Das man in Hamburg nicht nur Fisch und Krabbenbrötchen essen kann, ist ja bereits bekannt. Das Feinkost-Magazin „Der Feinschmecker“ kürt jedes Jahr die besten Restaurants Deutschlands. Und in Hamburg sind gleich 28 davon, so viele wie in keiner anderen Stadt.
Restaurant Haerlin
Das Restaurant im Raffles Hotel Vier Jahreszeiten unter der Leitung von Christoph Rüffer kredenzt klassische internationale Gerichte mit einem mediterranen Einschlag. Ausgestattet mit antiken Chippendale- und Jugendstilmöbeln bietet es fast 70 Gästen Platz. 1999 erhielt es vom „Wine Spectator“ den „Award of Exvellence“ für seine hervorragende Weinkarte, die etwa 1500 Produkte umfasst.
Louis C. Jacob
Dieses vielfach ausgezeichnete Restaurant im Hotel Jacob bietet zu jeder Jahreszeit einen herrlichen Ausblick auf die Elbe. Küchenchef Thomas Martin serviert leichte, zeitgemäße Gerichte im edlen Ambiente. weiterlesen »
Der Name ist Programm, denn das Gourmet Restaurant zählt zu den besten Lokalen in Deutschland.
Integriert in das Hotel zum steinernen Schweinchen, wartet das Gourmet Restaurant mit einer locker-kultivierten Atmosphäre auf.
Die Einrichtung ist zurückhaltend, aber elegant, die Bedienung aussergewöhnlich freundlich und die Weinkarte überwältigend: 500 edle Tropfen findet man darauf, da fällt die Auswahl schwer.
Zu verschiedenen Anlässen finden regelmäßig Gourmet-Events statt. So kann man beispielsweise am 25.12.2008 zwischen mehreren Festtags-Menüs auswählen, beispielsweise gibt es von 12.00 - 14.00 Uhr das 3-Gang-Weihnachtsmenü mit Confit von der Steckrübe mit Rebhuhnbrust, Lardo und Gänsestopfleber, danach dreimal Rinderfilet mit Rosenkohlblättern und zum Abschluß Mille-Feuille von Nam-Doc-Mango und Gewürzkuchenkrokant und das alles zum Preis von EUR 51,00.
Chefkoch Jürgen Richter, einer der besten Köche Deutschlands, bietet jeden 1. Samstag im Monat einen Gourmet-Kochkurs, der es in sich hat. Zum Preis von derzeit EUR 249,00 gibt es nach einem Begrüßungscocktail und der Ausstattung mit einer Kochjacke eine Einführung in die Sterne-Küche, eine Qualitätsschulung, ein 3-Gänge-Menü zu Mittag und anschließend die gemeinsame Zubereitung eines 6-Gänge-Menüs, das zum Abschluss nach einem Champagnerempfang natürlich verzehrt wird.
Gegründet wurde der Gourmet- Tempel vor 35 Jahren. Kürzlich unter die 50 besten Restaurants – weltweit – gewählt von dem „restaurant magazine“, dass das Spitzenrestaurant auf Platz 47 setzte.
Vergleichbar mit dem Oscar- Auszeichnung in das Pendant „50 besten Restaurants der Welt“. Das Tantris selbst lobt sein Restaurant auch in den höchsten Tönen: “Ein Name wie Donnerhall: Tempel, Treffpunkt, Legende. Einst Avantgarde, heute Kult.”
Wer auf der “Best of 50″ Liste erscheint - hat es geschafft - was 2008 kein anderes deutsches Restaurant neben dem Tantris gelang. 1971 eröffnete das Restaurant (damals mit Eckart Witzigmann als erstem Küchenchef) seine Pforten. Das Innendesign ist Retro - Glamour pur: Orange und rot dominieren das Innendesign farblich. Bunte Kunstwerke zieren die Wände: Insgesamt hat man den Eindruck in einem Museum zu sein.
Tokio bietet weit mehr als nur Sushi! Immerhin hat die japanische Metropole nicht umsonst beinahe doppelt so viele Michelin-Sterne erhalten wie Paris!
Die Japaner hegen einige merkwürdige kulinarische Bräuche, zum Beispiel essen sie schon zum Frühstück Muschelsuppe. Und sie lieben kalten Kaffee aus Dosen, den sie für teures Geld aus Automaten ziehen.
Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die japanische Küche eine der raffiniertesten und besten weltweit ist! weiterlesen »
Für die meisten von uns Touristen ist Istanbul die Stadt großer Vergangenheiten.
