Geschmacksknospen

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Archiv: Allgemein

Datenbank für Weinliebhaber

Autor: Ariane
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Für Weinfreunde und Sammler besonderer Weinflaschen gibt es im Internet wunderbare Tools. Neben solchen virtuellen Dingen wie Weinseminaren oder Weinproben gibt es auch Datenbank, um die Weinsortierung zu erleichtern.

Wein ist was für Liebhaber ©acme/Flickr

Marktführer unter den Wein-Datenbanken ist derzeit die englischsprachige Website CellarTracker!. Diese Seite bietet die Möglichkeit, seine Weine online zu sortieren und zu archivieren. Man kann notieren, wann man welchen Wein erworben hat, welcher Tropfen wann und wie gemundet hat und behält so einen genauen Überblick über seinen Weinbestand. Die Registrierung ist kostenfrei und CellarTracker! ist mit fast 50.000 Usern bislang eindeutiger Markenführer.

Zahlreiche Weine, beinahe eine halbe Million, um genau zu sein, sind in der Datenbank bereits vorhanden, sodass man in der Regel nur den Wein eingeben und dann auf die hinterlegten Bilder und Daten zugreifen kann. Ist ein Wein noch nicht vorhanden, kann man ihn unkompliziert hinzufügen. Neben der Archivierung und Sortierung gibt es die Möglichkeit, die getrunkenen Weine zu bewerten, Bewertungen mit anderen Usern zu vergleichen und so vielleicht den einen oder anderen neuen Wein zu entdecken. Ein Forum ist ebenso dabei wie etliche Verköstigungsberichte.

Die bislang einzige deutschsprachige Alternative zu CellarTracker! ist im Dezember 2007 erschienen und daher noch sehr jung und nur wenigen Benutzern bekannt. Verkostet nennt sich das Pendant zum amerikanischen Portal. Auch Verkostet ist kostenfrei, folgt den selben Prinzipien wie CellarTracker! und wartet darauf, von zahlreichen deutschsprachigen Weinliebhabern erobert zu werden. Also schön reinklicken, registrieren und mitmischen! ;-)

Wer natürlich immer denselben Wein trinkt oder fünf Flaschen sein Eigen nennt, benötigt keine eigene Datenbank. Wer jedoch verschiedene Sorten probiert oder über einen großen Bestand verfügt, dem hilft die Datenbank, den Überblick zu behalten. So kann man auch nach Jahren noch genau nachprüfen, welcher Wein einem besonders gut oder besonders schlecht geschmeckt hat.

Tolle Sache, finde ich :-)


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Der amerikanische Wein-Held

Autor: Ariane
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Auf sowas kann wirklich nur ein Amerikaner kommen. Der Weinhändler Gary Vaynerchuk verkostet seit mehreren hundert Folgen täglich einen Wein- online, im Internet, in seinem Video-Blog. Und die ganze Welt kann ihm dabei zugucken.

Weinprobe kennt man bei uns dann doch anders... ©b d solis/Flickr

Nachdem wir ja nun schon die Online-Weinseminare kennen und wissen, wie gesund Wein ist und dass er immer beliebter bei den Deutschen wird, schauen wir heute mal über den “großen Teich”, ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das bislang nicht unbedingt für seine Liebe zu dem edlen Rebensaft bekannt war.

Gary Vaynerchuck ist sozusagen ein Pionier. An fünf Tagen in der Woche überträgt er mittels Videoblog Wein-Verkostungen, um den Nordamerikanern die Vielfalt und die besonderheiten der Weine näher zu bringen. Dabei beendet er jeden Beitrag mit den Worten “You, with a little bit of me, we’re changing the wine world”. An seine Art der “Weinprobe” muss man sich allerdings erst mal gewöhnen, denn sie ist doch etwas anders als die unsere. ;-)

Gary spricht schnell, feucht, leidenschaftlich (wie er auch selbst sagt -> “this is the internets most passioned wine-program”), manchmal ein wenig nervig mit seiner für einen Mann doch recht hohen Stimme. Aber seine Liebe zu den Weinen ist deutlich sichtbar, vor allem, wenn er zu teilweise ziemlich unterhaltsamen Vergleichen greift. Bei ihm ist der Wein “funky”, schmeckt wie ein “explodierender Donner am Gewitterhimmel” oder “wie ein nasser Hund auf einem Misthaufen”. Sein Schwenken ist eher ein wildes Schleudern, er inhaliert wie ein Drogensüchtiger - und isst wie ein Ferkel ;-) Er testet spezielle Weine für Vegetarier, Sportler, Steak-Liebhaber, er testet koschere Weine und probiert an einem Tag auch mal 140 verschiedene Sorten. Die Promis sind seine Freunde und er rauscht von Talkshow zu Talkshow, um Amerika für seine geliebten Weine zu begeistern.

