Auf Sylt gibt es ja so manch ein Lokal für Feinschmecker. Das Bodendorf`s gehört definitiv auch zu den Lokalen, die man getrost als Gourmetrestaurant bezeichnen kann.
Das Gourmetrestaurant Bodendorf`s befindet sich im Landhaus Stricker, ganz im Osten auf der Insel Sylt. Das Landhaus Stricker ist ein Wohlfühlort für alle, die es etwas exquisiter mögen: Komfort vom Feinsten, ein Luxus-Spa und eben das Restaurant Bodendorf`s.
Patron und Küchenchef ist Holger Bodendorf, ein passionierter Motorradfahrer, der auch in der Küche mit viel Temperament zur Sache geht (und ganz nebenbei auch Mitorganisator des Gourmet-Festivals Sylt ist).
Mediterrane Köstlichkeiten werden im schönen Ambiente des Restaurants serviert: Lammrücken im Thymian-Bisquitmantel mit Auberginencrème, Zucchini-Gremolata und Vadouvanjus; Lauwarme Tarte vom marinierten Yellow Fin Thuna mit Safranfenchel, Bouillabaisse-Vinaigrette und gehobeltem Parmesan oder Soufflierter Bananen-Erdnussflan mit Banyulsreduktion, Krokant von Fleur de Sel und Kalamansi-Vanillesorbet.
Hauptspeisen gibt es ab 29 Euro, ein Menü mit vier bis sechs Gängen beginnt bei 94 Euro aufwärts.
Die Weinkarte sucht ebenfalls ihres Gleichen: über 950 Positionen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Übersee sind darauf enthalten.
Einen Stern vom Guide Michelin und 18 von 20 Gault Millau Punkten hat das Lokal inne und das kann sich durchaus sehen lassen.
Bodendorf’s im Landhaus Stricker
Boy-Nielsen-Str. 10
25980 Rantum
Tel.: 04651- 88 99 0
Fax: 04651- 88 99 49 9
info@landhaus-stricker.de
www.landhaus-stricker.de
Der Verband der Köche Österreichs zeichnet jedes Jahr einen österreichischen Koch aus, der im Ausland arbeitet und so die österreichische Kochkunst bekannt macht.
Im vergangenen Jahr war Sarah Wiener die Preisträgerin, in diesem Jahr nun ist es Starkoch Eckart Witzigmann, der die Goldene Cloche erhält.
Eine Cloche ist die Abdeckhaube, die in Gourmet-Kreisen verwendet wird, um die Speisen abzudecken und bekanntlich verbirgt sich unter der Cloche so manche Köstlichkeit.
Eckart Witzigmann absolvierte von 1957 bis 1960 seine Ausbildung zum Koch und machte dann Station bei vielen weltberühmten Köchen, um von ihnen zu lernen. Unter anderem war er Schüler von Roger Verge und auch von Paul Bocuse. Sein Aufstieg in der deutschen Spitzengastronomie begann ab 1971, als er Chefkoch des berühmten Münchner Restaurants Tantris wurde. 1979 erhielt er als erster deutschsprachiger Koch ganze drei Sterne des Guide Michelin für sein Münchner Restaurant Aubergine, das er 1978 eröffnet hatte. Er war überhaupt erst der dritte nicht-französische Koch, dem diese Ehre zuteil wurde.
1993 verlor Witzigmann aufgrund einer Kokain-Affäre seine Restaurant-Konzession. Dennoch wurde er nur ein Jahr darauf vom Gault-Millau zum “Koch des Jahrhunderts” ernannt. Außer ihm tragen weltweit nur drei weitere Köche diese Auszeichnung, nämlich Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet.
26 Kochbücher hat Eckart Witzigmann bislang veröffentlicht, außerdem den Witzigmann-Preis begründet. Als Berater steht er verschiedenen Projekten zur Seite. Zudem betrieb er jahrelang das Restauranttheater “Witzigmann Palazzo”, bis er Ende 2005 gemeinsam mit Roncalli-Erfinder Bernhard Paul den “Witzigmann & Roncalli Bajazzo” gründete. Seit 2007 ist Witzigmann Präsident der Deutsche Akademie für Kulinaristik.
Witzigmann nimmt die Goldene Cloche am 6. März 2009 im Rahmen der Galanacht der Wiener Gastronomie entgegen.
Gemütlich und rustikal ist die Atmosphäre im Restaurant Zirbelstube in Freiburg.
Das Lokal befindet sich im noblen Hotel Colombi und zählt laut Gourmet-Magazin “Der Feinschmecker” und der Haiku-Rangliste zu den besten Restaurants Deutschlands. 17 Gault Millau- Punkte, 1 Michelin-Stern, 3,5 Feinschmecker-Punkte und zahlreiche weitere Auszeichnungen hat das Lokal bereits erhalten. Auf so hohem Niveau begeistert die Zirbelstube schon seit mehr als 20 Jahren die Gourmets.
