Obatzda bedeutet so viel wie „Vermischter oder Zusammengedrückter“. Dahinter verbirgt sich ein Käsegericht aus verschiedenen Käsesorten, dass man zur Brotzeit reicht. Einfach, schnell, deftig und lecker. Machen Sie ganz leicht aus Ihren Käseresten einen Obatzda.
Bekannt ist Obatzda aus dem Süden Deutschlands, aus Bayern. Dort bekommt man es häufig im Biergarten zusammen mit einer guten Brezel. Doch auch zu Hause kann man diese Käsecreme einfach zubereiten. Alles was Sie brauchen ist:
- Käse
Mischen Sie was Sie möchten. Ob Camembert oder Gauda.
Auf jeden fall sollten es um die 500 Gramm Käse werden (am besten natürlich Weichkäse)
- 2 Zwiebeln
- 50 Gramm Butter
- 4 EL Weißbier (zur Not tut es auch ein Pils)
- ca. 450 Gramm Sahnequark
- Salz, Pfeffer und Paprikapulver
-1TL Kümmel (Wenn sie kein Kümmel-Liebhaber sind lassen sie ihn weg. Klassisch jedoch wird er mit Kümmel zubereitet)
Nachdem Sie Ihre Zwiebeln geschält und klein gehackt haben zerquetschen Sie den Camembert (oder Ihren persönliches Lieblingsweichkäse). Um daraus ein Obatzda zu machen brauchen Sie nur noch Ihr „Zerdrücktes“ mit dem Quark, dem Bier und der Butter vermengen. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken. Wenn alles wie eine homogene Masse aussieht, also alles vermischt ist, streuen Sie den Kümmel oben drüber. Sie können natürlich auch frischen Schnittlauch oder Ähnliches verwenden. Ganz wie Ihre Geschmacksknospen die deutsche Spezialität Obatzda wollen
Sie mögen es deftiger? Kein Problem. Greifen Sie einfach zu Limburger und fügen sie Ihrem Obatzda einen Schuss Wein hinzu. Und noch ein kleiner Tipp: Verbrauchen Sie Ihre Käsecreme recht bald. Denn die Zwiebeln sorgen dafür, dass Ihr Obatzda bitter schmeckt wenn er älter als 2 Tage ist. Wenn Sie dies vermeiden möchten greifen Sie zu Röstzwiebeln bei der Zubereitung.
Und nun: Guten Hunger…mein Obatzda wartet schon ![]()
Eine gute Soße ist wie die rechte Hand des Sonntagsbratens - ohne leckeren Bratenjus kann das Fleisch noch so perfekt sein, irgendetwas fehlt! Ob als i-Tüpfelchen zum Fleisch, köstlicher Zusatz zu den Kartoffeln oder einfach nur zum Tunken - die Bratensoße ist ein absolutes Muss auf dem Teller. Dieses Rezept verspricht eine super einfache Zubereitung und Genuss pur!
Für 4 Portionen benötigen Sie:
20ml pflanzliches Öl oder Bratensaft frisch vom Braten entnommen
3-4 große weiße Zwiebeln
Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Malzessig
50g Butter
50g Mehl
300ml Rinderfond
Nehmen Sie eine große Pfanne und stellen Sie die Hitze sehr hoch. Gießen Sie das Öl oder Fett in die Pfanne. Schubsen Sie die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln dazu. Verwöhnen Sie die Zwiebeln mit ein wenig Salz und Pfeffer. Beim Anschwitzen der Zwiebeln ständig umrühren. Das Essig dazu gießen und noch einmal gut umrühren. Jetzt für ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Zwiebeln ein wenig Farbe bekommen haben. Ruhen Sie ihren Arm aus, denn wenn Ihnen eben schon das Rühren aufgefallen ist, staunen Sie jetzt! Nun die Butter unterrühren, bis diese geschmolzen ist. Das Mehl ebenfalls unterrühren und für ungefähr 5 Minuten weiter rühren. Zum Schluss den Rinderfond dazu geben. Da Sie im Umrühren mittlerweile so geübt sind, können wir getrost eine Schwierigkeitsstufe höher gehen und Sie kratzen jetzt beim Umrühren gleichzeitig das abgelagerte Mehl vom Boden der Pfanne. Dieses ist nämlich voll von Geschmack und wird die Sauce andicken. Zum Kochen bringen und nochmals 6-7 Minuten kochen lassen, dabei - Raten Sie! - ständig umrühren! Zu guter Letzt - nein, nicht mehr rühren - einfach nur noch genießen.