Gary ist verrückt, aber liebenswert und auf jeden Fall verdammt unterhaltsam-klarer Fall für die Lieblingsblogs-Liste :-D

Hier gehts nun Zu Garys Videoblog, seiner Wein-Bibliothek .

Und hier zu meiner bislang liebsten Promi-Folge (wo sonst sieht man denn mal jemanden mit Erde, Tabak oder SOCKEN im Mund bei ner Weinprobe? ;) ) Gary und Conan bei einer sehr besonderen Weinprobe

Viel Spaß!


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Zum Nachtisch Mord

Autor: Ariane
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Wer sich nach einem gelungenen Mahl gern mit einem guten Trunk zurücklehnt und zu spannender Lektüre greift, für den habe ich heute einen kulinarisch-literarischen Buchtipp: “„Gefüllte Siebenschläfer. Ein Carozzi-Krimi“” von Christoph Wagner.

Gefüllte Siebenschläfer von Christoph Wagner ©Haymon Verlag

Speisen sollte man wirklich, bevor man zu diesem Krimi greift, denn die zahlreichen, liebevoll aufbereiteten Rezepte könnten unter Umständen den Appetit eines ungesättigten Lesers über die Maße anregen ;)

Der Autor Christoph Wagner ist in seiner Heimat Österreich kein Unbekannter. Dort veröffentlichte er bereits mehrere Kochbücher und zahlreiche Restaurantkritiken. Dies hier ist nun sein zweiter Roman um den Archäologen und Genießer Mario Carozzi. Zugegeben, die eigentliche Krimi-Handlung ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, um beim Kochjargon zu bleiben, aber dies wird allemal wettgemacht von den liebevoll recherchierten, traditionellen norditalienischen Gerichten, mit denen das Buch gespickt ist. Dazu einen schönen italienischen Wein und der Abend ist gerettet.
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Weinseminar im Internet

Autor: Ariane
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Viele Menschen trinken gerne Wein, aber nur die wenigsten können sich mit Fug und Recht als Weinkenner bezeichnen. Weinseminare und -verköstigungen verschaffen Abhilfe, doch für manchen sind sie zu kostspielig oder zu zeitintensiv. Doch zum Glück gibt es ja das Internet, auch für den Weinliebhaber.

Guter Wein ist ein Genuß ©bhollar/Flickr

Zugegeben, zum Praxis-Experten wird man durch so ein Online-Seminar nicht. Zumindest solange nicht, solange es noch kein Geschmacks-Internet gibt. Aber wenigstens die Theoriekenntnisse kann man erweitern und das hilft sicherlich bei der nächsten Weinauswahl oder im Smalltalk schonmal weiter. Schaden wird es jedenfalls in keinem Fall, wenn man lernt, die verschiedenen Rebsorten zu unterscheiden und den einzelnen Weinen zuzuordnen. Ebenso wenig wie das Wissen, welcher Wein zu asiatischen Speisen, zum süßen Dessert oder dem würzigen Braten passt, welche Temperatur der Wein haben sollte, wie man richtig dekantiert und und und….
Wer blamiert sich schließlich schon gern, wenn man als Gastgeber den falschen Wein serviert und den dann möglicherweise auch noch direkt aus dem Kühlschrank auf den Tisch?

Hier gehts zum Online-Weinseminar der Uni Trier. Und wenn Sie dann mit dem theoretischen teil fertig sind, muss natürlich auch der praktische Teil folgen: probieren, probieren, probieren! :-)

Selbstverständlich findet man auch so genügend Informationen und muss nicht zwingend ein Seminar besuchen. Wer sich lieber querbeet durch das Wein-Wissen durchliest und nicht gleich ein ganzes Buch zur Hand nehmen möchte, dem sei die Internetseite Wein-Wissen ans Herz gelegt. Am besten dann aber schon mal eine schöne Flasche Wein parat stellen, atmen lassen und einschenken, denn der Weindurst kommt ganz sicher.


