Geschmacksknospen

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Archiv: Allgemein

World Gourmet Summit 2008

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein, Starköche

Im April findet in Singapur ein besonders leckeres Highlight statt:
Der World Gourmet Summit (WGS), veranstaltet vom Singapore Tourism Board und der Peter Knipp Holdings. Der gebürtige Deutsche Knipp gilt seit vielen Jahren als der Gourmet-Experte in der asiatischen Küche.

Gourmets kommen in Singapur voll auf ihre Kosten ©untipografico/Flickr

Jedes Jahr treffen sich zu diesem kulinarischen Festakt Gourmets aus aller Welt, um erlesene Köstlichkeiten und großartige Weine zu genießen. Preisgekrönte Meisterköche und Winzer präsentieren ihre Spezialitäten und beantworten Fragen der Besucher.

Exquisite Speisen, erlesene Weine aus den besten Weingütern rund um den Globus und die einzigartige Atmosphäre der pulsierenden Metropole Singapur erwartet den Besucher. Bereits zum zwölften Mal findet der Event nun statt. Mit Erfolg: So sind 2007 mehr als 13 000 Teilnehmern aus aller Welt zu der Veranstaltung gekommen, von denen rund 20 Prozent extra anreisten. Für dieses Jahr rechnet man mit einer weiteren Steigerung auf 15 000 Gäste. Für den passenden Rahmen sorgen ausgesuchte Locations in Singapur.

Einer der Höhepunkte in diesem Jahr ist der Auftritt von Anne-Sophie Pic.
Die 38-jährige Französin erhielt erst vor wenigen Monaten ihren dritten Michelin Stern. Sie ist damit seit über 50 Jahren die erste Frau, der diese höchste Auszeichnung zuteil wurde.
Pic wurde im vergangenen Jahr zudem zur „Köchin des Jahres“ gekürt und setzt damit eine Familientradition fort: Bereits ihr Großvater und ihr Vater erhielten die begehrte Auszeichnung.

Auf dem World Goumet Summit stehen ihr zwei weitere Chefköchinnen zur Seite: die Italienerin Antonella Ricci und die aus Singapur stammende Chui Lee Luk. Daneben werden Sterneköche aus Europa wie zum Beispiel Bart De Pooter (Belgien), Andrea Canton (Italien) und Jean-Luc Rabanel (Frankreich) ihre Kunst ebenso zeigen wie Koryphäen aus Asien, Ozeanien und den USA.
Abgerundet wird das Fest der Sinne durch Chefköche der besten Hotels und Restaurants in Singapur.

Weinliebhaber dürfen sich nicht nur auf edelste Tropfen aus den besten Anbaugebieten Spaniens, Frankreichs und Italiens freuen.
Mit Serena Sutcliffe aus Großbritannien besucht eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Weinbranche das World Gourmet Summit. Sutcliffe ist seit 1991 Direktorin der Weinabteilung von Sotheby’s, dem ältesten Auktionshaus der Welt. Als zweite Frau überhaupt hat die Britin den Titel „Master of Wine“ erworben. In Frankreich wurde ihr Engagement für den französischen Wein 2006 mit dem Titel „Chevalier dans l’Ordre National de la Légion d’Honneur“ geehrt.

Peter Knipp, CEO der Peter Knipp Holding: „Die gastronomische Szene in Singapur wächst kontinuierlich – auch aufgrund des World Gourmet Summit, dass wir in jedem Jahr weiter ausbauen. Nachdem wir 2006 beispielsweise das Partnerrestaurant-Programm mit zehn der wichtigsten Restaurants Singapurs eingeführt haben, präsentieren sich in diesem Jahr bereits 21 Restaurantpartner. 2008 betonen wir zudem einen weiteren Aspekt, der für ausgezeichnete Gerichte unabdingbar ist: die Produkte.“ Im Rahmen des „Gourmet Retailer“-Programms zeigen ausgesuchte Händler in Singapur, welche breite Palette an erstklassigen Zutaten sie anzubieten haben.

