonders beliebt ist bei den Schärfe-Fans das liebe Chili. Kein Wunder, denn immerhin bietet es eine Riesen Bandbreite an verschiedenen Schärfegraden, die von zart bis hart für jeden Gourmet was zu bieten haben.

Bevor die Chili bekannt wurde gab es in Europa nur den Pfeffer. Mit den Reisen von Columbus änderte sich das aber Ende des 15. Jahrhunderts. Was heute daraus geworden ist, kann man fast täglich sehen. Überall gibt es neue Imbiss-Buden die scharfe Essen anbieten und die sogar richtige Wettbewerbe anbieten.

Chilis in all seinen Variationen ©chrisparkeruk/flickr.comWas macht Chili eigentlich so scharf?
Dafür ist der sogenannte Stoff Capsaicin verantwortlich. Und eigentlich ist das der Abwehrstoff der Pflanze, damit sie nicht von Tieren gefressen wird. vögel allerdings, das weiß ich selbst erst seit kurzem, weil ich selbst Wellensittiche habe, vertragen Schärfe ohne Probleme, denn sie haben keinen Speichel. Das brennen im Mund ist eigentlich nur eine Täuschung der Sinne. Hierbei wird dem Körper eine Verbrennung vorgegaukelt und so eine anhaltenden Desensibilisierung der Nervenenden provoziert. Entgegen der meisten Meinungen verätzt man sich damit keine Geschmacksnerven, Stimmen tut allerdings, dass der Körper sich das über eine Zeit merkt und man sich an die Schärfe gewöhnt.

Wie die Schärfe gemessen wird
Mittlerweile gibt es auch viele verschiedene Online-Shops, die sich speziell auf die verschiedenen scharfen Soßen ausgerichtet haben. Einen davon findet ihr hier. Die Schärfeeinheit nennt sich Scoville und richtet sich nach dem Capsaicingehalt in der jeweiligen Chili. Davon gibt es natürlich auch zahlreiche Sorten- manche sind milder, manche sind so scharf, dass man umfallen kann. Wie hoch die Scoville ist wird heute mit einem technischen Gerät gemessen. Dazu wird das Lichtspektrum und daraus ergibt sich dann die Konzentration in mg/kg.

Schärfe sollte mit Vorsicht genossen werden
Ich selbst bin ja kein Mensch, der gerne scharf isst. Mein Freund hingegen schon. Der liebt das und schmatzt da noch freudig, wo so manch einer umfallen würde. Und genau da liegt der Knackpunkt: Wer noch keine Erfahrung mit Schärfe gemacht hat, der sollte sich vorsichtig an das Thema wagen. Grund: Es kann zu einem Kreislaufkollaps führen. Deswegen müssen in den Buden, wo scharfe Soßen verkauft werden die Gäste auch stets 18 sein und eine Erklärung unterschreiben, dass sie dies auf eigene Gefahr tun.


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