Edles Zirbelholz ziert Decken und Wände des Restaurants, daher auch der Name.
Bereits seit 1981 ist Alfred Klink Chefkoch und Küchendirektor im Colombi und damit auch in der Zirbelstube.
Er ist Koch aus Leidenschaft und wurde von seiner Tante, die selbst ein populäres Hotel mit Restaurant führte, in die Welt der Gourmetküche eingeführt. Nach mehreren Jahren in anderen Restaurants landete er dann im Hotel Colombi, wo er seit über 20 Jahren nun die Stellung hält.
Ein typisches Zirbelstuben-Menü könnte folgendermaßen aussehen:
Als Vorspeise Coquilles St. Jaques mit Perigord Trüffel auf Schwarzwurzelsalat mit weißer Trüffelremoulade, als Hauptspeise gibt es Steinbuttfilet mit Auberginenconfit auf Artischockenjus und zum Dessert gibt es Kaffee-Feigenbonbon auf karamellisierter Vanillecreme mit Cassissorbet.
Zirbelstube
Rotteckring 16
79098 Freiburg
Telefon: (0761) 21060
Telefax: (0761) 31410
Internet: www.colombi.de
Im schönen Ahrtal ist eines der besten deutschen Restaurants gelegen, das Restaurant “Zur alten Post”.
Bevor Hans-Stefan Steinheuer das elterliche Lokal übernahm und zu einem der besten in ganz Deutschland krönte, durchlief er die harte Schule, die einen Koch zu einem Spitzenkoch macht. Er lernte in verschiedenen Lokalen der Spitzenklasse, unter anderem im Restaurant “Gut Schwarzenbruch” in Stolberg bei Aachen und im Restaurant “Schweizer Stuben” in Wertheim-Bettingen, wo er Sous-chef unter Starkoch Dieter Müller war.
Zudem war er 1996 bis 2000 Präsident der Jeunes Restaurateurs d’Europe der Sektion Deutschland und als Fernsehkoch in der Sendung “Lebensart” auf n-tv zu sehen.
“Ich möchte die Dinge zusammenbringen, die füreinander geschaffen sind, aber keine Gegensätze inszenieren”, schreibt Steinheuer auf der Internetseite seines Lokals und fasst so in einem Satz seine Kochkunst zusammen.
Stilvolle Eleganz herrscht im Lokal und ebenso beeindrucken die Menüs des Chefkochs. Zwei Michelin-Sterne wurden den Lokal bereits verliehen und vom Gourmet-Magazin “Der Feinschmecker” sowie dem “Metternich” erhält das Lokal regelmäßig Höchstnoten. Die Weinkarte umfasst mehr als 1000 Positionen, aus denen Sommelier Thomas Ritter mit feinem Gespür stets den richtigen Tropfen auswählt. Hauptspeisen kosten um die 40 Euro, Menüs beginnen ab 95 Euro.
Stolze Preise, die eine so erlesene Küche und ein Lokal, aus dem die Gäste so gut wie immer höchst zufrieden hinaus gehen, jedoch verdient haben.
Steinheuers
Landskroner Str. 110
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon : +49 (02641) 94860
Fax : +49 (02641) 948610
info@steinheuers.de
http://www.steinheuers.de
Im beschaulichen rheinländischen Grevenbroich verbirgt sich eine Perle der Haute Cuisine: Das Restaurant “Zur Traube”.
Mit viel Liebe zum Detail wird das Restaurant von Besitzer und Chefkoch Dieter Kaufmann geführt. Seit 1962 gehört das Gebäude bereits der Familie Kaufmann und wird von dem gelernten Konditor, Hotelfachmann und Koch und seiner Ehefrau Elvira liebevoll als Hotel und Restaurant geführt.
Die Küche des Restaurants genießt einen hervorragenden Ruf. Serviert wird hier feinste französische Haute Cuisine, gradlinig und ohne Schnörkel. Hauptspeisen kosten zwischen 26 und 49 Euro.
Am beeindruckendsten ist dabei die Wein- und Digestif-Liste, die mehr als 2000 Angebote auflistet- wer kein Kenner ist, sollte sich daher lieber gleich auf die Empfehlung von Elvira Kaufmann verlassen.
Das Interieur ist genauso wie die Küche: stillvoll, klassisch-elegant, mit vielen erlesenen Antiquitäten versehen und dennoch sparsam und unaufdringlich.Rund 60 Personen haben Platz im Restaurant.