Byzanz. Konstantinopel. Das grausam-prächtige Leben im Harem, Kopftuch-Streit, Kebab, Islam.
Doch das moderne Istanbul bietet weit mehr, nicht zuletzt eine hervorragende nouvelle cuisine. weiterlesen »
Die Haiku-Liste ist DER Geheimtipp für alle, die gerne in herausragenden und exklusiven Restaurants speisen gehen.
Die HAIKU-Liste, benannt nach dem bei Gourmets beliebten Haiku-Küchenmesser, ist eine Auswertung der gängigsten Restaurantguides in Deutschland: Guide Michelin, Vartaführer, Gault Millau, Feinschmecker und Schlemmeratlas. Ganze 2025 Restaurants befinden sich aktuell auf der Liste, angeordnet nach Bewertung und Beliebtheit und nach Bundesländern sortiert.
Die Haiku-Liste, und daran erkennt man, dass sie tatsächlich objektiv bewertet, geht zu 100 Prozent mit der Volkenborn-Restaurant-Hitliste (VHR) konform.
Auf Platz Eins bei beiden Listen befindet sich nach wie vor das Dreiergespann, welches übrigens auch unter den 50 besten Restaurants der Welt zu finden ist:
Harald Wohlfahrt und die “Schwarzwaldstube” in Baiersbronn,
Joachim Wissler und das “Vendôme” in Bergisch Gladbach sowie
Helmut Thieltges und das “Sonnora” in Dreis.
Wer also auf der Suche nach einem herausragenden Restaurant in seiner unmittelbaren Nähe ist, sollte sich vertrauensvoll an die Haiku-Liste wenden.
Tim Mälzer und seine Restaurants - a never ending story! Der Plan des Fernsehkochs, in der Hamburger St. Stephanus Kirche ein Edelrestaurant zu eröffnen, ist leider am Einspruch dreier Nachbarinnen gescheitert. Das “Weiße Haus” dagegen blühte am Hamburger Museumshafen unter seiner Führung und war mit individuellem Charme und freundlichen Mitarbeitern ein Highlight in jedem gastronomischen Reiseführer.
Jetzt möchte Mälzer zusammen mit Patrick Rüther ein neues Restaurant in der alten Vieh-Halle im Schanzenviertel eröffnen. Das Gasthaus wird “Bullerei” heißen und soll unkompliziertes Essen (natürlich alles bio) und viel Raum zum Relaxen liefern. Mälzer sagte gegenüber der Hamburger Morgenpost, das Lokal werde “kein Edel-Fresstempel”. Es soll bodenständiges zu vernünftigen Preisen geboten werden.
Klingt auf jeden Fall interessant, schließlich ist das Schanzenviertel tatsächlich der richtige Ort für ein aufstrebendes Restaurant in Hamburg. Tim Mälzer ist dazu noch der richtige Typ, um neue Dinge entstehen zu lassen. Ich bin gespannt!
Ein Live-Video von Mälzers “Hamse noch Hack”-Tour
Der Reichstag ist eins von Berlins Wahrzeichen - und die Glaskuppel der Ort, neben dem die Gastronomie-Kette Käfer ihr Restaurant für Bundestagsabgeordnete und Besucher etabliert hat.
Eins vorweg: Ohne telefonische Reservierung braucht an sich eigentlich gar nicht erst auf den Weg machen, es sei denn, ein 30-Sekunden-Kaffee im Stehen ist das, was man möchte. Hat man brav seinen Platz im Restaurant Käfer neben der Reichstagskuppel reserviert, darf man dafür exklusiv den Reichstag über den Nebeneingang betreten und kann so an der Hauptschlange der Touristen vorbei. (dies als kleiner Tipp am Rande
). Es folgt der obligatorische Security-Check und dann steht der Besichtigung des Reichstages mit abschließendem Gang ins Restaurant nichts mehr im Weg.
Haûte Cuisine ist es zwar nicht unbedingt, was einen im Restaurant erwartet, aber gehoben kann man das Essen wohl dennoch nennen - eben das, wofür Feinkost Käfer auch bekannt ist. Vorspeise, Hauptgang, ein leckeres Dessert am Schluss. Gehobene Standardkost. Aber der Blick, den man von oben aus hat, wertet das Essen zusätzlich ungemein auf! Vom Restaurant aus hat der Gast einen fantastischen Blick über Berlin.
Die Bedienung war freundlich, aber nicht besonders routiniert - was vermutlich daran liegt, dass Käfer gerne Studenten beschäftigt.