Die Gurke an sich gehört ja schon lange zum Speiseplan unserer Kultur. Eigentlich jedoch kommt sie aus tropischen Gefilden. Ihr frischer Geschmack und ihre unterschiedlichen Sorten sind nicht nur gesund, sondern liefern uns die perfekte Grundlage für ein schönes Schmorgurken-Menü.
Eine normale Gurke beeinhalten ca. 96 Prozent Wasser und die Vitamine A, B1 und C. Außerdem ist die Gurke reich an Kalium und Mineralen. Und der Saft der Gurke fördert ein schönes Hautbild. Botanisch betrachtet gehört sie zu den Kürbisgewächsen.
Es gibt über 30 verschiedene Gurkensorten und mindestens, wenn nicht noch mehr, Möglichkeiten ein schönes Schmorgurken-Gericht zuzubereiten. Schmorgurken können ein wunderbares Sommergericht sein. Sie sind aber auch nicht in kalten Wintertagen zu verachten.

ca.450 g Putenbrustfleisch (oder Hühnchen)
4 El Öl
etwas Speck
Salz und Pfeffer
3 Schmorgurken
280 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml Sahne (oder Schmand)
eine Zwiebel
Petersilie
Zuerst müsst ihr den Speck anbraten. Am besten schön knusprig. Dann erstmal raus mit dem Speck. Danach die Zwiebel schön glasig anschwitzen. Nun das Öl dazu und das kleingeschnittene Fleisch anbraten. Idealerweise sollte es goldbraun werden. Dann nehmt es heraus und mengt die Gurke darunter. Das ganze wird dann mit der Brühe und dem Schmand übergossen. Nun sollten eure Schmorgurken ungefähr eine viertel Stunde leise kochen. Zwischendurch immer mal wieder mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren noch ein wenig Petersilie darüberstreuen.
Et Voilá ![]()
Tomatensalat erfreut uns besonders in der warmen Jahreszeit. Knackig, rot und sehr gesund lässt sich ein Tomatensalat in unzähligen Variationen zubereiten. Immer wieder anders aber immer wieder lecker.
Für einen Tomatensalat benötigt man: natürlich frische Tomaten. Laut Ernährungswissenschaftlern im Idealfall ca. 250 Gramm täglich. Auch der Nährwertgehalt ist gering mit gerade einmal 73 kJ pro 100g und weniger als 0,5 g Fett. Sie enthält u.a. die Vitamine B1,B2, C und E sowie Kalium. Zudem stärkt ihr roter Farbstoff Lycopin unsere Abwehr.
Für einen Tomatensalat mit Oliven beispielsweise benötigen Sie für 4 Personen:
- 1 Kilo Tomaten
- 150 Gramm Oliven (wahlweise grüne oder schwarze)
- 1 Zwiebel
- 2 bis 3 Esslöffler Balsamica
- 6 Esslöffler Olivenöl
- Salz und Pfeffer zum verfeinern
Fertig ist ein sommerlich bunter, schmackhafter Tomatensalat. Man kann ihn auch klassisch mit Basilikum und Feta servieren oder ihn exotisch genießen mit Mango, Koriander oder anderen Kräutern und Limettensaft. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Tomate, mit lateinischem Namen Solanum lycopersicum, wurde 1498 von Christoph Kolumbus exportiert, zunächst nach Portugal. Dort fand sie dann rasche Verbreitung. Ursprünglich stammt die Tomate jedoch aus Mittel- und Südamerika und wurden dort vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 7. Jahrhundert von den Mayas kultiviert.
