Die Familie der Muskateller ist groß und zählt zu den ältesten bekannten Rebsorten. Leider genießt sie -zu Unrecht- oft kein großes Ansehen.
Eine bedeutende Rolle spielt die Muscat blanc à Petits Grains, die wichtigste Variante der Muskateller. Edelsüß umschreibt sie wohl noch am besten, einen trockenen Muscat findet man hingegen selten.
Eine Ausnahme ist der “Oh de Muscat” von Cathy und Philippe Sisqueille in Canet. Die Winzer in vierter Generation übernahmen das familiäre Weingut 1996 und und beflanzten mehr als ein Drittel ihrer 40 Hektar großen Rebfläche mit den Muskateller-Sorten Muscat d`Alexandrie und Petit Grain.
Die Weinterrassen bestehen aus Lehm mit großen Kieseln, zwischen denen sich die Wurzeln hindurchzwängen müssen, um in der Tiefe Nahrung und Wasser zu finden. Ein Garant für gehaltvolle Weine!
Der 2007er “Oh de Muscat” hat eine sehr helle Farbe, ist würzig, gradlinig und ausgewogen. Zunächst dominieren Aromen von Muskat und Zimt, dann Anis, Zitrusfrüchte, Papaya und Litschi, ergänzt durch den feinen Duft nach Rosen.
Der Wein ist ideal zu Meeresfrüchten oder einem Risotto, ist aber auch ein reiner Genußwein.
Mit einem Preis von 5,90€ alles andere als teuer und zu beziehen über das Weinhaus Groehl.
Elisabeth I. (1533–1603) schätzte Vanille. Zu ihrer Zeit war das Gewürz in England schwer zu bekommen, weil die Spanier das Monopol auf den Vanillehandel besaßen. Ihre Majestät bekam aber trotzdem Vanille unter den Gaumen - über Piraten, wird gemunkelt - und ab diesem Zeitpunkt mussten ihre Nahrungsmittel nach Vanille schmecken. Koste es, was es wolle! weiterlesen »
Uralt ist das Fest, das im Kanton Freiburg zwischen September und November an verschiedenen Orten als Chilbi gefeiert wird: La Bénichon.
Aus dem Namen des Volksfestes (bénir = segnen) lässt sich der tiefere Sinn ableiten:
der Dank für die reiche Ernte, über die der Segen gesprochen wird. weiterlesen »
Veuve Clicquot ist der beste europäische Champagner- finden zumindest die Schweizer Gourmets und kürten ihn jüngst zum Testsieger.
1772 gründet Philippe Clicquot einen Weinhandel unter der Marke Clicquot und damit begann die Geschichte eines der weltweit erfolgreichsten Champagnerhäuser. Weder durch Napoleon noch durch die Weltkriege wurde das Geschäft zerstört und schon Wilhelm Busch wusste um 1870:
„Wie lieb und luftig perlt die Blase/ Der Witwe Klicko in dem Glase!“
Fast jeder hat sie schon einmal gesehen, die grüne Flasche mit dem orangefarbenen Etikett.
Auf Empfängen und Galas wird fast immer diese Marke gereicht und wer einmal Veuve Cliquot gekostet hat, wird sich nur schwer mit minderwertigerem Schaumwein zufrieden geben können.
Um die 50,-€ kostet die Flasche- nicht unbedingt billig, aber jeden Cent wert. Und wer im Internet nachschaut, findet mit ein wenig Glück auch mal das Veuve-Cliquot-Superschnäppchen für 37,90€.
Na wenn das kein Angebot ist! ![]()
Gewaschen. Getrocknet. Geröstet. Gemahlen. Getrunken. Das ist Kaffee, des Deutschen liebstes Getränk. Und Deutschland ist ein Land der Coffeeholics. Denn der einzelne Bundesbürger konsumiert jährlich 153 Liter Kaffee. Aber der Kaffee muss nicht immer billig sein. Insbesondere die Gaumen der bekennenden Kaffeegenießer lassen sich nicht mit einem gemahlenen Kaffee unterem Preis- und Qualitätsniveau zufrieden stellen. Sie bevorzugen den wild wachsenden Kaffee, für den die Kaffeegourmets 100 Euro für das Kilo zahlen. Denn dieser Kaffee ist selten.
