Ein lilafarbenes Geheimnis und der perfekte Begleiter zu den ,,Roast Potatoes“!
Schon gewusst? Bis zum 17. Jahrhundert war die Karotte violett oder weißlich-gelb. Die orangefarbene Variante wurde in den Niederlanden gezüchtet um den Farben der königlichen Familie zu entsprechen. Heute ist die Karotte in einer bunten Vielfalt zu finden – orange, gelb, weiß, golden und eben violett!
Aber manche Dinge haben sie alle gemeinsam:
Es ist bemerkenswert das, obwohl die Kartoffel erst seit circa 400 Jahren in Europa heimisch ist, viele sie fast jeden Tag ihres Lebens essen – gestampft, geröstet, gekocht oder gar als Pommes oder Chips. Es gibt hunderte verschiedene Kartoffelarten – groß, klein, weiß, lila, gelb – und genauso viele leckere Wege die Kartoffel zuzubereiten.
In einer typisch englischen Großfamilie gehört zum sonntäglichen ,,Roast Dinner“ auch die ,,Roast Potato“ und genau dieses England bringen wir heute in unsere Küche.
Zutaten für geröstete Kartoffelwürfel mit Rosmarin für 4 Personen:
Zubereitung:
Die Kartoffel mag es im Ofen knackig heiß, diesen also auf 220°C vorheizen. weiterlesen »
Baiser ist ein köstlicher, einfacher Geheimtipp, der Hingucker auf jeder Party und perfekt für den schmalen Geldbeutel – denn alles was man braucht ist steif geschlagenes Eiweiß und Zucker. Baiser (franz. baiser = Kuss) selber zu machen kann eine knifflige, verzwickte Angelegenheit werden, folgende Tipps jedoch garantieren den Erfolg des süßen Vergnügens.
1. Trotz der enormen Beliebtheit des französischen Kusses gibt es viele natürliche Feinde des chiacchiera (ital.), derer man sich unbedingt bewusst sein muss. Die gefährlichsten sind NASSE und FETTIGE Küchenutensilien, sowie EIGELB. Den Küchengeräten am besten vorher ein kochend heißes Vollbad geben. Beim Trennen der Eier penibel darauf achten, dass sich kein Eigelb dazwischen schummelt.
2. Der beste Freund des Eischnees ist der Streuzucker. Achtung Klümpchengefahr! Dem Zucker am besten vorher die Wanderung durch ein Sieb erlauben. Finger weg von Kristall- oder braunem Zucker! Jegliche Verkupplungsversuche dieser Art würden kläglich in einem in sich zusammen fallendem Desaster enden.
3. In der Schüssel wartet das Eiweiß darauf kräftig durch geschüttelt zu werden und Sie
wissen nicht mehr wie viele Eier sie getrennt haben? weiterlesen »
Wenn man ein Grill-Steak zubereitet hat man die Wahl: Entweder man brät es schuhsohlenzäh durch oder man lässt es nur so kurz auf dem Feuer, dass es innen noch schön blutig ist.
Wie aber bereitet man eigentlich ein perfektes Grillen vor?
Zunächst einmal brauchen Sie folgende Ausrüstung:
Beim Grillen sollten Sie folgendes beachten:
Das Steak sollte schon einige Zeit bei Raumtemperatur gelegen haben. Schneiden Sie auf keinen Fall die Fettstreifen ab, denn diese machen ja erst das Steak schön saftig!
Erst wenn der Grill richtig heiß ist, legen Sie das Fleisch darauf. Sie können selbstverständlich einen Gasgrill benutzen, aber wahre Kenner und Puristen schwören auf den klassischen Holzkohlegrill. Das macht sich einfach im besseren Geschmack bemerkbar. Wenn die Holzkohle richtig durchgeglüht, d.h. grau ist, hat sie die ideale Temperatur erreicht.
Würzen Sie das Steak von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer und grillen Sie das gute Stück von jeder Seite zwischen drei und fünf Minuten, je nach dem ob sie es rare oder medium haben wollen.
Fertig!
Guten Appetit!
Die Restaurants, die an die Hyatt Hotels angeschlossen sind, haben allesamt ein Niveau der Spitzenklasse und sind daher gute Adressen für Feinschmecker.