Übrigens: Die Tomate ist offiziell eine Beere. Botaniker zählen sie zu den Schließfrüchten, da die Tomatensamen im Gehäuse der Frucht eingeschlossen sind und ihr Fruchtfleisch, das den Tomatensalat so beliebt macht, sehr fleischig ist. Kein Wunder, dass die Deutschen im Jahr ca. 19 Kilo des Gemüses essen.
Lachs ist längst kein Luxuslebensmittel mehr, wenn gleich er immer noch im oberen Preissegment angesiedelt ist.
Bei einen besonderen Anlass, und den gibt es immer, kommt Lachs immer gut an. Ganz besonders lecker ist Lachssteak. Lachsliebhaber werden Lachssteak vielleicht sowieso sehr gerne mögen, alle Anderen könnten mit diesem Rezept vielleicht auf den Geschmack kommen.
Für Lachssteak in Dillsoße benötigen sie folgende Zutaten (Rezept für 4 Personen):
4 Lachssteaks
50 g fein gehackten Dill
3 Frühlingszwiebeln
50 g Butter
¼ l Weißwein
1 Becher süße Sahne
400 ml Gemüse-Brühe
100 g Creme Fraiche
Salz & Pfeffer
Öl zum Braten
Zubereitung:
Den Fisch säubern, salzen und in einer Pfanne mit Öl anbraten. Den garen Fisch warmstellen … denn jetzt wir die Soße zubereitet.
Rösten sie die klein gehackten Frühlingszwiebeln in der Pfanne mit Öl an und löschen sie das ganze nach etwa 5-8 Minuten des Anbratens mit Sahne und Wein ab. Nun 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Brühe und den Dill hinzufügen und den Creme Fraiche einrühren. Das Lachssteak nochmal in der Soße ziehen lassen und mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln servieren.
Guten Appetit
!
Jetzt wo die Kirschenzeit wieder beginnt, kann man allerhand aus Kirschen machen. Entweder frisch von Baum genascht, Kirschkuchen draus gebacken oder eben auch Sauerkirschwein herstellen.
Und für den Sauerkirschwein heute ein Rezept. Die Herstellung des Sauerkirschweins erfordert ein klein wenig Aufwand und Vorarbeit, die aber mit süffigem Sauerkirschwein entlohnt wird.
Sauerkirschen eignen sich am besten für die Herstellung des Sauerkirschenweins, da der hohe Fruchtsaftanteil und der niedrige Pektingehalt ein Garant für einen gelungenen Sauerkirschwein sind.
Zutaten:
Kirschen waschen und entsteinen, dann erst zerkleinern bzw. zerquetschen. Kleine Mengen kann man mit den Händen zerquetschen, wobei man jeweils 2-3 Kirschen in die Hand nimmt und mit den Handflächen gegeneinander quetscht (alte Sachen anziehen, die Kirschen spitzen) und den Saft in einem Behältnis auffängt, der sich dann Maische nennt.
Da sich die Maische nicht komplett auspressen lässt wird eine Maischegärung durchgeführt. Dazu gibt man die Maische und alle Zutaten in einen 20 Liter Gärballon. Damit kein Schimmel entsteht sollte die Maische jetzt schon mit 1 Gramm Kaliumdisulfit auf 10 Liter versetzt werden. Nach circa 4-8 Tagen kann die Maische abgepresst werden.
Die so abgepresste Flüssigkeit in einem 10 Liter Ballon unter täglichem umschütten noch einige Wochen nachgären lassen. Nach dem Ende der Gärung den fast fertigen Sauerkirschwein sofort kühlstellen und nach etwa 4 Wochen die Hefe abziehen und mit 1 Gramm Kaliumdisulfit schwefeln.
Dieser Wein klärt sich selbstständig und kann dann in Flaschen abgefüllt werden. Lassen sie es sich schmecken.