Dieter Kaufmann gehört zu den Großen seines Metiers. Zwei Michelin Sterne hat er bereits erhalten, dazu das Bundesverdienstkreut und eine Auszeichnung der “Les Amis de l’Art de Vivre” für große Kochkunst und Gastlichkeit. Im Jahr 2000 wurde er zudem vom Gourmet-Magazin “Der Feinschmecker” zum Koch des Jahres gekürt.
Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen ist Medienpräsenz jedoch so gar nicht sein Ding. Lieber bleibt er still im Hintergrund und hält das hohe Niveau des Restaurants aufrecht.
Seine Gäste danken es ihm und halten dem Lokal und seinem Chef seit mehr als 45 Jahren die Treue.
Zur Traube
Bahnstr. 47
41515 Grevenbroich
Tel.: 02181- 687 67
www.zur-traube-grevenbroich.de
Das Restaurant im Schloßhotel Lerbach in Bergisch Gladbach ist lange Zeit die Wirkungsstätte des Spitzenkochs Dieter Müller gewesen und zählt ohne Zweifel zu den besten Restaurants Europas.
Seit 1992 werden in der ehemaligen Wasserburg mit der langen Geschichte die Geschmacksknospen angeregt, seitdem gibt es das Restaurant im 5-Sterne-Schloßhotel.
Mit drei Michelin-Sternen ist es bislang ausgezeichnet und sein Ruf reicht weit über die deutschen Grenzen hinaus.
Der jetzige Chefkoch ist Nils Henkel, die langjährige “rechte Hand” des Starkochs Dieter Müller. Lange Jahre ging er durch die harte Schule des Meisters, um dann peu à peu, von den Stammgästen beinah unbemerkt, dessen Tätigkeit im Februar 2008 vollständig zu übernehmen. Ebenfalls 2008 wurde Henkel vom Gault Millau zum “Koch des Jahres” gewählt.
Die Hauptspeisen beginnen ab 40 Euro, Menüs ab 80 Euro aufwärts. Aromatisch und federleicht sind die Speisen und das Restaurant hat eine Weinkarte, die ihresgleichen sucht. Für Gourmets also genau die richtige Adresse!
Anschrift:
Lerbacher Weg
51465 Bergisch Gladbach
Deutschland
Telefon : +49 (02202) 2040
Fax : +49 (02202) 204940
lerbach@schlosshotel-lerbach.com
http://www.schlosshotel-lerbach.com
Grade mal 61 Jahre ist er alt und doch schon ein Urgestein am deutschen Gourmet-Himmel: Dieter Müller.
Er hat vielleicht nicht den medialen Bekanntheitsgrad wie eine Sarah Wiener, doch haben viele der deutschen Spitzenköche erst bei ihm ihr Handwerk verfeinert und noch mehr ziehen ihren Hut vor ihm, was ihn zum eigentlichen Star unter den Spitzenköchen macht.
Müller stammt aus einer Gastronomen-Familie, auch sein Bruder ist ein erfolgreicher Spitzenkoch. Nach Abschluß seiner Lehre zum Koch arbeitete Müller zunächst im elterlichen Lokal “Lug ins Land” in Raich im Südschwarzwald, eh es zur Bundeswehr ging. nach nur sechs Monaten dort erhielt er bereits die Auszeichnung für die beste Bundeswehrküche.
Nach der Bundeswehr verfeinerte Müller sein Handwerk im “Hotel Schweizerhof” in Bern und in den “Schweizer Stuben” in Wertheim-Bettingen, wo ein anderer Starkoch, Hans-Stefan Steinheuer, sein Sous-Chef war. 1974 folgte der erste Michelin-Stern sowie sein erstes Buch, das “Dieter Müller Kochbuch”. Von 1990 bis 1992 kocht er unter anderem in Japan, Australien, USA, Frankreich und Thailand, was seinem Stil einen Hauch Internationalität verlieh.
Von Februar 1992 bis Februar 2008 war Müller der Chefkoch im “Gourmet-Restaurant Dieter Müller” im Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach, seit 2005 führt er hier auch eine Kochschule. Im selben Jahr wurde übrigens auch eine Rose auf seinen Namen getauft- diese Ehre wurde zuvor noch keinem Koch zuteil. Im Frühjahr 2008 übergab er die Regie an Nils Henkel.
Hier nun eins seiner beliebtesten Rezepte.
Gebackene Birne mit Schokoladen-Tonkabohnen-Mousse weiterlesen »
 Nahe London liegt es, das unter Kennern und Feinschmeckern als bestes Restaurant bezeichnete The Fat Duck.

Im englischen Bray in Berkshire, nicht unweit von London, liegt eines der besten und mit drei Sternen ausgezeichneten Restaurants der Welt: The Fat Duck .
