Nicht jeder ist ein Freund von Bohnen. Die unangenehme Folgen nach dem Verzehr gerade der roten Hülsenfrüchte sind hinlänglich bekannt. Und für manche sind Bohnen einfach fade und langweilig. Doch das stimmt nicht immer, denn man kann zum Beispiel auch zu einem Mus verarbeiten und je nach Geschmack mit anderem Gemüse oder Kräutern mischen.
Am weitesten verbreitet sind wohl die Gartenbohne, mit ihrer länglichen Form und grünen Farbe, sowie die Rote Bohne, eher dicklich und (wie der Name schon sagt) von roter Farbe.

Die grüne Garten Bohne stammt aus Amerika und wurde erst nach der Entdeckung dieses Kontinents bei uns bekannt. In der Volksheilkunde soll sie in pulverisierter Form die Haut reinigen, in Form von Bohnenwasser gut tuend für die Augen sein und man verwendete sogar Bohnenschalen zur Behandlung von Diabetes. Grundsätzlich wichtig ist aber, das diese Bohnenart mindestens 15 Minuten gar gekocht werden müssen um ein enthaltenes giftiges Eiweiß auszukochen. Dieses zerfällt nach der angegebenen Kochzeit. Ansonsten kann es zu sehr schweren Magen-Darm-Beschwerden oder schlimmstenfalls zum Tode führen.
Die rote Bohne oder auch Kidneybohnen wird ohne Hülse zubereitet und im europäischen Raum meist schon fertig in Konservendosen angeboten. Sie eignen sich außerdem perfekt für die Zubereitung von Bohnenmus. Hierzu sollte man die Bohnen vorher mit kaltem Wasser abwaschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die gewaschenen Bohnen dann einfach pürieren und in eine Schüssel geben. Je nach Geschmack lassen sich Tomaten, Paprika und anderes Gemüse dazugeben. Verfeinert mit leckeren Gewürze und Knoblauch zaubern Sie so eine mediterrane Beilage.
Angerichtet auf ein paar Scheiben Ciabattabrot wird der exquisite Brotaufstrich zu einem leckeren Canapé. Eingerollt in mexikanische Tortilias und fein gewürzt mit etwas Tabasko-Sauce kreieren wir eine authentische, mexikanisches Delikatesse.
Im Groben können Gewürzkräuter in holzige und weiche Kräuter eingeteilt werden, wobei sie sich vor allem in der Anwendung unterscheiden. Im Folgenden werden die beliebtesten weichen Kräuter genannt und verraten wie, wo und wann sie am besten eingesetzt werden sollten.
Weiche Kräuter sind in der Regel nicht so kräftig wie holzige Kräuter – sie können unverarbeitet in Salaten gegessen oder direkt über das Gericht gestreut werden. Getrocknete weiche Kräuter verlieren ihren wunderbaren Geschmack meist, also versuchen Sie immer mit frischen zu arbeiten.
Basilikum: Basilikum ist ein unglaublich aromatisches Kraut. Feine Nasen freuen sich besonderes des Geruches, welcher irgendwo zwischen Anis, Zimt, Zitrone und Pfeffer liegt. Basilikum wird in ganz Südeuropa und dem fernen Osten, wo vor allem Thaibasilikum eine Schlüsselzutat für viele Gerichte ist, verwendet. Basilikum macht sich toll in Salaten, schmeckt wunderbar zu Lachs, ist die Grundlage eines leckeren Pesto und es ist der absolut beste Freund von Tomaten.
Der würzige und edle Duft ist auch für den Namen verantwortlich – Basilikum kommt aus dem Griechischen und bedeutet ,,königlich“.
Kerbel: Kerbel ist dem Estragon sehr ähnlich, nur im Geschmack nicht ganz so kräftig. Die Kerbelpflanze besitzt sehr delikate Blätter und macht sich besonders gut im Salat oder ein einer leichten, cremigen Suppe. Köche lieben es mit Kerbel zu dekorieren, denn das Auge ist ja bekanntlich mit und Kerbel gibt dem ganzen ein gewisses i-Tüpfelchen.
Kerbel ist einer der sieben Kräuter der berühmten Frankfurter Grünen Sauce.