Nun gibt es den Hyatt Gourmet Club und der bringt seinen Mitgliedern eine Menge Vorteile: Preisvergünstigungen beim Essen in den hoteleigenen Restaurants, Übernachtungsgutscheine oder unvergessliche Exklusivveranstaltungen, um nur einige zu nennen.
In Deutschland gibt es derzeit vier Hyatt-Hotels, nämlich in Hamburg (Park Hyatt), Berlin (Grand Hyatt), Mainz (Hyatt Regency) und Köln (Hyatt Regency).
Wer derzeit eine Mitgliedschaft abschließt, erhält konkret folgendes:
- 12 kostenlose Essen
- 1 kostenlose Übernachtung im Mitgliedshotel
- 5 Gutscheine für exklusive Zimmerrraten in den Hyatt Hotels in Deutschland und Warschau
- 1 Gutschein für eine Flasche Champagner
- Exklusive Veranstaltungen oder Kochkurse mit dem Küchenchef
- Attraktive Vorteile in den Hyatt Hotels außerhalb von Deutschland
Der Preis für die Mitgliedschaft beträgt derzeit 235,00 Euro im Jahr.
Unter www.gourmetclub.de erhält man nicht nur weitere Infos zur Mitgliedschaft und findet das Antragsformular, sondern bekommt auch alle exklusiven Veranstaltungen der nächsten Zeit präsentiert. Und die können sich sehen lassen!
Immer ein Genuss, frisches Lammfleisch. Richtig zubereitet, mitunter eine echte Delikatesse für verwöhnte Gaumen, oder welche, die es werden wollen.
Das wohl bekannteste Lammfleisch ist das “Pré Salé”, welches in den salzigen Wiesen an der französischen Atlantikküste steht diese abweidet. Somit bekommt das Fleisch seinen besonderen Geschmack nach feinen Kräutern.
Doch auch das norddeutsche Deichlamm und das Lamm der Schwäbischen Alb stehen für absolut hohe Qualität mit Siegel.
Zutaten für 6 Personen:
2 kg Lammrücken (am besten beim Metzger vorbestellen, denn frisch schmeckt es am zartesten)
3 EL feines Olivenöl
2 Tassen Semmelbrösel
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 EL Rosmarinnadeln
2 EL Thymianblättchen
1 Bund Basilikum, fein gehackt
Salz, Pfeffer
Den Backofen auf 200 ° vorheizen und dann eine Paste aus Öl, Semmelbröseln, Knoblauch und Kräutern zubereiten und diese üppig mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Europäer stellen sich ja gern als Feinschmecker dar. Eine neue Studie hat nun jedoch ergeben, dass Afrikaner einen viel feineren Geschmackssinn haben.
Dies haben Wissenschaftler der Philadelphia University in einer breit angelegten Studie festgestellt. Schuld daran sind, wie sollte es auch anders sein, die Gene.
Vor allem der Sinn für bittere Geschmacksrichtungen ist bei afrikanischen Völkern erheblich feiner ausgestattet. Der Geschmacksrezeptor ist einfach sensibler, wie man an einigen Studiengruppen in Kenia und Kamerun feststellen konnte.
Die Forscher vermuten, dass der genetische Unterschied evolutionsbedingt ist und in früheren Zeiten -aber natürlich auch heute noch- dazu diente, gute von schlechten verfügbaren Nahrungsmitteln zu unterscheiden:
“Wer einen besseren Geschmackssinn hat, kann auch leichter die besten Nahrungsmittel ermitteln.” 2005 hatten deutsche Forscher entdeckt, dass der Bittergeschmack von Menschen, der sich in der Steinzeit entwickelt hat, einen evolutionären Vorteil bedeutet. Da zahlreiche giftige Nahrungsmittel bitter schmecken, bedeutet ein gut ausgeprägter Geschmackssinn schlicht Überleben.
Dass der Geschmackssinn für Bitterstoffe südlich der Sahara besser ausgeprägt ist als der von den meisten Europäern, hat vermutlich seine Ursache darin, dass zwischen beiden Volksgruppen kein starker Gen-Austausch stattgefunden hat. Die Erkenntnisse erklären nun auch, warum afrikanische Rezepte für den europäischen Gaumen oft ungewöhnlich schmecken.