Fazit: Essen mittelmäßig, Service mittelmäßig, aber Lage und Ausblick genial und alleine deswegen einen Besuch wert.
In Deutschland gibt es natürlich herrliche Orte, wo man außergewöhnlich und im luxuriösen Ambiente speisen kann. Je exquisiter die Auswahl, je ungewöhnlicher der Ort, um so besser kann man seinen Geschmacksnerven etwas Gutes tun.
Gleich mehrere solcher außergewöhnlichen Restaurants in Berlin sind in Mitte und Charlottenburg versammelt, wo schmackhafte Speisen gereicht werden, das Ambiente außergewöhnlich ist und auch der Service keinen Wunsch offen lässt. Das Hotel Palace Berlin beispielsweise verspricht Genuss auf höchstem Niveau. Da Haus selbst ist ein 5-Sterne-Hotel, welches in der Hauptstadt eine hohe Reputation genießt. In unmittelbarer Umgebung der Gedächtniskirche und des Kurfürstendammes lässt es sich hervorragend speisen.
Chef de cuisine des noblen Restaurants ist Meisterkoch Matthias Buchholz. Das Gourmetrestaurant „first floor“ im Hotel Palace Berlin wurde allein zehn Mal in Folge mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet und erhielt von Gault Millau 18 Punkte. Die vorrangig französische Küche ist abwechslungsreich und vielfältig, sie begeistert seit Jahren. Mit jahreszeitabhängigen Highlights wird zudem die Karte in regelmäßigen Abständen bereichert. So finden traditionell Trüffel immer wieder kurzzeitig einen Platz auf der Karte.
Da sich der Restaurant-Besuch sehr gut mit den anderen Angeboten wie Wellness kombinieren lässt, wird der Aufenthalt zu einem wahren Genuss. In kaum einer anderen Stadt wird sich eine derartige Dichte an guten Lokalitäten finden lassen. Nur Restaurants in München dürften derart nah beieinander.
“Weißen Abschaum” oder Proleten, so die freie Übersetzung von “white Trash”, findet man hier nicht unbedingt und wer unter “Fast Food” einen Stehimbiss erwartet, irrt sich ebenfalls. Eher trifft man hier auf eine großartige Mischung aus Rockerladen und China-Restaurant mit ziemlich coolen Leuten.
Das Personal des “White Trash-Fast Food” besteht aus (meist bis dato ziemlich erfolglosen) Künstlern, Tänzern und Musikern. Die Gestaltung der Räume ist ziemlich… nunja, kitschig-künstlerisch trifft es wohl am besten.
Beinahe jeden Abend finden Konzerte und/oder Parties im Lokal statt und Bekanntheiten wie Ben Becker, Slash, the Darkness, Dustin Hoffman, Mick Jagger oder Marylin Manson geben sich die Klinke in die Hand. Grad zu Stoßzeiten wie der Berlinale stolpert man bei jedem Schritt über Promis aus der ganzen Welt. Und auch sonst vergeht kaum ein Abend, an dem nicht irgendjemand aus der Prominenz vertreten ist. Das lockt zwar Unmengen von Groupies und Fans an, diese werden jedoch bei Autogrammwünschen oder sonstigen Aufdringlichkeiten umgehend an die frische Luft befördert.
Hier ist jeder einfach Mensch
Es sei denn, es handelt sich um die Yuppie-Upperclass mit Lacoste, Prada oder Gucci am Leib- die bleiben nämlich von vornherein gleich draußen.
Nach dem Motto “Yuppies müssen draußen bleiben!” wacht ein Türsteher am Eingang. Mal was anderes als der übliche Figur-Kleidung-Geldbeutel-Scan in den sonstigen angesagten und hippen Lokalen und Clubs.
Hier herrscht Coolness, Lederjacken, olle Jeans, Vintage-Kamotten und Sneaker-Kultur.
Ideal gelegen am Anfang der Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg, zwischen Gothic-Club und Tatto-Studio, U-Bahn und Tram direkt vor der Tür, lädt das “White Trash-Fast Food” die ganze Woche ab 18 Uhr bis open end zum Verweilen ein, zum Spaß haben und natürlich auch zum leckeren asiatischen Essen.
Auf der Website des Restaurants kann man sich vorab über die einzelnen Events und Themenparties informieren, nachschauen, welche Künstler wann spielen, einen Tisch reservieren und sich für den Newsletter eintragen.
Allein schon für den Unterhaltungsfaktor bekommt der Laden von mir 5 Sterne, denn selten findet man ein Etablissement, wo Club und Restaurant so genial kombiniert sind: *****