Schnittlauch: Der Schnittlauch ist mit der Zwiebel verwandt, was auch der scharfe Geschmack verrät. Es wird meistens klein geschnitten verwendet und für Präsentation und extra Geschmack über Gerichte, wie Suppen oder Salate verteilt. Außerdem versteht sich der Schnittlauch sehr gut mit Eiern und gekochten Kartoffeln.
Schnittlauch kann auch ganz anders verwendet werden und einer lustigen Beilage dienen: ,,
Polizisten sind wie Schnittlauch. Grün, hohl und treten nur im Bündel auf“
Koriander: Koriander ist ein wohlriechendes Kraut mit einem Geschmack, den die Leute entweder lieben oder hassen. Es hat vor allem in der fern östlichen Küche einen festen Stammplatz erhalten, wie zum Beispiel in asiatischen und thailändischen Salaten, vietnamesischen Suppen oder indischen Currys. Koriander passt super zu Chilli, Limetten und Kreuzkümmelsamen.
Koriander ist unter sehr verschiedenen Namen bekannt: Arabische Petersilie, Chinesische Petersilie, Asiatische Petersilie, Schwindelkorn, Wanzendill, Wanzenkümmel sind nur einige von vielen.
–> Lesen Sie hier den ersten Teil unserer kleinen Kräuterkunde zu Lorbeer, Majoran und Oregano!
–> Lesen Sie hier den zweiten Teil unserer kleinen Kräuterkunde zu Rosmarin, Salbei und Thymian.
Obatzda bedeutet so viel wie „Vermischter oder Zusammengedrückter“. Dahinter verbirgt sich ein Käsegericht aus verschiedenen Käsesorten, dass man zur Brotzeit reicht. Einfach, schnell, deftig und lecker. Machen Sie ganz leicht aus Ihren Käseresten einen Obatzda.
Bekannt ist Obatzda aus dem Süden Deutschlands, aus Bayern. Dort bekommt man es häufig im Biergarten zusammen mit einer guten Brezel. Doch auch zu Hause kann man diese Käsecreme einfach zubereiten. Alles was Sie brauchen ist:
- Käse
Mischen Sie was Sie möchten. Ob Camembert oder Gauda.
Auf jeden fall sollten es um die 500 Gramm Käse werden (am besten natürlich Weichkäse)
- 2 Zwiebeln
- 50 Gramm Butter
- 4 EL Weißbier (zur Not tut es auch ein Pils)
- ca. 450 Gramm Sahnequark
- Salz, Pfeffer und Paprikapulver
-1TL Kümmel (Wenn sie kein Kümmel-Liebhaber sind lassen sie ihn weg. Klassisch jedoch wird er mit Kümmel zubereitet)
Nachdem Sie Ihre Zwiebeln geschält und klein gehackt haben zerquetschen Sie den Camembert (oder Ihren persönliches Lieblingsweichkäse). Um daraus ein Obatzda zu machen brauchen Sie nur noch Ihr „Zerdrücktes“ mit dem Quark, dem Bier und der Butter vermengen. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken. Wenn alles wie eine homogene Masse aussieht, also alles vermischt ist, streuen Sie den Kümmel oben drüber. Sie können natürlich auch frischen Schnittlauch oder Ähnliches verwenden. Ganz wie Ihre Geschmacksknospen die deutsche Spezialität Obatzda wollen
Sie mögen es deftiger? Kein Problem. Greifen Sie einfach zu Limburger und fügen sie Ihrem Obatzda einen Schuss Wein hinzu. Und noch ein kleiner Tipp: Verbrauchen Sie Ihre Käsecreme recht bald. Denn die Zwiebeln sorgen dafür, dass Ihr Obatzda bitter schmeckt wenn er älter als 2 Tage ist. Wenn Sie dies vermeiden möchten greifen Sie zu Röstzwiebeln bei der Zubereitung.
