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Aachener Printen - Lebkuchen mit Tradition

Autor: Ariane
abgelegt in: Rezepte

Aachener Printen sind nicht nur in der Vorweihnachtszeit ein Hit. Auch für Fleischgerichte werden sie gern zum verfeinern verwendet. Der leckere Lebkuchen verdankt seinem Namen der Stadt Aachen, in dem er angeblich auch seinen Ursprung hat. Der Name „Aachener Printe“ ist zudem von der EU als Herkunftsbezeichnung geschützt worden.

Aachener Printen stammen wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert, genauer aus Belgien. Denn in dem Ort Dinant kennt man diese „Gebildbrote“ schon seit vielen hundert Jahren. Vermutlich gelangte sie damals als Mitbringsel nach Aachen, wo man dann die ersten eigenen Printenformen herstellte. Die süße Sünde setzte sich im Laufe der Jahre durch.

Aachener Printen©flickr/acme

Aachener Printen sind ein Traditionsgebäck

So wurde die deutsche Gingerbread Variante zunächst von Apothekern verkauft, da man den Printen eine heilende Wirkung nachsagte. Heute erfreut man sich besonders in der Weihnachtszeit dieser süßen Köstlichkeit. Im Unterschied zu Nürnberger Lebkuchen werden Aachener Printen mit dem  Sirup aus der Zuckerrübe gesüsst und nicht mit Honig. Dadurch dass man zur Printenherstellung Rübenzucker verwendet wird der Teig etwas zäher und der Geschmack eine Nuance herber, so dass man Aachener Printen auch zum verfeinern von zum Beispiel Sauerbraten verwendet. Falls Ihr generell mit dem Gedanken spielt im Winter nach Aachen zu fahren, könnt Ihr hier noch mehr Nützliches rund um die Stadt erfahren.

Lebkuchen aus Aachen

Ein exaktes Rezept für die Printenzubereitung gibt es leider nicht, da die Gewürzmischung ein Geheimniss der Aachener Hersteller bleibt. Doch unter anderem bestehen die Printen aus Zimt, Anis, Nelken sowie Kardamon, Piment, Koriander, Ingwer und Orangeat. Die Achener Printen zeigen sich heut weitaus vielfältiger als noch vor 100 Jahren. So kann man heute bei der Weihnachts-Nascherei wählen zwischen:

- Naturprinten (auch Kräuterprinten genannt)
- Printen mit Schokoladenüberzug
- Printen mit Mandeln oder Nüssen
- Prinzessprinten (mit Zuckerglasur)
- Weichprinten (mit Saft oder Marzipan)

Diese besondere Art des Aachener Lebkuchens kann man natürlich auch bestens verschenken oder als Adventsgebäck reichen. Wissenswertes über die neusten Keksdosen, in denen die Printen Platz finden, kann man  auf dieser Seite nachlesen.


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  1. schnukkelu schreibt:

    Leider sind das auf dem Foto KEINE Printen, sondern Lebkuchen.

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