Köttbullar sind schwedische Hackbällchen, die bei uns vor allem dank Astrid Lindgrens „Karlsson vom Dach“ sowie des Selbstbedienungsrestaurants in den wohl bekannten Möbelkaufhäusern Berühmtheit erlangt haben.
In Schweden werden Köttbullar meist zu Kartoffeln oder Kartoffelpüree gereicht, außerdem gehören hier oftmals ein Preiselbeerkompott und eine Sahnesauce dazu. Die schwedischen Hackbällchen beweisen einmal mehr die viel zitierte Wahrheit, dass die einfachsten Gerichte mitunter die leckersten sind. Natürlich kann man auch bei der Zubereitung von Köttbullar eine Menge falsch machen, doch mit ein klein wenig Geschick zaubert man hier in Null komma Nichts ein leckeres Essen, von dem sowohl große als auch kleine Gourmets begeistert sind.
weiterlesen »
Die Sachertorte ist eine der bekanntesten Torten-Variationen der Welt und kann auf eine mehr als 170-Jährige Tradition zurückblicken. Die süße Sünde verleiht jeder Kaffeetafel das gewisse Etwas und weiß große und kleine Naschkatzen immer wieder zu begeistern.
Die Sachertorte wurde 1832 vom damals noch in seiner Lehre stehenden Franz Sacher kreiert und anlässlich eines von Fürst Metternich ausgerichteten Gastmahls serviert. Heute ist sie die Spezialität des gleichnamigen Wiener Hotels und wird hier noch immer von den hauseigenen Konditormeistern liebevoll von Hand gefertigt. Das Original-Rezept wird natürlich streng gehütet und ist außerhalb des Hauses Niemandem bekannt. Doch zahlreiche Varianten versuchen zumindest, dem traditionellen Klassiker so nah wie möglich zu kommen. Die Grundlage dafür ist eine saftige Schokoladentorte, die mit Marmelade aprikotiert und mit einer feinen Schokoglasur überzogen wird.
weiterlesen »
Pot-au-feu ist ein deftiger Eintopf aus Rindfleisch und Gemüse, der traditionell in zwei Gängen serviert wird. Übersetzt heißt der Name soviel wie „Topf auf dem Feuer“.
Für den Pot-au-feu werden die Zutaten im Topf mit Wasser gegart, bis eine Brühe entsteht, Zwiebeln, Gewürze und frische Kräuter sorgen für ein vielfältiges Aroma. Als Fleischeinlage kommen verschiedene Teile des Rinds zum Einsatz, je nach Angebot und persönlicher Vorliebe. Ist der Eintopf fertig, wird traditionell als erstes die heiße Brühe serviert, wahlweise mit oder ohne Brotbeilage, und anschließend das gegarte Rindfleisch und Gemüse, wozu nach Belieben Senf oder eingelegte Gurken gereicht werden.
weiterlesen »