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Wein ist gesund und macht schön

Autor: Ariane
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Die Geschichte des Weins ist eine alte Geschichte. Über mehr als 8000 Jahre lässt sie sich zurückverfolgen und schon immer spielte der edle Tropfen eine wichtige Rolle in Alltag und Religion. Nicht ganz ohne Grund, weiss man doch heute, dass Wein, in Maßen genossen, versteht sich, gesund hält und schön macht.

Gut ausgereifte Weintrauben sind die Grundlage eines guten Weins ©farlane/Flickr

“Wein” ist ein klassisches Wanderwort. Das bedeutet, dass sich aus einem ursprünglichen Wort viele sich ähnelnde Bezeichnungen für den Rebensaft gebildet und weltweit verbreitet haben.

Im arabischen “wayn”, griechisch “οἶνος” georgisch “gwino”, althochdeutsch “wîn” oder “winam”, französisch “vin” oder englisch “wine” - die Ähnlichkeiten sind auf den ersten Blick erkennbar, auch wenn man heute kaum noch nachvollziehen kann, woher der ursprüngliche Begriff stammt. Allgemein gehen die Vermutungen dahin, dass es sich um einen persischen Begriff gehandelt haben muss, wurde doch der erste Wein im antiken Persien angebaut.
Insbesondere die europäischen Bezeichnungen sind alle dem lateinischen Wort “vinum” entlehnt. Erklärt wird dies ganz einfach durch die Tatsache, dass sowohl Germanen als auch Kelten erstmals über die Römer in größerem Umfang mit Wein in Berührung kamen und somit den lateinischen Begriff übernahmen. Über spätere Handelsbeziehungen gelangte der Begriff des Weins von den Germanen bis zu den Slawen.
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Die Deutschen lieben Wein

Autor: Ariane
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Neuer Höchststand im deutschen Weinkonsum: Die Branche freuts, aber vor allem die deutschen Weinbauern, die ein deutliches Umsatzplus verzeichnen können.


Die Deutschen trinken gerne ein Gläschen Wein ©delgaudm/Flickr

Der Weinkonsum in Deutschland hat im vergangenen Jahr mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 21 Litern einen neuen Höchststand erreicht. Rechnet man Schaumwein hinzu, beträgt der Verbrauch pro Person sogar über 24 Liter.
Das besagt zumindest die Bilanz des Deutschen Weininstituts (DWI). Demnach wurden in Deutschland von August 2006 bis Juli 2007 insgesamt 16,9 Millionen Hektoliter Wein verkauft. Auf den Pro-Kopf-Verbrauch umgerechnet bedeutet dies ein Plus von einem halben Liter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Etwa 20 Prozent des Weinkonsums entfällt auf die Gastronomie, während die restlichen 80 Prozent in den heimischen vier Wänden genossen werden.

Die Tendenz geht auch vermehrt zu deutschen Weinen, so die Statistik.
Demnach bevorzugen rund 46 Prozent der Deutschen einen Wein aus eigenen Landen, während Sorten aus Spanien und Portugal immer seltener konsumiert werden. Exotische Sorten aus Südafrika, Chile und Australien sind hingegen bei den Käufern so beliebt, dass sich die Umsätze teilweise verdreifachten.
Umgekehrt steigt im Ausland der Absatz der deutschen Weinsorten stetig an.

Schon seit zehn Jahren steigt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland ununterbrochen an, statistisch gesehen um 2,5 Liter pro Person. Mit diesem Nachfragevolumen befindet sich Deutschland nun mehr auf Platz vier der Wein konsumierenden Länder der Welt. Unangefochten auf Platz eins befindet sich nach wie vor Frankreich mit einem Verkauf von rund 33 Millionen Hektolitern.

Ebenfalls auf dem Vormarsch sind Weinverköstigungen, Weinseminare oder auch interaktive Weinlehrgänge. Man will eben wissen, was man so gerne trinkt.


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