Beliebt und begehrt sind die Sentosa Safaris und Wildlife Safaris. Die Gäste werden zu drei unterschiedlichen Orten gebracht, um eine Nacht voller kulinarischer Erlebnisse, gepaart mit Spaß und Abenteuer zu verbringen.

Hobbyköche sollten die zahlreichen kulinarischen Workshops nicht verpassen. Hier teilen berühmte Küchenchefs ihr Wissen um die vielen kleinen Geheimnisse.

Das Trüffel-Dinner mit dem renommierten französischen Experten Pierre-Jean Pebeyre sollte man ebenso wenig verpassen wie “A Taste of the Highlands“, wo zum ersten Mal ein 40 Jahre alter Whiskey verkostet wird.

Von Vorträgen über erstklassiges Olivenöl aus Italien bis hin zu Informationen über Abalones (Seeschnecken) ist für jeden Geschmack und jede Stilrichtung etwas zu finden.

Wann: 06.04.2008 -26.04.2008
Wo: in der ganzen Stadt, verschiedene Restaurants


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Sie zählt zu den sogenannten “alten Gemüsen“, war zeitweise als Arme-Leute-Essen verschrien und unbeliebt und wird nun wieder populärer: die Steckrübe.

So schaut die Steckrübe angeschnitten aus ©Rainer Zenz/Wikipedia

Steckrüben oder Kohlrüben, auch Erdrüben, Schmalzrüben, Bodenkohlrabi, Unterkohlrabi, Dorschen, Ramanken (nur in der Osnabrücker Gegend), Wruken, Kullochen, Schwedische Rüben, Rutabaga genannt, sind eine zu den Kreuzblütlern gehörende Gemüseart.
Die Pflanze gehört zur gleichen Spezies wie der Raps und ist auch mit Kohl und Senf eng verwandt.
Sie ist zu unterscheiden von der Speiserübe

In Notzeiten waren Steckrüben mehrfach die letzte Nahrungsreserve für einen Großteil der Bevölkerung.
In die Geschichte eingegangen ist der so genannte deutsche Steckrübenwinter während des ersten Weltkriegs 1916/1917 (”Früh Kohlrübensuppe, mittags Koteletts von Kohlrüben, abends Kuchen von Kohlrüben”), weshalb die Steckrübe damals auch Hindenburg-Knolle genannt wurde.
Andere Begriffe waren je nach Region ostpreußische oder lippische Ananas sowie Oldenburger Südfrüchte.
Da die Kartoffelernte im Herbst 1916 eine Missernte war, wurden Steckrüben als Ersatz herangezogen.
Sie waren vorher hauptsächlich als Schweinefutter angebaut worden.
Da viele Lebensmittel in Deutschland knapp waren, dienten Steckrüben als Basis für die verschiedensten Gerichte, 1917 erschienen eigens Steckrüben-Kochbücher.
So gab es Rezepte für Steckrüben-Marmelade, Aufläufe, Suppen, Sauerkraut-Ersatz aus Steckrüben und sogar Steckrüben-Kaffee.
Das Rezept lautete: „Steckrüben raspeln und im Ofen trocknen. Die getrockneten Rübenschnitzel werden dann durch eine Kaffeemühle gedreht. Wie normales Kaffeemehl behandeln.“

Bis zu 1,5 kg schwer kann die Steckrübe mit ihrer gelben bis braun rötlichen Schale werden.

Überraschend vielfältig sind ihre Zubereitungsmöglichkeiten:
Ob als Gemüse, Püree, gebraten als Gemüsesteak, in Aufläufen oder als Zutat in Eintöpfen - immer schmeckt sie ausgezeichnet und überzeugt mit leicht süßlichen und pikanten Geschmacksnuancen. Auch „Steckrübenfritten“, in Stäbchen geschnitten und in Rapsöl frittiert, sind eine leckere und originelle Speise.

Zur Zubereitung werden Steckrüben in der Regel geschält, in dicke Stifte oder Würfel geschnitten, mit Fett und Flüssigkeit gedünstet und nach Rezept weiterverarbeitet.


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Angeregt durch den Inhalt meiner wöchentlichen Biokiste geht es nun um alte Gemüsesorten, die wieder im Trend sind.
Heute: Topinambur.