2005 nominierte ein internationales Gremium von mehr als 600 Spitzenköchen, Gourmets und Kritikern das Restaurant erstmals für den Spitzenplatz unter den besten Restaurants der Welt.
Chefkoch Heston Blumenthal ist ein Star der Molekularküche und rangiert unangefochten neben Ferran Adria mit seinem Restaurant elBulli auf dem ersten Treppchen. Und das mit erst 42 Jahren und ganz ohne traditionelle Koch-Karriere! Denn bis zur Eröffnung seines eigenen Lokals war Blumenthal lediglich Gourmet und Hobby-Koch.
1995 erwarb er einen 450 jahre alten Dorf-Pub namens “The Bell”, gab ihm den Namen “Fat Duck” und legte so den Grundstein für einen unglaublichen Welterfolg. Wurde anfangs erschwingliche französische Bistro-Küche serviert, wurde dies bald geändert.
Zusammen mit dem Forscher Dr. Peter Barham von der Bristol University sowie zahlreichen anderen Chemikern entwickelte Blumenthal seine Molekulargastronomie.
Die Preise wurden kräftig angehoben und außergewöhnliche Speisen wie Sardineneis, Cornflakes von Pastinaken oder Lachs mit Lakritzgelee fanden den Weg auf die Speisekarte.
Bereits 1998 bekam Blumenthal für sein Lokal den ersten Michelin-Stern, 2004 folgte der dritte, 2005 dann die Wahl zum besten Restaurant der Welt.
Ausgefallene Zubereitungstechniken, Materialien und Rezepte stehen im Vordergrund, um aus den Lebensmitteln ein wahres Geschmackserlebnis zu zaubern.
Reservierungen sind in so einem Lokal von Weltruf natürlich obligatorisch und mindestens zwei Monate im Voraus zu tätigen. Zudem werden diese ausschließlich telefonisch entgegen genommen; Anfragen per eMail oder Fax werden nicht beachtet.
The Fat Duck
High Street
Bray
Berkshire
SL6 2AQ, England
Telefon: +44 (0) 1628 580 333
Folgendes Rezept stammt vom Erfolgskoch Juan Amador.
Juan Amador ist mit erst 40 Jahren Deutschlands führender Vertreter der Molekularküche und verfügt über drei Michelin-Sterne. Die Basis der Rezepte bildet die klassische Küche Kataloniens, Frankreichs und des Baskenlandes, die Amador jedoch mit den experimentellen Zubereitungstechniken und Materialien der molekularen Kochkunst aufwertet. Er sieht sich selbst in einer Reihe mit dem spanischen Erfolgskoch Ferran Adria und anderen Starköchen der Molekularküche.
2005 eröffnete der spanischstämmige Schwabe sein eigenes Restaurant “Amador” in Langen bei Frankfurt.
Zutaten:
- 100 g weißes Mandelmus ( gibt es im Reformhaus )
- 1 gehackte Knoblauchzehe
- 1 EL gehakte Petersilie
- 50 g Mie de pain (frisches zerriebenes Weißbrot ohne Rinde) weiterlesen »
Für so ziemlich jede größere Stadt gibt es einen Restaurantführer, sei es München, Berlin, Hamburg oder beispielsweise auch Ulm. Aber es gibt auch Einen für ganz Deutschland, der die Restaurants mit anerkannten Sternen auszeichnet.
Dabei werden die Sterne von Michelin ausgegeben. Die Sterne erhalten nicht die Köche und nicht der Restaurantbesitzer. Der Restaurantführer vergibt seine Sterne in aller Regel an das Restaurant. Nur der Chefkoch de la Cuisine bekommt eine Auszeichnung und darf sich Sterne-Star-Koch nennen.

Drei Sterne bedeutet, dass das Restaurant eine Reise wert ist.
Der Michelin-Gastroführer wurde schon im Jahre 1900 - aber nur für Frankreich - herausgegeben und seit 1964 auch für Deutschland. Seit 2007 wird sogar Japans Küche erforscht.
Mit insgesamt 85 Gourmets arbeitet Michelin jedes Jahr an der Herausgabe ihrer Restaurantführer, welche maximal drei Sterne vergeben.
Den ersten Stern bekommt man für eine sehr gute Küche, “welche die Beachtung des Lesers verdient”, wie es in dem Führer heißt. Der zweite Stern - so die Herausgeber - “verdient einen Umweg” für die “hervorragende Küche” und den finalen, den dritteb Stern erhalten Restaurants, die “eine Reise wert” sind. Drei-Sterne-Restaurants zählen damit zu den “besten Küchen” - dafür lohnt sich dann auch ein Urlaub in Deutschland.
Die dieses Jahr ausgezeichneten Gastro-Betriebe können hier nachgelesen werden. Bleibt mir nur noch zu sagen: Bon Appetite!