Und nun: Guten Hunger…mein Obatzda wartet schon ![]()
Eine gute Soße ist wie die rechte Hand des Sonntagsbratens - ohne leckeren Bratenjus kann das Fleisch noch so perfekt sein, irgendetwas fehlt! Ob als i-Tüpfelchen zum Fleisch, köstlicher Zusatz zu den Kartoffeln oder einfach nur zum Tunken - die Bratensoße ist ein absolutes Muss auf dem Teller. Dieses Rezept verspricht eine super einfache Zubereitung und Genuss pur!
Für 4 Portionen benötigen Sie:
20ml pflanzliches Öl oder Bratensaft frisch vom Braten entnommen
3-4 große weiße Zwiebeln
Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Malzessig
50g Butter
50g Mehl
300ml Rinderfond
Nehmen Sie eine große Pfanne und stellen Sie die Hitze sehr hoch. Gießen Sie das Öl oder Fett in die Pfanne. Schubsen Sie die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln dazu. Verwöhnen Sie die Zwiebeln mit ein wenig Salz und Pfeffer. Beim Anschwitzen der Zwiebeln ständig umrühren. Das Essig dazu gießen und noch einmal gut umrühren. Jetzt für ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Zwiebeln ein wenig Farbe bekommen haben. Ruhen Sie ihren Arm aus, denn wenn Ihnen eben schon das Rühren aufgefallen ist, staunen Sie jetzt! Nun die Butter unterrühren, bis diese geschmolzen ist. Das Mehl ebenfalls unterrühren und für ungefähr 5 Minuten weiter rühren. Zum Schluss den Rinderfond dazu geben. Da Sie im Umrühren mittlerweile so geübt sind, können wir getrost eine Schwierigkeitsstufe höher gehen und Sie kratzen jetzt beim Umrühren gleichzeitig das abgelagerte Mehl vom Boden der Pfanne. Dieses ist nämlich voll von Geschmack und wird die Sauce andicken. Zum Kochen bringen und nochmals 6-7 Minuten kochen lassen, dabei - Raten Sie! - ständig umrühren! Zu guter Letzt - nein, nicht mehr rühren - einfach nur noch genießen.
Die Gurke an sich gehört ja schon lange zum Speiseplan unserer Kultur. Eigentlich jedoch kommt sie aus tropischen Gefilden. Ihr frischer Geschmack und ihre unterschiedlichen Sorten sind nicht nur gesund, sondern liefern uns die perfekte Grundlage für ein schönes Schmorgurken-Menü.
Eine normale Gurke beeinhalten ca. 96 Prozent Wasser und die Vitamine A, B1 und C. Außerdem ist die Gurke reich an Kalium und Mineralen. Und der Saft der Gurke fördert ein schönes Hautbild. Botanisch betrachtet gehört sie zu den Kürbisgewächsen.
Es gibt über 30 verschiedene Gurkensorten und mindestens, wenn nicht noch mehr, Möglichkeiten ein schönes Schmorgurken-Gericht zuzubereiten. Schmorgurken können ein wunderbares Sommergericht sein. Sie sind aber auch nicht in kalten Wintertagen zu verachten.

ca.450 g Putenbrustfleisch (oder Hühnchen)
4 El Öl
etwas Speck
Salz und Pfeffer
3 Schmorgurken
280 ml Gemüsebrühe
ca. 100 ml Sahne (oder Schmand)
eine Zwiebel
Petersilie
Zuerst müsst ihr den Speck anbraten. Am besten schön knusprig. Dann erstmal raus mit dem Speck. Danach die Zwiebel schön glasig anschwitzen. Nun das Öl dazu und das kleingeschnittene Fleisch anbraten. Idealerweise sollte es goldbraun werden. Dann nehmt es heraus und mengt die Gurke darunter. Das ganze wird dann mit der Brühe und dem Schmand übergossen. Nun sollten eure Schmorgurken ungefähr eine viertel Stunde leise kochen. Zwischendurch immer mal wieder mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren noch ein wenig Petersilie darüberstreuen.
Et Voilá ![]()
Das einzig wirkliche Geheimnis an diesem tollen Rezept - die Garnelen müssen frisch sein! Ansonsten geben hier wenige Zutaten und ein geringer Aufwand einen herrlichen Gaumenschmaus für alle Garnelen-Liebhaber.