So<br /> sieht die Blüte der Topinambur-Pflanze aus ©ilmartino/Flickr

Der Name klingt asiatisch, aber Topinambur war bis Ende des 18. Jahrhunderts ein Grundnahrungsmittel in Deutschland. Überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Nordamerika schickten 1610 einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, nach Europa, auch in die “Hauptstadt der Küche” nach Paris sowie in den Vatikan als Sammelplatz für Wunder aller Art. Zuerst wurde die Topinambur als Nutzpflanze gezüchtet, die Knollen wurden erst Jahre später ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Dann fanden sie jedoch rasche Verbreitung, wurden aber bereits ab etwa 1780 durch die Kartoffel vom Speiseplan verdrängt.

Die Topinambur-Pflanzen zählen zur selben Gattung wie die Sonnenblume.
Mancherorts in Baden wird Topinambur auch nur als Erdapfel bezeichnet.
Ebenso wie die Sonnenblume hat Topinambur große Blätter und kräftig-gelbe Blüten.
Weitere Namen für die Pflanze sind auch Erdartischocke, Erdäpfel, Erdbirne, Und dies ist die eigentliche Topinambur-Frucht, nämlich die Wurzel ©turbodiesel/FlickrErdschocke, Erdsonnenblume, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Jerusalemartischocke, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel oder auch Zuckerkartoffel. Die Bezeichnung Erdbirne (Erdäpfel) wird in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz auch als Name für die Kartoffel verwendet, also nicht verwechseln.

100 Gramm Topinambur haben einen Brennwert von 140 Kilojoule (circa 30 kcal) und enthalten in etwa 14 mg Kalzium, 3,4 mg Eisen, 4 mg Natrium, 2 mg Vitamin A (RE) und 4 mg Vitamin C. Sie bestehen aus etwa 78 % Wasser, 2,4 % Eiweiß, 0,4 % Fett, 17,4 % Kohlenhydraten und 1,6 % Ballaststoffen. Aber Vorsicht, Blähungen sind auch inklusive!
Die Knollen sind bei Diabetikern beliebt, da sie zu 16 % aus Kohlenhydraten in Form des Mehrfachzucker Inulin (nicht mit dem Hormon Insulin zu verwechseln!) bestehen.

Die Knolle kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden.
Für die Zubereitung wird Topinambur gut abgebürstet und anschließend ähnlich den Kartoffeln gekocht, gedämpft oder gebraten. Im Salat schmeckt roher Topinambur süßlich, nussartig.


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Was koch ich bloß?

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein, Rezepte

Die Zutaten sind begrenzt, die Läden geschlossen, aber der Bauch knurrt und Pizza-Taxi - no way! Gut, dass es da online kleine Helferlein gibt!

Und immer wieder die Frage: was gibts denn heute? ©desi.italy/Flickr

Da wäre zum Beispiel die Website der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, kurz auch CMA.
Unter dem Punkt “Rezepte& Kochen” -> “Rezeptservices” findet man eine ganze Menge Tools rund um das Thema Kochen.
Schaut man in den “Rezept-Rat”, kann man sich anhand der vorhandenen Zutaten einen Tipp geben lassen, was man daraus zaubern kann.
Das Ganze ist zwar doch recht allgemein gehalten, aber mit etwas Glück findet man ein passendes Rezept und mit Sicherheit die eine oder andere Anregung. :-)


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Ein typisches bayrisches Restaurant

Autor: Ariane
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Man muss auch mal über sich selbst lachen können, nicht wahr? ;) Und die Herren von Monty Python machen es einem doch wirklich leicht, also viel Spaß mit dem klassischen, deutschen, bayrischen Restaurant!


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Chinesische Kochtipps

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein

Asiatisches Essen ist in Deutschland seit Jahren beliebt. Kein Wunder, ist es doch gesund, relativ einfach nachzumachen und verdammt lecker.

