Geschmacksknospen

Restaurants, Rezepte & Delikatessen - alles für den Gaumen
 


Archiv: Oktober, 2011

Bouillabaisse ist die berühmte Fischsuppe aus dem Süden Frankreichs, genauer gesagt aus der Provence. Diese Spezialität ist im Vergleich zu anderen Eintöpfen verhältnismäßig aufwendig und damit nicht wirklich etwas für Kochanfänger.

Bouillabaisse: Französische Fischsuppe ©Flickr/Blue moon in her eyes

Doch wer statt den immer gleichen Suppen mal etwas Besonderes servieren möchte, kann mit einer Bouillabaisse sicher bei seinen Gästen auftrumpfen. Der Clou steckt hier nicht im Detail, sondern in der Vielfalt, denn sieben verschiedene Arten von Fisch und Meeresfrüchten gehören unbedingt dazu. Nach dem Garen wird diese Eiweißreiche und damit äußerst nahrhafte Einlage jedoch aus der Brühe entfernt und separat serviert, während man die Suppe als solche mit Brot dazu löffelt. Außerdem gehört traditionell die Rouille, eine Sauce, dazu. Rezeptvarianten gibt es viele, die Fische werden je nach Angebot ausgewählt. Damit lässt die Bouillabaisse jedem Koch viel Entfaltungsspielraum und schmeckt jedes Mal wieder ein klein wenig anders.
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Bio-Produkte: Mythos und Wahrheit

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein

Bei Bio-Produkten stellt sich die Frage: Wie viel von dem was über Bio-Produkte gesagt wird ist wahr oder falsch? Ist Bio tatsächlich gesünder? Schmeckt Bio-Essen besser? Schont Bio-Produktanbau wirklich die Umwelt? Kurz: Wie Öko ist Bio?

Organische Tomaten ©Flickr/Ajith_chatie

Bio-Produkte gibt es mittlerweile tausende. Sie werden auch nicht mehr nur im Tante-Emma-Bioladen um die Ecke angeboten, sondern in großen Supermärkten oder in Discountern. Die mitunter etwas höheren Preise, die man im Bioladen oder anderswo für Bio-Produkte zahlt, schrecken Kunden nicht ab. Die Nachfrage ist also da. Doch ist wissenschaftlich betrachtet, Bio wirklich viel besser als herkömmliche Produkte?
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Sternekoch Michael Hoffmann hat mit Unterstützung des blinden Hobby-Kochs Hans Maier ein Kochbuch in Blindenschrift entwickelt und kürzlich vorgestellt.

Mit allen Sinnen kochen ©Flickr/samantha celera

Das Buch von Michael Hoffmann, Küchenchef des „Margaux“ in Berlin, ist nicht nur mit Rezepten in Blindenschrift auf abwischbaren Seiten gefüllt, sondern gibt auch Anleitungen zum Kochen mit einer Sehbehinderung und zeigt, wie man sich auf seine anderen Sinne verlassen kann, um sich in der Küche zurechtzufinden.
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Cantuccini sind italienische Mandelkekse, die sowohl zu Kaffee als auch zum Dessertwein Vin Santo gereicht werden. Sie werden zuerst als Teiglaib und dann noch einmal in Scheiben geschnitten gebacken und erhalten so ihre besondere Mürbe.

Plätzchen-Rezept aus Italien: Cantuccini ©Flickr/paPiscDas Plätzchen-Rezept für Cantuccini hat sich im Laufe der Zeit immer wieder ein wenig gewandelt. Ursprünglich stammen die Mandelkekse aus der Provinz Prato in der Toskana, heute sind sie jedoch in ganz Italien beheimatet und über die Grenzen der Mittelmeer-Republik hinaus bekannt. So sind inzwischen Variationen mit Karamell oder Marzipan, mit Trockenfrüchten als Ergänzung zu den Mandeln oder mit einer leichten Zimt-, Lebkuchen-, Nelken- oder Amaretto-Note im Teig entstanden, die gerade zur Weihnachtszeit sehr beliebt sind. In der Toskana schwört man jedoch weiterhin auf das klassische Rezept, das sich ganz auf das feine Aroma der Mandel verlässt.
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Der Hokkaido-Kürbis ist hierzulande wahrscheinlich die bekannteste Art des Herbstgemüses, doch es warten noch sehr viele mehr auf ihre Entdeckung. Insgesamt rund 800 verschiedene Kürbissorten gibt es, etwa 200 von ihnen sind Speisekürbisse.

Hokkaido, Butternut und Co: Kürbis-Sorten und ihre Verwendung ©Flickr/dipfan

Wenn der Kürbis nicht auf dem Teller landet, wird er gern als herbstliche Dekoration verwendet, und unter den Zierkürbissen hat man also sogar eine noch größere Auswahl als unter den essbaren Sorten. Doch auch die hierzulande im Handel erhältlichen Speisekürbisse stellen den Verbraucher mit ihrer Vielfalt vor die Qual der Wahl. In Größe, Form und Farbe unterscheiden sie sich zum Teil beträchtlich, doch in der Regel gilt, lieber ein kleineres Exemplar seiner Sorte auszuwählen, da hier das Fleisch weniger faserig ist. Außerdem sollte man Kürbisse immer mit Stiel kaufen, da sie ohne schneller austrocknen oder faulen können, und nur wenn ein Kürbis sich beim Klopfen auf die Schale leicht hohl anhört, ist er wirklich frisch.
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