Für ungefähr zwei Portionen benötigen Sie:
4 Esslöffel Fischsauce (Fischsauce ist eine asiatische Würzsauce)
10 kleine Chilischoten, dünn geschnitten
8 große Garnelen
75g Meersalz
1-2 Limetten oder Zitronen, gevierteilt
Zubereitung:
Beginnen Sie mit der Chilisauce! Kombinieren Sie ihre Chilistückchen mit der Fischsauce und lassen sie den Mix mindestens zehn Minuten stehen. Je länger, desto besser – die Sauce wird immer milder und aromatischer wenn Sie sie eine ganze Nacht ruhen lassen.
Erhitzen Sie eine Pfanne und braten Sie die Garnelen in dem Meersalz. Mit geschlossenem Deckel ca. 8 Minuten braten lassen, ab und zu umrühren oder schütteln.
Lassen Sie die Pfanne bedeckt, während die Garnelen ein wenig abkühlen.
Nehmen Sie die Garnelen aus dem Salz, servieren Sie alles auf einem Teller und schälen Sie die Tiere erst vor dem Verzehr.
Zusammen mit einem Spritzer Limette und der Sauce ein absolutes Vorspeisen-Highlight.
Wer das Ganze gern als Hauptgericht hätte, isst alles zusammen mit leckerem Reis.
Ein ,,fischiger” Exkurs:
Saßen Sie auch schon einmal im Restaurant und wussten vor lauter Garnelen, Scampi, Shrimps, Prawns, Hummer, Lobster, Languste oder Gamba nicht mehr was Sie eigentlich bestellen? weiterlesen »
Tomatensalat erfreut uns besonders in der warmen Jahreszeit. Knackig, rot und sehr gesund lässt sich ein Tomatensalat in unzähligen Variationen zubereiten. Immer wieder anders aber immer wieder lecker.
Für einen Tomatensalat benötigt man: natürlich frische Tomaten. Laut Ernährungswissenschaftlern im Idealfall ca. 250 Gramm täglich. Auch der Nährwertgehalt ist gering mit gerade einmal 73 kJ pro 100g und weniger als 0,5 g Fett. Sie enthält u.a. die Vitamine B1,B2, C und E sowie Kalium. Zudem stärkt ihr roter Farbstoff Lycopin unsere Abwehr.
Für einen Tomatensalat mit Oliven beispielsweise benötigen Sie für 4 Personen:
- 1 Kilo Tomaten
- 150 Gramm Oliven (wahlweise grüne oder schwarze)
- 1 Zwiebel
- 2 bis 3 Esslöffler Balsamica
- 6 Esslöffler Olivenöl
- Salz und Pfeffer zum verfeinern
Fertig ist ein sommerlich bunter, schmackhafter Tomatensalat. Man kann ihn auch klassisch mit Basilikum und Feta servieren oder ihn exotisch genießen mit Mango, Koriander oder anderen Kräutern und Limettensaft. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Tomate, mit lateinischem Namen Solanum lycopersicum, wurde 1498 von Christoph Kolumbus exportiert, zunächst nach Portugal. Dort fand sie dann rasche Verbreitung. Ursprünglich stammt die Tomate jedoch aus Mittel- und Südamerika und wurden dort vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 7. Jahrhundert von den Mayas kultiviert.
Übrigens: Die Tomate ist offiziell eine Beere. Botaniker zählen sie zu den Schließfrüchten, da die Tomatensamen im Gehäuse der Frucht eingeschlossen sind und ihr Fruchtfleisch, das den Tomatensalat so beliebt macht, sehr fleischig ist. Kein Wunder, dass die Deutschen im Jahr ca. 19 Kilo des Gemüses essen.
Lachs ist längst kein Luxuslebensmittel mehr, wenn gleich er immer noch im oberen Preissegment angesiedelt ist.
Bei einen besonderen Anlass, und den gibt es immer, kommt Lachs immer gut an. Ganz besonders lecker ist Lachssteak. Lachsliebhaber werden Lachssteak vielleicht sowieso sehr gerne mögen, alle Anderen könnten mit diesem Rezept vielleicht auf den Geschmack kommen.