Chinesisch Kochen kann eine Kunst sein- wenn man es beherrscht. ©kellyb./Flickr

Was in deutschen China-Restaurants serviert wird, ist natürlich stark an den europäischen Gaumen und Geschmack angepasst. Manchmal so sehr, dass chinesische Landsleute, die sich hier zu Lande in ein solches Restaurant verirren, erstaunt und irritiert reagieren. Dies berichtet zumindest der Berliner Tagesspiegel.

„Es schmeckte wie aus dem Weltall“, kommentierte ein Chinese nach dem Besuch eines Lokals in Kassel.
China, ein Land, das neuneinhalb Millionen Quadratkilometer umfasst und mehr als 1,3 Milliarden Einwohner, in dem es die verschiedensten Klimazonen gibt, hat selbstverständlich auch unzählige kulinarische Regionen. Beispielsweise Hunan, Kanton, Szechuan… Dort kriegt man zwar alles mögliche, aber nach “Ente süßsauer” wird man lange suchen, das scheint eine deutsche Spezialität zu sein.
Die Legende berichtet, dass Helmut Kohl nach Kanton reiste und Rindfleisch süßsauer bestellte. Allerdings musste er dem Koch erst erklären, wie das geht. Seitdem soll es dort unter seinem Namen auf der Karte stehen.

Allein in Berlin gibt es mehr als 400 China-Restaurants und alle ähneln sich irgendwie. Von der Einrichtung über die Speisekarte bis hin zu den Namen. Und im Osten Deutschlands werden die meisten China-Restaurants kurioserweise von Vietnamesen betrieben.

Wer dem entgehen möchte, aber dennoch nicht auf die chinesische Küche verzichten mag, sei das selbst kochen ans Herz gelegt. Unter den tausenden von Kochbüchern findet man auch zahlreiche über die chinesische Küche. Aber es muss gar nicht unbedingt Geld ausgegeben werden, um ein tolles chinesisches Gericht zu zaubern. So findet man zum Beispiel im Internet unter www.china-rezepte.de etliche original chinesische Rezepte zum Nachkochen.

Und wer noch an der richtigen Zubereitungstechnik arbeiten möchte und englisch spricht, der kann bei diesem Video mächti8g viel dazu lernen! :-)


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Schoki macht schön!

Autor: Ariane
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Schokolade ist lecker, macht glücklich, ist gesund fürs Herz- und jetzt macht sie auch noch schön! :-)

Schoki macht glücklich, gesund und schön! Aber natürlich nur in Maßen genossen ;-)  ©jessicafm/Flickr

Ist es nicht herrlich, wenn man Meldungen bekommt, dass die Dinge, die man genießt, die schmecken, die kulinarische Highlights sind, auch noch gesund sind und schön machen? ;-) Nach Wein und Bier nun auch die Schokolade- was für ein Tag!

Schoko-Genuss ohne Kalorien-Reue erleben die Fachbesucher der 32. CADEAUX Leipzig vom 23. bis 25. Februar 2008. Im Forum “Wellness/ Beauty” bietet die Firma Arnold ein sündhaft verführerisches Angebot:
Massagen mit warmer, zart schmelzender Schokolade, die Haut und Seele gleichermaßen verwöhnen.

“Bei einer Weiterbildung in Sachen Wellness sind wir auf die so genannte ‘Choocoa-Massage’ aufmerksam geworden”, erklärt Katrin Arnold

Unbehandelte Schokoladen-Rohmasse wird erwärmt, mit Mandelöl vermischt, langsam auf den Körper gegossen mit weichen Streichbewegungen unter sanftem Druck einmassiert. Die behandelte Haut an Rücken, Beinen und Dekolletee wird dabei samtig und geschmeidig - “streichelzart”, wie es Katrin Arnold nennt.

“Durch die verschiedenen Wirkstoffe, die im Kakao enthalten sind, wird unter anderem der Stoffwechsel angeregt, die Elastizität der Haut erhöht und der Alterungsprozess der Hautzellen gebremst”, erläutert die 35-jährige Physiotherapeutin. “Darüber hinaus ist die Massage auch eine Wohltat für die Seele. Das in der Schokolade enthaltene Phenylethylamin gelangt über das Blut ins Gehirn, wo es die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin bewirken kann.”