Der wild wachsende und somit naturbelassene Kaffee stammt aus den Wäldern Äthiopiens. Insbesondere die an den Kaffeesträuchern reifenden Kaffeekirschen sind begehrt, deren fruchtige und frische Aromen die Geschmacksknospen blühen lassen. „Waldkaffee ist (…) grundsätzlich sehr aromatisch und sehr voluminös, er ist ausgesprochen balanciert, fruchtig und körperreich, durchzogen von einer feinen Säure-Ader“, so Hans-Jürgen Langenbahn, der seinen Waldkaffee aus dem Sudan bezieht.
Der wilde Kaffee, präziser formuliert Waldkaffee, ist selten. Denn die Kaffeesträucher wachsen im Unterholz des Urwaldes, sodass nicht alle Kaffeekirschen geerntet werden können. Und das macht den Waldkaffee so erlesen. Der echte Waldkaffee erlaubt nur kleinste Ernteerträge, sodass sich hinter manchen ausgepriesenen Wildkaffees eben nicht der wild wachsende Kaffee verbirgt.
Der exotische Geschmack des wilden Kaffees entfaltet seine ganzen Aromen, wenn er in dem klassischen Filter aufgebrüht wird. Denn so können die Kaffeegourmets den wilden, ungewohnten Geschmack erleben.
Sehr schönes, mit Klaviermusik unterlegtes Video. So sieht wohl ein wahrer Gourmet aus. Naja, zumindest vom Tempo her ![]()
Zumindest wirkt diese Schnecke sehr gesund und zufrieden- das ist mal wirkliches SlowFood. Genuß und Hast, das geht eben einfach nicht zusammen.
SlowFood ist das Kontrastprogramm zu unserer Fastfood-Gesellschaft, in der alles immer schnell und billig sein muss. SlowFood ist für Genießer und solche, die es werden wollen.
“Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen.
Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt.
Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben.”
(Carlo Petrini, “Buono, pulito e giusto”)
Dieses Zitat prangt zu oberst auf der Vereinsseite der deutschen SlowFood e.V.
Bei SlowFood handelt es sich um “weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.” So entnimmt man es zumindest der Website. Der Verein sieht sich als eine “non-profit”-Organisation und als ein weltweites Netzwerk.
Verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen, Landwirtschaft und Viehzucht steht dabei genauso im Vordergrund wie FairTrade und die Qualität der Nahrungsmittel und deren GENUß.
Bei SlowFood erhält man allerlei wissenswerte Informationen, ein Manifest, Rezepte und vieles vieles mehr. Auch gibt es die “Arche des Geschmacks”, wo es darum geht, jene Lebensmittel und Tierarten zu retten, also zum Beispiel unpopuläre Gemüse, die vom Aussterben auf der Speiseliste bedroht sind.
Es gibt ein eigenes SlowFood-TV, einen Marktplatz zum Kaufen oder Verkaufen und einen eigenen SlowFood-Shop.
Die Mitgliedschaft gibt es bereits ab 75,-Euro/ Jahr und für junge Leute unter 26 Jahren sogar ab 30,-Euro!
Wer auf Balkonien grillt, muss wohl oder übel auf den Elektro-Grill zurückgreifen. Aber alle anderen sollten bei der Auswahl der Holzkohle für den Grill Obacht geben!
Denn erst die richtige Grillkohle gibt dem Gegrillten das perfekte Aroma. Je hochwertiger die Kohle, umso exquisiter das Essen- eigentlich ganz einfach
Für Whisky-Fans gibt es beispielsweise nun die Jack Daniels-Grillchips. Hergestellt werden die Wood Chips, zu gut deutsch “Räucherchips” aus original Jack Daniels Whiskyfässern, in denen jahrelang das edle Getränk gereift ist. Das verleiht diesen Grillchips auch das besondere, rauchige Aroma und den Steaks einen Hauch Jack Daniels. Und das Beste: auch Elektro-Griller können diese Grill-Chips verwenden!