Für Lachssteak in Dillsoße benötigen sie folgende Zutaten (Rezept für 4 Personen):
4 Lachssteaks
50 g fein gehackten Dill
3 Frühlingszwiebeln
50 g Butter
¼ l Weißwein
1 Becher süße Sahne
400 ml Gemüse-Brühe
100 g Creme Fraiche
Salz & Pfeffer
Öl zum Braten
Zubereitung:
Den Fisch säubern, salzen und in einer Pfanne mit Öl anbraten. Den garen Fisch warmstellen … denn jetzt wir die Soße zubereitet.
Rösten sie die klein gehackten Frühlingszwiebeln in der Pfanne mit Öl an und löschen sie das ganze nach etwa 5-8 Minuten des Anbratens mit Sahne und Wein ab. Nun 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Brühe und den Dill hinzufügen und den Creme Fraiche einrühren. Das Lachssteak nochmal in der Soße ziehen lassen und mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln servieren.
Guten Appetit
!
Im Groben können Gewürzkräuter in holzige und weiche Kräuter eingeteilt werden, wobei sie sich vor allem in der Anwendung unterscheiden. Im Folgenden werden die beliebtesten holzigen Kräuter genannt und verraten wie, wo und wann sie am besten eingesetzt werden sollten.
Holzige Kräuter sind meist zu kräftig um sie roh essen zu können. Normalerweise werden sie mitgekocht und dem Gericht vor dem Verzehr entnommen. Holzige Kräuter lassen sich prima trocknen und auch wenn sie nicht ganz den Geschmack von frischen Kräutern übertrumpfen können, sind sie es auf alle Fälle wert genutzt zu werden. Nebenbei können Kräuter auch ganz lustige und interessante Geschichten bereithalten.
Rosmarin:
Rosmarin ist ein schmaler Busch mit langen, hölzernen Zweigen und dünnen Blättern, die Ähnlichkeit mit Kiefernadeln haben. Kombiniert mit Lamm, Rind, Brot und starken mediterranen Aromen wie Knoblauch, Oliven oder Sardellen ist Rosmarin unglaublich lecker.
Nach einer Legende überreichte einst ein Einsiedler der Königin Elisabeth von Ungarn (1305-1380) ein Duftwasser, welches ihre Schönheit bis zum Tode bewahren sollte. Dieses Duftwasser wurde 1370 regristriert und gehört zu den ersten destillierten Parfümen, bei dem ätherisches Öl mit Alkohol kombiniert wurden. Hauptbestandteil dieses ,,Ungarischen Wassers” war weiterlesen »
Im Groben können Gewürzkräuter in holzige und weiche Kräuter eingeteilt werden, wobei sie sich vor allem in der Anwendung unterscheiden. Im Folgenden werden die beliebtesten holzigen Kräuter genannt und verraten wie, wo und wann sie am besten eingesetzt werden sollten.
Holzige Kräuter sind meist zu kräftig um sie roh essen zu können. Normalerweise werden sie mitgekocht und dem Gericht vor dem Verzehr entnommen. Holzige Kräuter lassen sich prima trocknen und auch wenn sie nicht ganz den Geschmack von frischen Kräutern übertrumpfen können, sind sie es auf alle Fälle wert genutzt zu werden. Nebenbei können Kräuter auch ganz lustige und interessante Geschichten bereithalten.
Lorbeer:
Bereits der deutsche Schriftsteller Otto Julius Bierbaum (1865-1910) sagte: ,,Ein gutes Kraut/ Für die Saucenköche;/ Wer’s als Kopfbedeckung wünscht,/ Wisse, daß es steche.” Lorbeer ist ein kleiner Baum mit dicken, glänzenden, grünen Blättern. Lorbeerblätter geben vor allem Fleisch, Brühen und Eintöpfen eine wunderbare Note, aber auch Füllungen nehmen einen aromatischen Geschmack an. Wer Lorbeer mal ganz anders nutzen will, spießt beim nächsten Grillabend abwechselnd Fleisch und Lorbeer auf einen Spieß und lässt das Fleisch von allen Seiten gut grillen. Das Fleisch ist danach absolut lecker!
Majoran:
Majoran wird oft als kleiner Bruder des Oreganos bezeichnet. Um sie auseinander halten zu können weiterlesen »