Zum Naschen ist die Behandlung nicht geeignet, aber ein großartiges Vergnügen für Schoki-Fans. Schließlich ist der gesamte Körper von Schokolade umhüllt!
Katrin Arnold empfiehlt die Choocoa-Massage speziell für sensible, allergiegeplagte Haut, denn Kakaobutter ist besonders feuchtigkeitsspendend und rückfettend.

Damit es nicht bei der Theorie bleibt, wird die Schokoladen-Massage an allen drei Messetagen praktisch demonstriert und fachmännisch erläutert. Die rund 30-minütigen Vorführungen finden mehrmals täglich am Stand I 402 in Halle 2 statt.

Das Vergnügen werde ich mir ganz sicher nicht entgehen lassen! Denn bei mir gilt ohnehin:

Warnung! ©procsilas/Flickr


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Datenbank für Weinliebhaber

Autor: Ariane
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Für Weinfreunde und Sammler besonderer Weinflaschen gibt es im Internet wunderbare Tools. Neben solchen virtuellen Dingen wie Weinseminaren oder Weinproben gibt es auch Datenbank, um die Weinsortierung zu erleichtern.

Wein ist was für Liebhaber ©acme/Flickr

Marktführer unter den Wein-Datenbanken ist derzeit die englischsprachige Website CellarTracker!. Diese Seite bietet die Möglichkeit, seine Weine online zu sortieren und zu archivieren. Man kann notieren, wann man welchen Wein erworben hat, welcher Tropfen wann und wie gemundet hat und behält so einen genauen Überblick über seinen Weinbestand. Die Registrierung ist kostenfrei und CellarTracker! ist mit fast 50.000 Usern bislang eindeutiger Markenführer.

Zahlreiche Weine, beinahe eine halbe Million, um genau zu sein, sind in der Datenbank bereits vorhanden, sodass man in der Regel nur den Wein eingeben und dann auf die hinterlegten Bilder und Daten zugreifen kann. Ist ein Wein noch nicht vorhanden, kann man ihn unkompliziert hinzufügen. Neben der Archivierung und Sortierung gibt es die Möglichkeit, die getrunkenen Weine zu bewerten, Bewertungen mit anderen Usern zu vergleichen und so vielleicht den einen oder anderen neuen Wein zu entdecken. Ein Forum ist ebenso dabei wie etliche Verköstigungsberichte.

Die bislang einzige deutschsprachige Alternative zu CellarTracker! ist im Dezember 2007 erschienen und daher noch sehr jung und nur wenigen Benutzern bekannt. Verkostet nennt sich das Pendant zum amerikanischen Portal. Auch Verkostet ist kostenfrei, folgt den selben Prinzipien wie CellarTracker! und wartet darauf, von zahlreichen deutschsprachigen Weinliebhabern erobert zu werden. Also schön reinklicken, registrieren und mitmischen! ;-)

Wer natürlich immer denselben Wein trinkt oder fünf Flaschen sein Eigen nennt, benötigt keine eigene Datenbank. Wer jedoch verschiedene Sorten probiert oder über einen großen Bestand verfügt, dem hilft die Datenbank, den Überblick zu behalten. So kann man auch nach Jahren noch genau nachprüfen, welcher Wein einem besonders gut oder besonders schlecht geschmeckt hat.

Tolle Sache, finde ich :-)


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Der amerikanische Wein-Held

Autor: Ariane
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Auf sowas kann wirklich nur ein Amerikaner kommen. Der Weinhändler Gary Vaynerchuk verkostet seit mehreren hundert Folgen täglich einen Wein- online, im Internet, in seinem Video-Blog. Und die ganze Welt kann ihm dabei zugucken.

Weinprobe kennt man bei uns dann doch anders... ©b d solis/Flickr

Nachdem wir ja nun schon die Online-Weinseminare kennen und wissen, wie gesund Wein ist und dass er immer beliebter bei den Deutschen wird, schauen wir heute mal über den “großen Teich”, ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das bislang nicht unbedingt für seine Liebe zu dem edlen Rebensaft bekannt war.