Einfach 30 Minuten im Wasser des Grills einlegen und los gehts. Na wenn das mal nicht gute Neuigkeiten sind! Auch für traditionelle Grillkohle-Freunde gibt es das Whisky-Aroma von Jack Daniels als Smoking Pellets.
Außerdem gibt es neben Apfel-, Kokos- und Orangen-Grillkohle auch spezielle Aroma-Kohle für Schweinefleisch oder Geflügel oder auch Grill-Pellets aus Weinfässern verschiedener Sorten, zum Beispiel aus Cabernet Sauvignon oder Merlot. Einfach mal auf http://www.barbecue-point.at/ surfen und schauen, was es alles so gibt.
Langweilig Grillen war gestern!
Gewürze sind elementar wichtig für eine gehobene Küche und einen außergewöhnlichen Geschmack.
Doch leider glaubt der Durchschnitts-Hobbykoch immer noch, dass es außer Basilikum, Paprika, Salz und Pfeffer kaum etwas gibt. Safran ist meistens nur ein Begriff aus einem Kinderlied und spätestens bei Sumach fliegen nur noch Fragezeichen über den Köpfen herum.
Gernot Katzer möchte dem Abhilfe verschaffen und hat daher seine Internetseite “Gernot Katzers Gewürzseiten”
ins Leben gerufen. Hier bekommt man nicht nur einen Überblick über die in Europa verwendeten Gewürze, sondern erfährt auch noch allerhand über ihre chemische Zusammensetzung, ihre botanische und geographische Herkunft und ihre Verwendung. Weiterführende Links verweisen auf themenverwandte Literatur und Bezugsquellen.
Eine tolle Seite für alle, die das Außergewöhnliche schätzen!
Bisher gab es Korken oder Drehverschlüsse. Die einen konnten zerbröseln, der andere wirkte einfach nur billig. Nun kommt eine Alternative zu beidem auf den Markt.
Muffiger Weingeschmack durch den Korken oder das Billig-Image beim Schraubverschluss gehören vielleicht schon bald der Vergangenheit an, so berichtete die Nachrichtenagentur dpa in dieser Woche.
Einige Winzer im fränkischen Nordheim am Main bei Würzburg setzen auf ein neuartiges System, bei dem das Gewinde auf der Innenseite des Flaschenverschlusses liegt. Noch in diesem Jahr sollen bis zu 800 000 Bocksbeutel, aber auch klassische Flaschen mit dem neuen Verschluss ausgestattet werden, informierte die Winzergenossenschaft DIVINO. Ziel sei es, im kommenden Jahr etwa ein Drittel der rund drei Millionen Weinflaschen der Winzergenossenschaft mit dem neuen Verschluss zu versehen. Mehr als 100 000 Euro seien für die notwendige Maschine aus Frankreich investiert worden.
Die Flasche mit dem neuen Verschluss muss nach wie vor wie bei herkömmlichen Flaschen aufgedreht werden, da die Gewinderillen aber innen liegen, sei die Aluminium-Kapsel nicht als Schraubverschluss erkennbar. Die Außenseiten seien glatt und könnten je nach Vorstellung des Winzers bedruckt werden.
Auf den klassischen Korken müssen Weinliebhaber aber nicht gänzlich verzichten. “Der Korken hat seine Berechtigung beispielsweise bei großen Rotweinen, die durch den luftdurchlässigen Korken noch in der Flasche reifen”, ließ der Winzerverband vermelden.
Die deutschen Weinbauern streiten sich seit Jahren über das richtige Verschlusssystem. Um den Naturkorken hatte es immer wieder Diskussionen gegeben, weil fehlerhafte Korken den Geschmack beeinträchtigen. Als Alternative verwendeten viele Winzer deshalb den Glasstopfen, der eine Weinflasche aber um 30 bis 40 Cent verteuert. Und Drehverschlüssen traue der Verbrauche nun einmal grundsätzlich nicht, denn dahinter verberge sich nach landläufiger Meinung ein ungenießbarer Billig-Wein.