Wer gerne Mürbeteig-Kuchen isst, für den ist dieses Rezept perfekt!
Ob als Kuchen zum Kaffee oder als Dessert nach dem Sonntagsbraten, diese Tarte ist was ganz besonderes und vor allem eins- besonders lecker!
Für den Mürbeteig:
250 g Mehl
1/4 TL Salz
2 EL Zucker
125 g Butter, kalt in Stücken
1 Ei, verklopft
2 EL Rahm
Füllung:
200 g Mascarpone
90 g Crème fraîche
2 Eier, verklopft
2 EL Zucker
3 EL Amaretto
1 Spritzer Bittermandelaroma
50 g gemahlene Mandeln
4 Pfirische, entsteint und in Spalten geschnitten
Streusel:
45 g Mehl
45 g kalte Butter in Stücken
45 g Zucker
45 g Mandelblättchen
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung des Mürbeteigs: Das Mehl, das Salz und den Zucker in einer Schüssel mischen, Butter dazu geben und zu einer gleichmäßig krümeligen Masse verkneten. Das Ei und den Rahm gut verrühren, zur Masse geben und rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen. Nicht kneten! Das ganze dann zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.
Zubereitung der Füllung: Die Mascarpone und das Crème fraîche gut verrühren. Restliche Zutaten und das Bittermandelaroma dazu geben und gut verrühren.
Die Streusel: Alle Zutaten zu einer krümeligen Masse verkneten.
Den fertigen Teig mit etwas Mehl auf einer sauberen Flächeausrollen, in die Form legen und eine Viertelstunde kühl stellen.
Den Teigboden mit einer Gabel einige Male einstechen, dann die gemahlenen Mandeln und die Füllung darauf verteilen.
Pfirsichspalten auf der Füllung verteilen und die Streusel über die Tarte streuen.
Der Kuchen wird für etwa 35 Minuten bei 220 Grad im vorgeheizten Backofen gebacken.
Danach den Kuchen etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.
Was geschieht eigentlich beim Kochen? Wie reagieren die Zutaten auf verschiedene Zubereitungsweisen, was ist Geschmack und wie schmeckt was denn nun genau?
Mit all solchen Fragen beschäftigt sich die Molekularküche und die liegt voll im Trend.
Während früher einfach nur gekocht wurde, wird heute auch gerne mal hinterfragt, wenn nicht gar geforscht.
Die Molekularküche befasst sich also, wissenschaftlich ausgedrückt, mit den biochemischen und physikalisch-chemischen Prozessen beim Kochen, der Zubereitung und beim genuss der Speisen.
Neue Stoffe, Texturen und Methoden entstehen so auf diese Weise, wie beispielsweise das Garen bei 200 Grad MINUS in flüssigem Stickstoff oder das perfektionieren des Gemüses im Vakuum. weiterlesen »
“Töltött kacsa” heißt dieses Gericht auf ungarisch und ist genau das richtige für die Feiertage.
Zutaten für 4 Personen:
1 Ente (ca. 1.8 kg)
500 g Edelkastanien
1 Tasse Bouillon
3 Eier
Salz
edelsüsser Paprika
1/2 Tasse geriebener Zwieback
Orangen- und Zitronenschale
Orangensaft
Zubereitung:
Die Ente waschen, abtrocknen, innen und aussen salzen.
Die Edelkastanien einkerben, im Backofen rösten, schälen, in Salzwasser kochen und zu Mus zerdrücken oder mit etwas Bouillon im Mixer pürieren.
Mit Eiern, Salz, Paprika, Zwiebackbröseln und etwas abgeriebener Orangen- und Zitronenschale verrühren.
Die Ente dann mit der so entstandenen Masse befüllen und danach zunähen und in heißem Fett auf beiden Seiten 5 Minuten kräftig anbraten.
Etwas Wasser angießen und die Ente so etwa 90 Minuten im Ofen schmoren lassen. Dabei regelmäßig die Ente mit dem entstandenen Bratsud übergießen, damit das Fleisch nicht austrocknet.
Nach der Garzeit die Ente aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Nicht vergessen, vor dem Servieren den Faden zu ziehen! Den Bratfonds loskochen und mit etwas Orangensaft abschmecken; gegebenenfalls je nach Geschmack mit etwas Soßenbinder andicken.