Gary Vaynerchuck ist sozusagen ein Pionier. An fünf Tagen in der Woche überträgt er mittels Videoblog Wein-Verkostungen, um den Nordamerikanern die Vielfalt und die besonderheiten der Weine näher zu bringen. Dabei beendet er jeden Beitrag mit den Worten “You, with a little bit of me, we’re changing the wine world”. An seine Art der “Weinprobe” muss man sich allerdings erst mal gewöhnen, denn sie ist doch etwas anders als die unsere. ;-)

Gary spricht schnell, feucht, leidenschaftlich (wie er auch selbst sagt -> “this is the internets most passioned wine-program”), manchmal ein wenig nervig mit seiner für einen Mann doch recht hohen Stimme. Aber seine Liebe zu den Weinen ist deutlich sichtbar, vor allem, wenn er zu teilweise ziemlich unterhaltsamen Vergleichen greift. Bei ihm ist der Wein “funky”, schmeckt wie ein “explodierender Donner am Gewitterhimmel” oder “wie ein nasser Hund auf einem Misthaufen”. Sein Schwenken ist eher ein wildes Schleudern, er inhaliert wie ein Drogensüchtiger - und isst wie ein Ferkel ;-) Er testet spezielle Weine für Vegetarier, Sportler, Steak-Liebhaber, er testet koschere Weine und probiert an einem Tag auch mal 140 verschiedene Sorten. Die Promis sind seine Freunde und er rauscht von Talkshow zu Talkshow, um Amerika für seine geliebten Weine zu begeistern.

Gary ist verrückt, aber liebenswert und auf jeden Fall verdammt unterhaltsam-klarer Fall für die Lieblingsblogs-Liste :-D

Hier gehts nun Zu Garys Videoblog, seiner Wein-Bibliothek .

Und hier zu meiner bislang liebsten Promi-Folge (wo sonst sieht man denn mal jemanden mit Erde, Tabak oder SOCKEN im Mund bei ner Weinprobe? ;) ) Gary und Conan bei einer sehr besonderen Weinprobe

Viel Spaß!


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Weinseminar im Internet

Autor: Ariane
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Viele Menschen trinken gerne Wein, aber nur die wenigsten können sich mit Fug und Recht als Weinkenner bezeichnen. Weinseminare und -verköstigungen verschaffen Abhilfe, doch für manchen sind sie zu kostspielig oder zu zeitintensiv. Doch zum Glück gibt es ja das Internet, auch für den Weinliebhaber.

Guter Wein ist ein Genuß ©bhollar/Flickr

Zugegeben, zum Praxis-Experten wird man durch so ein Online-Seminar nicht. Zumindest solange nicht, solange es noch kein Geschmacks-Internet gibt. Aber wenigstens die Theoriekenntnisse kann man erweitern und das hilft sicherlich bei der nächsten Weinauswahl oder im Smalltalk schonmal weiter. Schaden wird es jedenfalls in keinem Fall, wenn man lernt, die verschiedenen Rebsorten zu unterscheiden und den einzelnen Weinen zuzuordnen. Ebenso wenig wie das Wissen, welcher Wein zu asiatischen Speisen, zum süßen Dessert oder dem würzigen Braten passt, welche Temperatur der Wein haben sollte, wie man richtig dekantiert und und und….
Wer blamiert sich schließlich schon gern, wenn man als Gastgeber den falschen Wein serviert und den dann möglicherweise auch noch direkt aus dem Kühlschrank auf den Tisch?

Hier gehts zum Online-Weinseminar der Uni Trier. Und wenn Sie dann mit dem theoretischen teil fertig sind, muss natürlich auch der praktische Teil folgen: probieren, probieren, probieren! :-)

Selbstverständlich findet man auch so genügend Informationen und muss nicht zwingend ein Seminar besuchen. Wer sich lieber querbeet durch das Wein-Wissen durchliest und nicht gleich ein ganzes Buch zur Hand nehmen möchte, dem sei die Internetseite Wein-Wissen ans Herz gelegt. Am besten dann aber schon mal eine schöne Flasche Wein parat stellen, atmen lassen und einschenken, denn der Weindurst kommt ganz sicher.


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