Lust auf ein bisschen englisches Italien? Europäische Union, Währungsunion, Wirtschaftsunion … jetzt haben wir eine Union gefunden, die jeder Kritik standhält! Die Kochunion! Die Basis von unserem Rezept bildet eine natürliche, humorvolle Portion England. Zusammen mit einer handvoll Liebe für die italienische Küche bekommen wir Jamie Oliver, der das weltberühmte Carbonara-Rezept ,,verenglischt“ hat und siehe da: Italien und Genuss pur und mit Abstand mein liebstes Pastarezept.

Zutaten für die Soße:
Meeressalz und frisch gemahlener Pfeffer
4 große Eigelb
100-200ml Sahne
zwei handvoll (bitte große Hände als Maß nehmen) frisch geriebener Parmesan
Zutaten für die Pasta:
6 grüne und gelbe Zucchini
500g Penne oder Spaghetti
Olivenöl
12 Streifen Pancetta
einen kleinen Zweig frischer Thymian
Zubereitung:
Eine sommerliche Verführung aus Baiser und Vanillecreme belegt mit frischen Früchten – schon beim Anblick läuft jedem Leckermäulchen das Wasser im Mund zusammen. Perfekt für jedes Familienfest! Auch ich konnte schon mehrere Male mit diesem frischem, leichten und einfach super leckeren Geheimrezept die gesamte Sippe begeistern – heute wird das Geheimnis entlüftet.
Zutaten für ca. 16 Stücke
5 Eiweiß
200g Zucker
400ml Sahne
50g Puderzucker
1 Vanilleschote
100g Haselnüsse, ganz oder gehackt
Früchte nach Wahl (idealerweise Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeere und Weintrauben)
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Es ist bemerkenswert das, obwohl die Kartoffel erst seit circa 400 Jahren in Europa heimisch ist, viele sie fast jeden Tag ihres Lebens essen – gestampft, geröstet, gekocht oder gar als Pommes oder Chips. Es gibt hunderte verschiedene Kartoffelarten – groß, klein, weiß, lila, gelb – und genauso viele leckere Wege die Kartoffel zuzubereiten.
In einer typisch englischen Großfamilie gehört zum sonntäglichen ,,Roast Dinner“ auch die ,,Roast Potato“ und genau dieses England bringen wir heute in unsere Küche.
Zutaten für geröstete Kartoffelwürfel mit Rosmarin für 4 Personen:
Zubereitung:
Die Kartoffel mag es im Ofen knackig heiß, diesen also auf 220°C vorheizen. weiterlesen »
Letzte Woche war ich mit meiner vegetarischen Freundin zum Kochen verabredet. Meine vegetarische Freundin und ich, wir kochen nicht oft zusammen - denn ich bin ihre Fleischzahn-Freundin! Jetzt aber haben wir ein leckeres Rezept gefunden, welches jede Freundschaft retten wird.
Das Besondere an den vietnamesischen Sommerrollen ist, dass sie im Gegensatz zu den Frühlingsrollen nicht frittiert, sondern frisch gewickelt und kalt verzehrt werden.
Nicht fehlen dürfen auf alle Fälle die Reisblätter, die kurz in warmes Wasser gelegt werden. Bevor diese gegessen werden können, müssen sie sich von ihrem kleinen Tauchgang wenige Minuten erholen. Alle restlichen Zutaten sind ganz von Vorlieben (und der jeweiligen Freundin mit der gekocht wird) abhängig und können nach Lust und Laune variiert und kombiniert werden. Frische Sojasprossen, Chinamöhren oder Mungbohnensprossen machen sich herrlich in den Sommerrollen, doch auch die heimische Frühlingszwiebel, Salatpflanzen aus dem Garten und Eier vom Nachbarn schmecken köstlich, wenn sie sich im Reispapier verstecken.
Damit der Fleischzahn nicht tropfen muss (und meine vegetarische Freundin und ich auch weiterhin zusammen kochen können) hier noch ein paar fleischige Zutaten, welche super lecker in den Sommerrollen schmecken: weiterlesen »